Geschockt

Alles um die Sicherheit beim Rollerfahren
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Chondaux
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Beitragvon Chondaux » 08.05.2018, 11:23

Hallo ihr lieben,

Gestern habe ich nur mit dem Kopf geschüttelt, an der Ampel stand neben mir ein Teeny an der Ampel auf seinem Speedfighter. Sein Roller war definitiv mit min. 50-60 Km/h unterwegs.

Er trug einen Jethelm, ein Muskelshirt, kurze Hose und Schlappen.

Ich dachte nur, wenn der jetzt die Strasse knutscht....
Es grüßt dich
Chondaux

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Daxthomas
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Re: Geschockt

Beitragvon Daxthomas » 08.05.2018, 12:19

Oaaaa wie schlimm
Ein Rollerfahrer ohne Lederkombi ..........
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Re: Geschockt

Beitragvon raptorsl » 08.05.2018, 13:07

Chondaux hat geschrieben:Hallo ihr lieben,

Gestern habe ich nur mit dem Kopf geschüttelt, an der Ampel stand neben mir ein Teeny an der Ampel auf seinem Speedfighter. Sein Roller war definitiv mit min. 50-60 Km/h unterwegs.

Er trug einen Jethelm, ein Muskelshirt, kurze Hose und Schlappen.

Ich dachte nur, wenn der jetzt die Strasse knutscht....

Sorry, aber fährst Du auf nem Fuffy, oder wegen mir auch 125er im Vollzeug? Also komplette Kombi + Stiefel + Handschuhe?
Weil....
Alles andere ist kaum besser wie das von dir geschilderte.
Gruß Simon
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Re: Geschockt

Beitragvon KarateRider » 08.05.2018, 13:16

Viel schlimmer letzten Sonntag: Einer der dem Alter nach gerade erst den offenen A haben kann fährt in Muskelshirt, schlappen und Shorts und zur krönung ohne Helm!!!! mit über 250 auf ner S1000RR auf der Bahn an mir vorbei. Seine Sozia hatte nur einen dünnen Einteiler aber immerhin nen helm an (wobei der wohl im Ernstfall nicht viel gebracht hätte).
Klar auch bei nem Fuffi ist der Asphalt nicht weich, aber das überlebt man vermutlich relativ "unbeschadet".
OSS!
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Re: Geschockt

Beitragvon Rick » 08.05.2018, 14:32

Moin moin,

die Klamottenfrage für's Roller fahren entscheidet wesentlich das Wetter. Werde gleich ins nahe Naturschutzgebiet fahren, mich in die Sonne legen. Ein gutes Stück weit darf man hinein fahren, die Polizei fährt dort gelegentlich Streife und hat noch nie etwas dagegen gesagt.

Anziehen werde ich exakt vier Dinge: Shorts, T-Shirt, ein Paar Badelatschen und den Jethelm. Warum nicht mehr? Weil's nicht mehr braucht und ich so auch nicht mehr ausziehen muß, um mich in die Sonne zu legen. Übrigens hat die Polizei auch dagegen noch nie was gesagt. Natürlich nicht, ist das Thema doch längst höchstrichterlich geklärt (Stichwort "schwach frequentiertes Gebiet").

Kinders, was soll's denn auch? Warum immer und immer wieder dieses Gerede über oder sogar gegen diejenigen, die sich innerhalb des längst sehr eng gewordenen Rahmens der Legalität ihre kleinen Freiheiten gönnen?

Oder auch mal, ohne anderen zu schaden, ein winzigkleines Stück darüber hinaus -- schon mal ohne Helm gefahren? Erlebt, wieviel besser das ist? Nein, ich meine nicht auf der Autobahn. Aber auf Strecken "durch die Botanik" ist es einfach toll, wenigstens den Helm weg zu lassen, am besten alles!

Naja, begegnet einem dann eine Polzeistreife, gäb's wohl Ärger. Aber auch nur wegen des fehlenden Helms, der Rest ... -- siehe oben. :D

Einen schönen, freien, toleranten Sommer uns allen!!!

Grüße
Rick

PS: und siehe da, ich bin abends um elf heil wieder zuhause. :lol:
Zuletzt geändert von Rick am 08.05.2018, 22:10, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Geschockt

Beitragvon UweF » 08.05.2018, 19:02

Da ich fast alles mit dem Roller fahre ist es bei diesen Temperaturen schon mit dem Schweiß unter dem Helm nicht unbedingt angenehm, aber mit kompletter Schutzkleidung trieft dir überall der Schweiß raus und egal wo du hingehst, ob zum Einkaufen, zum Arzt auf eine Behörde oder sonst wo ist es nicht der Bringer wenn du da den ganzen Tag überall schweißüberströmt ankommst, da fahre ich auch meist ohne Schutzkleidung. Auf einer Tour über Land ist das natürlich wieder etwas anderes.
Gruß Uwe

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Re: Geschockt

Beitragvon paula_p » 08.05.2018, 20:50

UweF hat geschrieben:Auf einer Tour über Land ist das natürlich wieder etwas anderes.

genau! Obwohl das jeder für sich individuell entscheiden muss!
In der Stadt fahre ich bei hohen Temps auch mit kurzen Shorts und T-Shirt und mit dem unguten Gefühl Verletzungen davon zu tragen, wenn ich mich hinlege. Die Schutzkleidung hilft einem nicht wirklich, wenn dich einer richtig umnietet, sondern schützt nur vor dem Asphalt.
Das ungute Gefühl fährt allerdings immer mit (jedenfalls bei mir).

btw.: hatten wir dieses Thema nicht schonmal hier irgendwo!?
Gruß, Paula alias "Die gelbe Gefahr"
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Re: Geschockt

Beitragvon UweF » 08.05.2018, 21:13

Natürlich kann man nicht alles verhindern oder auch selbst einen Fehler machen, aber ich schaue auch wenn ich Vorfahrt habe in jede Seitenstraße und rechne auch sonst immer mit Fehlern anderer.
Gruß Uwe



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Re: Geschockt

Beitragvon cirrus » 08.05.2018, 21:45

Also ich habe für mich die perfekte Lösung: Motorradjeans mit Kevlarverstärkung und Knie und Hüftschoner für längere Ausfahrten. Für die Fahrt um die Ecke zieh ich mir auch nur normale Jeans an und Lederjacke. Gut im Hochsommer nur Nierengurt und Helm.
Aber IMMER Handschuhe. Wie es mein alter Farhlehrer sarkastisch gesagt hat: zieh dir mind 1. Handschuh an damit du dir die Steine aus der anderen Hand rausfriemeln kannst wenns dich flachlegt....
In dem Sinne: Allen eine unfallfreie Fahrt und jeder ist für seine Schutzkleidung selber verantwortlich auch wenn ich selber öfters den Kopf schütteln muss... :)

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Re: Geschockt

Beitragvon Karl 47 » 09.05.2018, 08:20

Hallo Hobbyfreunde,

schade das es keine finanzielle Selbstbeteiligung für !!!! vermeidbare!!! Unfallfolgekosten gibt ( wie in anderen Sachverhalten auch , z.B. rauchen, saufen, Drogen ect. Das ist aber nur der finanzielle Aspekt. Welche Vorsichtsmaßnahmen einigen Hobbyfreunden die eigene Unversehrtheit wert sind, geht aus einigen Beiträgen hervor. Und wenn es noch so warm/heiß ist : Schutzkleidung muss sein. m.E. Warum gibt es die Helmpflicht ?!?

Gruß Karl
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Re: Geschockt

Beitragvon blaumeise » 09.05.2018, 09:12

Helm- und auch die Gurtpflicht sind auf Druck der Versicherungen! eingeführt worden, um den Versicherungen mehr Gewinn zu garantieren.
Das Argument der Sicherheit aus humanitären Gründen hatte in beiden Fällen nur einen geringen Stellenwert. Denn: durch den Rückgang der schweren Verletzungen sind die Kosten der Versicherungen deutlich zurück gegangen, aber die Beiträge wurden nie gesenkt.
Ein Schelm wer böses dabei denkt :D

Länder ohne Helmpflicht waren übrigens die besten "Lieferanten" für Eurotransplant (Griechenland bis zur Einführung der Helmpflicht) das nur als funfact.

Mittlerweile fühle ich mich ohne Helm irgendwie nackig. Ha den mal vergessen aufzusetzen und bin losgefahren...das Gefühl "hier stimmt was nicht" war nach 50 Metern so stark... :lol:

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Re: Geschockt

Beitragvon UweF » 09.05.2018, 09:15

Diesen Quatsch wenn ich erst wieder lese. So gut wie jeder macht irgendwas wo eine Verletzungsgefahr besteht. Das geht mit Rad fahren los, da könnte man auch die meisten Verletzungen durch komplette Schutzkleidung verhindern oder alle möglichen Sportarten die ein mehr oder weniger großes Verletzungsrisiko beinhalten die ja auch jeder freiwillig macht und damit die Allgemeinheit belastet. Schon einmal am Sonntagnachmittag in einer Notaufnahme gewesen wie viel Fußballer da sitzen? Du könntest auch verlangen, dass jeder der ins Wasser geht eine Schwimmweste anzieht. Mir geht diese immer größer werdende Bevormundung in jedem Bereich sowieso schon auf den Geist. Was musst du anziehen, was darfst du essen, was darfst du trinken usw….
Gruß Uwe



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Re: Geschockt

Beitragvon Rick » 09.05.2018, 10:42

Moin moin,

die meisten tödlichen Unfälle geschehen zwar im Haushalt (Fakt!), aber dennoch sollte man endlich für das Verlassen der Wohnung bzw. des Hauses Schutzkleidung verbindlich vorschreiben! Im Motorrad-Rennsport sieht man doch wie´s geht.

Wie kann man nur so egoistisch sein und ohne diese Vorsicht erwarten, daß die Gemeinschaft (der Krankenversicherten) zusammenhält? Kraftfahrzeuge und Fahrräder dürfen künftig innerorts nur noch maximal 10 km/h und außerorts maximal 30 km/h fahren. Außer auf der Deutschen Autobahn versteht sich, da sind dann -- na, wenn das mal gut geht -- 50 km/h erlaubt.

Dazu flächendeckende Überwachung, die Technik haben wir längst. Bei Geschwindigkeitsüberschreitung ein Jahreseinkommen pro angefangenem, gemessenem Stundenkilometer und nix da Abzug von Toleranz. Toleranz? Was ist das überhaupt!? Im ersten Wiederholungsfall innerhalb von fünf Jahren das Doppelte, im dritten das fünffache plus einen Monat Zuchthaus pro Stundenkilometer. Jedes fehlende Sicherheitselement (z.B. Handschuh) wird wie ein Stundenkilometer Geschwindigkeitsüberschreitung gewertet.

Endlich (wieder?) Zucht und Ordnung! Und Sport? Körperertüchtigung muß natürlich sein, keine Frage. Aber eben anständig, in Reih´ und Glied: "und auf und ab, und vor und zurück, und links und rechts und jetzt von vorn; und auf und ab und ..."!

Und wer nicht pariert kommt eben in´s Arbeitslager -- Langhaarige sowieso. Zumal wenn die auch noch diese hulla-bulla Musik hören, dieses "Yä Yä Yä". Das brauchen wir nicht, damit auch das klar ist!

Grüße
Rick
(Zopfträger)
Zuletzt geändert von Rick am 09.05.2018, 11:00, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Geschockt

Beitragvon Schrauberfile » 09.05.2018, 10:47

Sorry Leute, aber hat sich schon mal jemand von euch unliebsam gelegt?

Meinen ersten schweren Sturz (Unfall) hatte ich im Alter von 15 Jahren, mit meinem Mofa (einer kleinen Hercules). Ich danke meinem Vater dafür, daß er weitschtig genug war, mir entsprechende Kleindung zu spendieren. O.K. war Winter - früh Morgens auf dem Weg zur Arbeit - und Schneegestöber.

Mir hat ein VW-Käfer Fahrer die Vorfahrt genommen (ich auf dem Radfahrweg). Ich flog dabei in hohem Bogen über die Schnauze vom Käfer und landete unsanft auf der anderen Seite. Folge - Schwere Wirbelprellung, Kniegelenkt geprellt, Hand verstaucht und verdacht auf Gehirnerschütterung.

Aber dank dem dicken Winterkombie (Kunstleder) einer Pelzmütze (damals gab es ja noch keine so richtigen Helme) und guter Winterhandschuhe gab es keine Abschürfungen.

Zwei Jahre später dann mit dem Moped kreuzte ein kleines Mädchen mit seinem Rad unliebsam mein Vorderrad und ich flog erneut. Diesmal hatte ich bereits einen Integralhelm. Auch diesmal zog ich mir keine Schürfwunden zu, dank der guten Kleidung.

6 Monate später hatte mein Freund (Lehrling im selben Betrieb) mit seiner Kreidler einen Auffahrunfall in einer Kurve, bei welchem er durch die Heckscheibe eines VW-Busses flog. Er zog es immer vor leicht bekleidet zu fahren. Folge dank Jethelm, sein Gesicht wurde deftig durch Glasscherben zerschnitten. Leider verstarb dieser auch noch an der Unfallstelle - wie sich später heraus stellte wegen Leberriss.

Viele viele Jahre später traf es einen weiteren Freund von mir, als er unliebsam wegen erhöhter Geschwindigkeit in einer Kurve auf Herbstlaub ins rutschen kam und stürzte. Er rutschte etliche Meter mit seiner Jeans über den Asphalt womit sich der Jeansstoff in seinen Oberschenkel deftig einbrannte. Klar seine Lederjacke und der Helm wie auch die Handschuhe haben so einiges ab bekommen, aber ihn dennoch vor weiterem Schaden gut geschützt. Sein Oberschenkel ist dennoch ein Narbenfeld.

Meine Lehre fürs leben hab ich aus all dem gezogen - lieber im Sommer schwitzen, als kaputte oder ledierte Knochen. Meine Motorradjacke (Textil) trage ich bei jeder Fahrt (einzige Ausnahme ist die Probefahrt nach einer Wartung an den Bremsen/Antrieb vor meiner Garage. In der 30er Zone fahre ich ich Straße mal rauf und runter zum Check.

Ich glaube auch das gevatter obelix nach seinem letzten Verkehrsunfall hier sicherlich eine andere Ansicht der Dinge hat, als manch einer hier.

Aber jedem das seine.


Grüße Helmut
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Re: Geschockt

Beitragvon FlyKlla » 09.05.2018, 11:51

Moin, war klar das irgendwann die ganzen Horror Storys kommen. Die beste Schutzkleidung bringt einem gar nichts, wenn man von einem 40 Tonner überrollt wird.Man kann sich eben nicht gegen alles schützen. Damit muss man sich abfinden.
@Rick: You made my day!
Gruß vom, alters bedingten, Kurzhaarträger Fly
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Re: Geschockt

Beitragvon Hamburgo » 09.05.2018, 12:02

Hallo Helmut,

ich denke nicht, dass irgendjemand Zweifel daran hat, dass Schutzkleidung schützt oder
Rollern per se ein Risiko in sich birgt. Am Vernünftigsten oder sagen wir mal am Sichersten
wäre es zweifelsfrei sich garnicht erst auf ein Zweirad zu setzen. Vielleicht eher behelmt
und angegurtet in ein Auto mit Überrollbügel oder einem Monocoque.

Es geht doch eher um die Frage, ob es nötig ist die Eigenverantwortung des Individuums durch
eine gesetzliche Regelung einzuschränken.

Butter ist nicht gut für den Cholesterinspiegel. Die Risiken von Alkohol und Nikotin sind hinlänglich
bekannt. Frittiertes führt zu Gefäßverkalkung. Koffein zu Blutdruckschwankungen. Handystrahlung,
wer weiß? Selbst das Atmen in einer Großstadt ist der Gesundheit bisweilen kaum zuträglich, wenn
man sich das Ausmaß der Grenzwertüberschreitungen bei den Schadstoffen betrachtet.

Anders ausgedrückt, das Leben ist voller Risiken. Ich selbst fahre immer mit Helm, Handschuhen und
langen Klamotten. Bei längeren Touren auch mit Protektoren. Das tue ich aber nicht, weil mich irgendeine
Vorschrift dazu verdonnert, sondern wie Du aus Überzeugung und Erfahrung.

Gleichwohl habe ich kein Interesse daran, dass mir jemand vorschreibt, wieviel Butter ich mir am Morgen
auf mein Brötchen schmieren darf. Wieviele Becher Kaffee ich mir reinschütte, oder ob ich mir am Mittag
einen gesunden Salat anstatt einer Currywurst mit Pommes und Mayo genehmige. Ebenso wenig möchte ich,
dass mir der Gesetzgeber in andere Lebensbereiche eingreift, um mich vor mir selbst zu schützen.

Meine Kinder haben natürlich von mir meine Ansicht zum Thema Schutzkleidung vermittelt bekommen.
Aber andere Erwachsene zu missionieren, ist nicht mein Ding. Jeder ist seines Glückes Schmied.

Gruß und uns allen eine unfallfreie Saison
Jörg
Zuletzt geändert von Hamburgo am 12.05.2018, 10:56, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Geschockt

Beitragvon Daxthomas » 09.05.2018, 13:23

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Wenn schon denn schon !
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Re: Geschockt

Beitragvon Rick » 09.05.2018, 13:30

Genau, Thomas!

Wie sehr gut zu erkennen ist, ist das genau richtig für alle, die keine Eier haben.

Fehlen allerdings noch die Airbags.

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Re: Geschockt

Beitragvon FlyKlla » 09.05.2018, 13:32

Und für die Frau daheim noch ein Keuschheitsgürtel. Mann weiß ja nie.
Gruß, Fly
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Re: Geschockt

Beitragvon Ulrich » 09.05.2018, 20:01

Bei mir sieht´s so aus:
Klar, ich verurteile (und umgehe möglichst) jede Bevormundung durch Vater Staat (der mich sicher noch unter mutter Erde bringt)... - aber:

Dennoch fahre ich auch bei über 30 °C immer mit voller Schutzkleidung - auch, wenn es nur 200 Meter bis zum nächsten Supermarkt sind!
Das hat seinen Grund:
Früher legte ich einen bodenlosen Leichtsinn an den Tag.
Meinen GD125 habe ich 2008 aus Frankfurt abgeholt - die "ganz lange Probefahrt" führte mich über 350 km BAB, bekleidet mit Jeans, Turnschuhen, und einer eigendlich untauglichen Lederjacke, sowie einem ebenfalls untauglichen Helm..., Handschuhe? Fehlanzeige...

Tja, 2 Jahre später habe ich mich (bei Schritt-Tempo) seitlich in den Schnee gelegt:
Die inzwischen angeschaffte (taugliche) Textil-Jacke mit Protektoren hat ihren Job gemacht - aber:
Untenrum war immernoch Jeans angesagt, und untaugliche Schuhe... - die Prellungen an Hüfte und Fußgelenk haben mir lange zu schaffen gemacht...
Wohlgemerkt: Bei Schritt-Tempo!

Als dann der Plan nach einem 400er reifte, war klar: Nicht ohne anständige Klamotten!
Noch fuhr ich den GD125, aber: Ich hatte schon die neuen Klamotten - und das war wie eine Offenbarung...:
Das Sicherheits-Gefühl stieg deutlich an - und so machte es noch mehr Spaß.
Klar, das An- und Ausziehen war zunächst etwas umständlich und zeitraubend - ist aber Gewohnheits-Sache, und inzwischen in Sekunden erledigt.

Für mich ist der Fall klar:
Rangieren geht auch "nackt" - Fahren aber nur komplett "angezogen"...

Fazit:
"Knochen" oder "Schwitzen"?
Da ist Letzteres lieber,

dem Ulrich
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Re: Geschockt

Beitragvon raptorsl » 09.05.2018, 20:55

Natürlich hast Du Recht Ulrich, aber es ist halt eine Abwägung des persönlichen Risikos.
Auf langen Strecken fahre ich auch mit der DB in Vollzeug, aber zur Arbeit, zum Einkaufen usw, gehts in Alltagsklamotten.
Auf dem Motorrad natürlich nur in Schutzkleidung! Ist halt ein "kleiner" Unterschied zwischen 14 und 98 PS :mrgreen:
Gruß Simon
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Re: Geschockt

Beitragvon People Rider » 09.05.2018, 21:32

@Daxthomas
Ist ja unverantwortlich was Du da propagierst. Überleg doch mal: Du fällst mit den Klamotten auf die Schnauze, die Rüstung sprüht Funken die wiederum eine Wiese in Brand stecken. Ein dort geparkter Tanklaster fängt Feuer usw, usf. Also als Minimum die Rüstung mit Schaumgummi rundum bekleben. Ab 35° geht auch ein genauso präpariertes Kettenhemd. Dann aber bitte nur noch max 25 Km/h.
Mannomann - bei dem Kaiserwetter: Jeans, T-Shirt, Jethelm, Sommerhandschuhe und los geht's...
Gruss,
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Re: Geschockt

Beitragvon Rick » 09.05.2018, 22:40

raptorsl hat geschrieben:
[...] Auf langen Strecken fahre ich auch mit der DB in Vollzeug [...] :mrgreen:


Ja, Mann, bei der Deutschen Bahn wäre ich auch vorsichtig -- bei jedem Wetter! :lol:

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Re: Geschockt

Beitragvon Rick » 09.05.2018, 23:06

raptorsl hat geschrieben:[...] aber zur Arbeit, zum Einkaufen usw, gehts in Alltagsklamotten [...]


Nee, is´klar, nä? Da nimmt man ja auch eher selten den Fernzug. :lol:

raptorsl hat geschrieben: [...] Ist halt ein "kleiner" Unterschied zwischen 14 und 98 PS [...]


Sorry, Simon, aber damit hast Du zu Protokoll gegeben, daß Du Dich selbst mit (spätestens?) 98 PS als übermotorisiert und somit als Sicherheitsrisiko einstufst. Meinst Du ernsthaft, Schutzkleidung sei die Lösung dieses Problems? :roll:

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Re: Geschockt

Beitragvon raptorsl » 10.05.2018, 08:01

Rick hat geschrieben:[...] Ist halt ein "kleiner" Unterschied zwischen 14 und 98 PS [...]


Sorry, Simon, aber damit hast Du zu Protokoll gegeben, daß Du Dich selbst mit (spätestens?) 98 PS als übermotorisiert und somit als Sicherheitsrisiko einstufst. Meinst Du ernsthaft, Schutzkleidung sei die Lösung dieses Problems? :roll:[/quote]

Meinst Du das ernst? Denn dann hast Du was nicht verstanden! :shock:

Aber..
Ja, natürlich ist man mit 98 PS übermotorisiert! Natürlich kann man jegliche Grenzen der Sicherheit damit verlassen, ABER² wer sagt denn, dass diese permanent genutzt werden? :idea:
Ich habe mir die BB nicht gekauft um damit wie ein Raufbold über den Asphalt zu pflügen, sondern um eine gewisse Souveränität zu haben; den Punch von ganz weit unten. Es brauch eigentlich selten mehr als 4 bis 5000 Umdrehungen, um dieses Motorrad geschmeidig zu bewegen.

Blöde Frage. Welchen FS hast Du?
Bist Du in der Lage einzuschätzen wie ein Motorrad fährt/funktioniert?

Aber um deine Frage zu beantworten.
Natürlich kann selbst die beste Schutzkleidung u.U. nicht genug sein! Doch es liegt an jedem selbst wie weit man seine Grenzen nach oben versetzt und dann vielleicht drüber hinaus fällt!!!
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Re: Geschockt

Beitragvon Fipps » 10.05.2018, 08:37

Mir fällt zum Thema nur ein : Klug sind ALLE - die einen VORHER - die anderen NACHHER .
Lebe so , daß jeder Tag der Letzte sein kann .

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Re: Geschockt

Beitragvon raptorsl » 10.05.2018, 09:19

Fipps hat geschrieben:Mir fällt zum Thema nur ein : Klug sind ALLE - die einen VORHER - die anderen NACHHER .

So ist es. Dadurch ist man vielleicht langsamer unterwegs als die knieschleifenden Möchtegern-Rossis, aber am Abend ist man um einiges sicherer zuhause.
Gruß Simon
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Re: Geschockt

Beitragvon Schrauberfile » 10.05.2018, 18:10

Hallo lieber Simon,

also hier muss ich dir doch leider etwas widersprechen.

Ob du mit "14 PS" oder gar "98 PS" oder wie ich früher mit meiner 900er Susie offen noch ein wenig mehr PS unterwegs war, spielt bei einem Unfall leider nur noch einen eher marginalen Unterschied.

Innerhalb einer Ortschaft sieht es da vielleicht schon wegen der gedrosselten Geschwindigkeit etwas anders aus, als bei den Überland Fahrten, was aber keineswegs bedeutet das es nicht schlimm genug ausgehen kann.

Du kommst ja aus meiner gegend und da kennst du sicherlich die brüchtigten Heizerstrecken der Kölner Wochenend Flieger (Much u. Umgebung) wo oft genug Biker zwischen den Leitplanken landen - leider, leider - mit entsprechendem Ausgang.

Vor knapp 2 Wochen durfte ich wieder einmal mit erleben, wie es einen abbiegenden Rollerfahrer erwischte. Zum Glück hatte er lediglich Prellungen und einen zerkratzten Helm vom Umfaller (an der Ampel abbieger), er war aber auch anständig bekleidet.

Wie wäre das wohl bei einem flotten Fahrer in kurzen Hosen mit T-Shirt und Flipp-Flopps aus gegangen?

Ich war einige Jahre berufsmässig mit 40-Tonner unterwegs und habe da Unfälle zur genüge in allen Variationen gesehen, ehrlich gesagt, so möchte ich nicht enden. Auch nicht wie so manche Freunde in jungen Jahren nur durch Übermut ihre Gesundheit dauerhaft ruiniert haben.

Nun ja, gegen gesetzliche Vorschriften bezgl. der Kleidung hab ich auch meine Einwände, aber die gibt es zur Zeit ja auch noch nicht - ausser der Helmvorschrift.

Und wenn hier jemand davon überzeugt ist, daß er keine Schutzbekleidung bedarf, nun bitte, dann mag er mit den Risiken eben leben. Wie sowas ausgehen kann, ja das hat hier ja Hartmut alias "smoki 57" besten geschildert.


Grüße Helmut
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Re: Geschockt

Beitragvon raptorsl » 10.05.2018, 22:57

Nun Helmut. Du liegst schon richtig, aber dennoch gibt es nach meiner Einschätzung immer noch ein potentiell höheres Risiko beim Motorradfahren. Allein schon, weil Du den Geschwindigkeitsbereich so viel weiter nach oben schieben kannst.
Aber dass man sich selbst bei 50km/h böse weh tun kann sollte ja hinreichend bekannt sein.
Das ist wie bei nem Sprung aus dem Hochhaus. Ob 10. oder 20. Etage spielt keine Rolle mehr. Die Folgen sind die selben.
Btw...
Ich fahre selber 40to, schon seit vielen Jahren und hab selber genug gesehen. Das ist einer der Gründe warum ich erst heute sagen kann, dass ich ruhigen Gewissens den Einser machen konnte.
Noch vor zehn Jahren wäre das wohl nicht gesund für mich gewesen, weil ich da noch viel zu impulsiv war. Heute regiert der Verstand, nicht mehr der Bauch oder sonst was.
Aber natürlich bereue ich die späte Entscheidung dazu trotzdem immer wieder! :wink: :wink:
Gruß Simon
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Re: Geschockt

Beitragvon FlyKlla » 11.05.2018, 05:36

Moin, anfangs ging es um einen Fuffi Fahrer in Shorts und Badelatschen. Mit einem Fuffi ist man meistens innerorts unterwegs. Da liegt die durchschnittliche Geschwindigkeit bei 20-30kmh. Sofern es kein Mofa ist. Das schafft man auch mit 'nem E-Bike. Und da spricht keiner von einer Lederkombi. Im Herbst oder Winter habe ich auch eine Motorrad Jacke und Thermo Hose mit Protektoren an. Das liegt aber überwiegend an den Temperaturen. Wenn es wärmer wird kommen die in den Schrank. Es ist einfach kacke mit den Klamotten an der Ampel zu stehen. Deswegen lasse ich mit dem LKW auch jedem Moped Fahrer mit Kombi den Vortritt. Auch wenn ich Vorfahrt habe. Das man mit einem großen Bike sich vernünftig kleiden sollte ist, glaube ich, unstrittig. In diesem Sinne, wünsche ich uns allen eine unfallfreie Fahrt.
Gruß, Fly
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Re: Geschockt

Beitragvon Bastian90 » 11.05.2018, 18:00

Auf einem 25/45/50 KM/h Roller würde ich z.B niemals Lederkombie tragen. Im Sommer habe ich meine Jeans und nen T-Shirt an,
wenn es was Kälter ist oder die Strecke länger (10km +) dann ziehe ich schon meine Jacke an (Außen 100% Nylon).

PS: Die Jacke hat mich 2 den a... gerettet.

Im Winter ist das nochmal ne ganz andere Hausnummer, da bin ich viel dicker angezogen :).

Ich sehe das oft das Motorradfahrer oft nur in Kurzen Sachen unterwegs sind aber das ist ihre Sache, ihre Haut und ihr Leben.
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Würde ich auf Leute hören, die mir immer sagen, was man alles NICHT schaffen
kann, stünde ich wohl heute noch mit meinem Dreirad oben auf der Rutsche.


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