Navi ....

Hier stehen wichtige Infos über grundlegende Funktionen eurer Fahrzeuge : Aufbau und Funktion von Bauteilen , dazu die dementsprechenden Fragen und Antworten . Bitte gleitet hier NICHT in's OT ab , es soll sachlich bleiben !
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Navi ....

Beitragvon MeisterZIP » 11.10.2017, 08:56

Heutzutage haben selbst die 50er Fahrer des öfteren ein Navi und fragen mich , wie man das anschließt .

Was die elektrische Ansteuerung angeht :
Viele Fahrzeuge haben einen ISO-Zigarettenanzünder im Handschuhfach , neuere Modelle auch einen USB-Anschluss . Hier kann also einfach ein Kabel nach außen gelegt werden .
Was aber tun , wenn kein Anschluss vorhanden ist ?

Hier muss man unterscheiden :

Welchen Anschluss hat das Ladekabel des Navis ?

Bei zwei blanken Drähten ( Plus und Minus ) ist es einfach . Minus an Masse ( Metall Rahmen oder grüne Kabel des Kabelbaums ) und Plus sinnvollerweise an eine Leitung legen , die nur bei eingeschalteter Zündung oder ggf. eingeschaltetem Licht Spannung führt .

So oder so muss die Frontverkleidung dafür demontiert werden .

Schließt man beide Kabel an das Zündschloss an , geht Masse an grün und Plus an schwarz oder schwaz blau ( das sind die Klemme 15-Kabel des Zündschlosses , die erst Spannung führen , wenn die Zündung auf ON steht ) .

Bei Anschluss an das Licht sollte man beachten , ob das Standlicht bei eingeschaltetem Fahrlicht leuchtet . Wenn ja , kann man hier die Spannung abnehmen . Wenn nicht , wird die Verkabelung an das Abblendlicht gelegt . Bei den seltenen Zeitphasen , in denen man dann Fernlicht nutzt , ist dann aber die Spannungsversorgung weg .

Ich verwende hier hochwertige "Stromdiebe" , wodurch ich die originale Verkabelung nicht zerschneiden muss . Merke : Hochwertig ! Meine bevorzuge Marke ist hier Hella .

Bitte darauf achten , dass man in die Plusleitung eine Sicherung einsetzt ( wenn sie nicht schon bei der Naviverkabelung integriert ist ) und das man ggf. von außen an die Sicherung kommt ( ggf. so fixieren , das man von unten in die Verkleidung eingereifen kann ) .

Kommen wir jetzt zu den anderen Arten der Verkabelung .

Hat das Navi lediglich einen USB-Anschluss . muss man mit einem Adapter arbeiten , in den der USB-Stecker gesteckt wird . Diese Bauteile beinhalten auch einen Spannungsregler und haben dann wiederum hinten einen Anschluss in Form von zwei Kabel ( Plus und Minus ) , die wieder wie oben beschrieben anzuschließen sind .
Hier empfehle ich einen so genannten outdoor-Stecker , der eine wasserabweisende Verschlusskappe hat , wenn das navi mal nicht angeschlossen ist . Der Einbau erfordert etwas mehr Arbeit , weil man den Stecker sinnvoll befestigen muss .

Das Optimum ist das Handschuhfach , weil es am besten gegen Wasser geschützt ist . Wenn das nicht vorhanden ist , sollte man den Stecker entweder UNTER der Verkleidung fixieren und das Kabel zum Navi hin dann durch eine Bohrung zu führen .

Ich halte es nicht für sinnvoll , einen ( wenn auch mit Kappe versehenen ) Stecker außen an der Verkleidung anzubringen , weil die Abdeckung halt bei Navibetrieb immer offen ist . Wenn man dann doch macht , sollte der Stecker nicht mit den Anschlüssen nach oben verbaut werden , sondern mit den Anschlüssen GEGEN die Fahrtrichtung und dazu vertikal .

Ausnahmen bestätigen die Regel , also können Personen , die nur bei Trockenheit fahren , den Stecker überall hin verlegen .... :-)

Hat man einen Schluss in Form eines großen oder kleinen Steckers für einen Zigarettenanzünder , ist die Spannungsregelung hierdrin bereits verbaut und man braucht lediglich einen passenden Gegenanschluss , der dann wie beim USB-Anschluss verbaut wird .

Bitte hier also nicht einfach den Stecker abschneiden und die Kabel einfach an Plus und Minus anschließen , weil dann die Spannung falsch ist !!

Kommen wir jetzt zur Halterung des Navis selber .

Bei Motorrädern ist das oft relativ simpel , wenn man den Halter mit einem Klemmbügel am nackten Lenker befestigen kann .

Aber beim verkleideten Rollerlenker ?

Die Anbringung mittels Saugnapf an der Frontscheibe ist mit Vorsicht zu genießen , denn die Scheiben sind beschichtet und diese Beschichtung wird dabei oft beschädigt .
Verschrauben in der Frontscheibe geht , aber es entsteht zumindest EIN Loch .

Es gibt dann noch die lustige Variante , den Halter an längeren Halteschrauben des Deckels des Hauptbremszylinders zu befestigen . Ich persönlich mag das nicht , aber es geht .

Bei Fahrzeugen mit verkleidetem Lenker und Tacho in der Frontverkleidung verbauen viele das Navi in der Mitte der Lenkerverkleidung , das habe ich auch schon gemacht . Auch hier muss in der Regel gebohrt werden .

Mein persönlicher Liebling ist die Befestigung über den Spiegelfuß .

Spiegel ab , Blech mit Bohrung für den Spiegel auf der einen Seite und Kugelkopf auf der anderen Seite ansetzen , Spiegel wieder befestigen und fertig .
Der Vorteil liegt in der universellen Handhabung und der einfachen Montage . Auf den Kugelkopf kommt dann der Navihalter und kann entsprechend positioniert werden . Kein Bohren , keine anderen Schrauben , schnell gemacht .

Die Kugelkopfaufnahme kann dann auch mittels Zubehör abschließbar und somit diebstahlsicher sein .

Ein weiterer Vorteil dieser Halterung ist meiner Erfahrung nach die Positionierung des Navis selber , denn mittiges Anbringen auf dem Lenker behindert oft den Blick auf die Instrumente .

Kommen wir zu dem Problem der Kabelverlegung . Der Lenker wird bewegt , dadurch ändern sich die Kabellängen . Also bitte aufpassen , dass das Kabel knickfrei und ohne Spannung verlegt werden , wenn der Anschlussstecker in der festen Verkleidung verbaut ist .

Am Sinnvollsten ist immer eine Verlegung der Kabel am Kabelbaum des Lenker entlang zum Steuerkopf hin , weil so eine Längenänderung minmiert wird .
Natürlich ist dies nicht notwendig , wenn das Navi an der rahmenfesten Front verbaut ist ( siehe Montage an oder hinter der Windschutzscheibe ) . Hier sollte man lediglich darauf achten , dass neu verlegte Kabel durch Lenkbewegungen nicht beeinträchtigt werden ( wie auch beim Anbau an den Lenker ) .

Merke : Saubere Kabelverlegung und Fixierung mit Kabelbindern ist sehr wichtig !

Ich habe auch gelesen, dass es User gibt , die ihr Navi mittels Akku ( powerbank ) versorgen .
Ich halte das für den falschen Weg , nur um Verkabelung zu sparen . Lieber einmal richtig gemacht und es ist Ruhe .

Abschließend noch ein kleiner Tipp zur akustischen Verbindung von Navi und Fahrer :

Nutzt eine Freisprechanlage im Ohr , die via bluetooth mit dem Navi verbunden wird ( das sollte ein aktuelles Navi haben ) . So spart ihr teure Helmsprechanlagen und Kabel zwischen Fahrer und Navi , die gerne mal beim Absteigen vergessen werden ....

Was nutzt der Meister selber ?

Eigentlich garkein Navi , weil ich lieber analog fahre . Ich habe aber an mein Motorrad spaßeshalber zur Demo für Kunden eine Halterung verbaut ( Ram mount Kugel mit Blech am linken Spiegel ) . Der Navihalter ist ein X-grip mit vier verstellbaren Klauen . Ich kann so mein uraltes Aldi-Navi genauso einsetzen wie mein Handy ( wasserdichtes Sony Z3 compact ) . Einziger Nachteil des X-Grip ist übrigens der fehlende Diebstahlschutz des Navis , aber da man das Navi ja schnell abgestöpstelt hat, kann ich es auch ja einfach mitnehmen .

Angeschlossen ist alles via USB an einen Doppel-USB-Stecker mit Spannungsanzeige . Ich muss nur das externe Kabel tauschen , weil Aldi Navi und Handy zwei unterschiedliche USB-Stecker haben .
Spannungsversorgung läuft bei mir über das Standlicht .

Akustische Versorung läuft bei mir via bluetooth ( nur bei Handy , Aldi Navi ist zu alt :-) ) auf eine Helmsprechanlage von Scala rider , zum Navigieren habe ich beim Testen die Apps Calimoto und google maps mit Erfolg benutzt .
Ich habe aber auch eine FSA über Knopf im Ohr ausprobiert und das hat auch wunderbar geklappt .

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Re: Navi ....

Beitragvon Frank67 » 11.10.2017, 17:40

Mal wieder ein super Tutorial, Meister!

Aber für die Navi-Stromversorgung würde ich doch lieber nur Dauer- oder geschalten Plus verwenden, wenn man nicht weiß, ob das Stand- und/oder Fahrlicht ggf nur bei laufendem Motor aktiviert wird (AC => Massegebundene Lima - älteres Modell; DC-SW => ggf Lichtsteuerung, wenn Doppel-SW).

Die potentialfreie und die Drehstrom-Lima setzen sich aber auch bei den neueren 50-ern immer stärker durch.
Bei den "Zwei-Äugigen" (ab 2x 35/35W) ist meist eine Lichtsteuereinheit verbaut (nur im "Fahrbetrieb" volle SW-Spannung). - in meinen Augen daher ungeeignet
Standlicht vorn (meist braun/weiß) kann bei eingeschalteten SW ausgeschalten werden... - also auch eher ungeeignet als Stromversorgung fürs Navi
Wenn das Navi erst bei eingeschaltetem Stand-/Fahrlicht mit Strom versorgt werden soll, würde ich ggf braun (die Rücklichtleitung) nutzen.

Dagegen wird meist bei den "Einäugigen" (bei potentialfreier oder Drehstrom-Lima) der SW mit Einschalten der Zündung aktiviert. (DC)
(Die SW bei massegebundener Lima arbeiten auf AC und nur, wenn der Motor sich dreht. => die Helligkeit des SW ist hier analog zur Motordrehzahl - ab 4000rpm aufwärts gleichbleibend)

Das Beste wäre aber die schwarze bzw schwarz/blaue Leitung vom ZS zur Stromversorgung des Navis heranzuziehen, mit dem Wissen, dass das Navi dann nur bei eingeschalteter Zündung mit Strom versorgt (bzw geladen) wird. (Besser geeignet für USB-Steckdosen mit "aktiver" USB-Elektronik)

Soll das Navi aber auch bei geparktem Fahrzeug geladen werden, würde ich rot anzapfen.
Auch wenn die Steckdose im Helmfach verbaut wird, so empfehle ich bei aktiver USB-Steckdosen-Elektrinik einen zusätzlichen Wippenschalter ins Fach zu verbauen, um die Steckdose stromlos schalten zu können.
Bei den "Außen-Dosen" am Fahrzeug wäre das sowieso angebracht, um "Stromdiebstahl" und/oder durch andere verursachte Sicherungsschäden vorzubeugen.
Gruß Frank


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Re: Navi ....

Beitragvon Ghosti » 11.10.2017, 22:30

Also der Tip mit dem Halteblech an der Spiegelaufnahme ist super ... aaaaaber was mach ich denn bei meinem Dicken? Da bleibt mir fast nur die Lenkermitte. Was hat der Meister mir da für einen Tip? Mit Beispielbild wäre klasse.
LG Ghosti
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Re: Navi ....

Beitragvon MeisterZIP » 12.10.2017, 06:48

Ja, Beim Grand Dink mit den Verkleidungsspiegeln bleibt nur die sinnvolle Anbrinngung am HBZ ( längere Schrauben ) oder mittels Winkelblech an der Verkleidung zwischen Tacho und Windschild .

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Re: Navi ....

Beitragvon blaumeise » 12.10.2017, 16:21

Ein Navi am Lenker...ich hab so eine Spiegelhalterung benutzt, mit Klemmschelle.
Praktisch, weil auch einfach anzubauen.
Aber:
Das Teil hat mich so dermaßen abgelenkt. Und ich bin ja nun mit dem 50er nicht wirklich schnell...
Wenn ich eine Tour fahre (ich brauche immer mindestens 20 Minuten bis ich aus der Stadt raus bin :( ), dann nur noch mit drahtlosen Ohrstöpseln und Mobiltelefon. Bevorzugtes Programm ist mittlerweile CaliMoto, weil es wirklich die tollsten Strecken liefert. Aber wer's hat, es gibt ja noch diese sauteuren Motorrad-Navis. :D
Dabei ist das Telefon dann irgendwo in der Jacke.
Die Akkus in den Stöpseln (nicht die Apple Dinger, sondern eine andere Marke, aber mit Kabel dazwischen) halten über 12 Stunden im Navi-Betrieb, etwas kürzer wenn ich noch Musik dabei höre. Also auf jeden Fall länger als ich fahre.
Normalerweise hält mein Telefon eine Tagestour locker durch, für den Ernstfall ist eine 10Ah Powerbank dabei, die passt noch in die Jackentasche.

So kann ich völlig ohne Ablenkung die Gegend genießen, bzw. mich auf den Verkehr konzentrieren. Es erfordert etwas Umstellung, der Stimme zu vertrauen, ist aber lediglich Gewöhnungssache weil die Software mittlerweile sehr gut funktioniert. Und es stehen ja auch noch Schilder auf den Straßen rum :D

Kurz: ich rate vom Navi am Lenker sogar ab!

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Re: Navi ....

Beitragvon ThomasD » 13.10.2017, 08:44

Vom Navi am Lenker abraten? Und im Falle einer Umleitung / Strassensperre usw.?

Und von wegen Ablenkung: Was soll ich denn dann sagen:

Sony.jpg
Sony.jpg (225.81 KiB) 851 mal betrachtet


Es gibt da sowas wie Abstraktionsvermögen - sprich, man sieht nur das, was man sehen möchte.
In der Praxis stört oder hindert das Tablet in keinster Weise. Der Blick wandert nur dann drauf, wenn es die Situation erfordert.
Grüsse,
Tom

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Re: Navi ....

Beitragvon blaumeise » 14.10.2017, 11:54

Bei dem Riesending ist es ja fast ein Wunder, dass du überhaupt noch die Strasse siehst :D

Klar, jeder geht damit anders um. Ich kann es halt nicht.
Zu den Umleitungen und Sperrungen...alles was nicht superkurzfristig ist, kennt der komischerweise obwohl das Programm auch offline läuft.
Dauert halt etwas bis man Vertrauen aufbaut.

Zu Calimoto: das Programm versucht ja kurvige Strecken zu routen. Die Sprachausgabe für 'Geradeaus' hat so einen verächtlichen Unterton, das ist schon fast komisch :D

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Re: Navi ....

Beitragvon MeisterZIP » 16.10.2017, 10:47

Übrigens lustiger Effekt , wenn mehrere Leute gleichzeitig mit Navi fahren und man eine BT-Anlage im Helm hat :

Mein Navi ( Aldi uralt , s.o. ) hat kein BT . Aber das brandneue TomTom meines Freundes schon .

So schalteten wir alle unsere Zündung ein , ich auch meine Helmsprechanlage und die meinte dann zu meinem Erstaunen : "Biker A -meine Frau - verbunden , Handy verbunden , Navi verbunden " ...

Ich war also dann mit dem Navi von Rolf gekoppelt . Der wiederum nutzt kein BT .
Ich einfach gesagt : "Navi aus und die Koppelung war wieder aufgehoben 8)

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Re: Navi ....

Beitragvon Frank67 » 16.10.2017, 11:21

Bild => Tja, frei nach dem Motto: Alles hört auf ein einziges Navi!

Ne, also beim BT-Pairing sollte man schon aufpassen, dass man das eigene Navi ranbekommt (Auswahl-Menü)
Gruß Frank


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Re: Navi ....

Beitragvon mopedfreak » 17.10.2017, 19:45

ieehhhhhhh, Stromdieb :|

https://photos.app.goo.gl/s0c1PvbxCIg2FnF12

Dahinter sind ein paar Bilder von meinem Satelis. U.a. zwei Bilder von einem angezapften Kabel, welches als Steuersignal für das Heizgriffrelais dient.

Viele Grüße, Alex
Bild-GT200i
Bild-NC750X
Bild-Sat400

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Re: Navi ....

Beitragvon Frank67 » 18.10.2017, 11:32

Ehrlich gesagt, halte ich von Stromdieben nicht so viel, weil man damit leider einige der feinen Litzen im Kabel beschädigt (zerschneidet), um die Verbindung mit dem anderen Kabel herzustellen.
Man schafft somit eine "Sollbruchstelle" und eine Leiterquerschnittsverminderung an dieser Stelle im Kabel.

Wenn, würde ich lieber das Kabel durchtrennen und Stoßverbinder oder Kontakte bzw Abzweiger setzen.
Noch besser wäre es, wenn man in den Kontakt am Kabelende einen Abzweig setzt: zwei Kabel in einem Kontakt zuusammenfasst
Gruß Frank


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Re: Navi ....

Beitragvon MeisterZIP » 18.10.2017, 11:42

Frank , vollkommen richtig , das Optimum ist natürlich das Trennen des Kabels und der Einbau eines T-Stücks .

Bei den geringen Strömen , die hier zum Navi fließen , denke ich aber , es ist eine akzeptable Lösung mit den Stromdieben , wenn man die Verkabelung am Standlicht anschließt . Bei Anschlüssen am Klemme15-Kabel der Zündung würde ich auch ein T-Stück nehmen , bevor der Saft hier gekappt wird .

Übrigens für alle , die den Spiegeladapter mit Kugel nicht bei Polo etc. finden : Die Firma Bikertech ( bikertech.de ) vertreibt die Dinger von Ram Mount ( RAM-B-252U wäre beispielsweise eine Kugelgröße , die ich oft verwende ) .

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Re: Navi ....

Beitragvon Ulrich » 30.10.2017, 23:20

Yeah...,
ich habe die "lustige" Variante gewählt - also auf dem linken Bremsfl.-Behälter die Basisplatte mit längeren Schrauben befestigt, hat auch schon die RAM-Kugel.
Mit kurzem Arm dann die Handytasche drauf, und möglichst weit nach innen gerichtet:
So sind die Instrumente noch nicht verdeckt, das Handy steht relativ steil (was bei Sonne besser ablesbar macht), und Vibrations halten sich in Grenzen....
Stromversorgung:
Die unbrauchbare Serien-Steckdose samt ihrer Kabel habe ich gekappt, bzw. entsorgt.
Eingebaut habe ich eine doppelte USB-Steckdose von Louis. Paßt von der geringen Einbautiefe, und wird direkt an die Batterie angeschlossen.
Gesichert habe ich das in + mit 7,5 A und als Leitung habe ich 1.0 mm Fahrzeugleitung genommen...
Klar, das klingt "überdimensioniert" - aber:
Jetzt ist endlich Ruhe im Karton - funktioniert zuverlässig.
Die Steckdose ist übrigens recht gut gemacht: Solider Eindruck, vielseitig einsetzbar (Ein- oder Aufbau an freien Lenkern) und mit einer "intelligenten" Abdeckung:
Die sorgt beim Aufsetzen für die Abschaltung der Dose: Kappe drauf = Kein Strom...
Weiter geht´s mit einem unter den Verkleidungen gelegten flexiblem Kabel, das unten im 'Fach einen USB-Stecker hat, und in der Tasche oben eben halt den kleinen für´s Handy...
Das kommt selbst bei langer Nutzung als Navi "knallvoll" am Ziel an, und so reicht der Strom locker für einige Srunden Musik vor´m Zelt...

Yeah, funktioniert bestens...,
:mrgreen:
der Ulrich
2003er GD125, 2015er Xciting 400
____________
Carpe noctem...


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