Chinaroller doch nicht so Standfest

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minuteman_rali
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Chinaroller doch nicht so Standfest

Beitrag von minuteman_rali » 26.04.2009, 06:05

Hallo Leude

Mich hat vor einigen Tagen der Rollerteufel in Form eines kapitalen LiMa- schadens erwischt.
Die zwei Schrauben die den Stator (LiMa) am Motorgehäuse fixieren sollten drehten sich wohl mit eindeutiger Hilfe von Vibrationen nach aussen oder von fest nach locker.
Ergo, kapitaler LiMa Schrott.
Kostet ja auch nur runde 30 €uronen plus Porto und Abzieher.
:evil:

MfG minuteman
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Cityuser
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Beitrag von Cityuser » 26.04.2009, 10:49

Beim nächsten hinaroller jede Schraube überprüfen. Eventuell Loctite.

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juergen2
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Beitrag von juergen2 » 27.04.2009, 11:52

Hi ,
wechsle auch die nicht so guten Schrauben aus . Aber nie V2A in Alu , die bekommt man nie mehr raus .
Beste Grüsse Jürgen .
Nur Schrauber sind glückliche Menschen

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Guck
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Beitrag von Guck » 27.04.2009, 23:47

Frage: Warum nie V2A in Alu ? Was passiert denn, dass die nicht wieder herauszubekommen sind ??

CPI verwendet doch auch Nirostaschrauben und zwar so um die 130 Stück.....
E10 ? Essen gehört auf den Tisch und nicht in den Tank !

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Beitrag von minuteman_rali » 01.05.2009, 12:52

Mit vernünftigen Werzeug ist alles möglich !!!!!!!
Aber in der Tat könnte ich mir vorstellen das V²A in Alu oder zumindest in Grauguß doch probleme bereiten könnten.
Ähnlich dem Phänomen Kupfer > Eisen ?
Außerdem iss es wohl immer etwas problemmatischer wenn ein Schraubengewinde eines Bauteils schwächer (Material zb. Alu gegen V²A) oder eben härter ist.
Zumindest würden sich nicht dann auch die Anzugsmomente verändern?
Wäre ja mal ne frage an die Spezies.
Aber wirklich glauben kann ich dat ja nu nich so wirklich.

MfG minuteman
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Ulrich
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Beitrag von Ulrich » 11.05.2009, 21:36

Das sollte der Meister beantworten können...
Ich kenne das von Fahrrädern: Die Pedale haben Stahlgewinde, die Tretkubelarme sind jedoch häufig aus "Aluminibum", das deutlich weicher ist...
Die Kids melden sich natürlich nicht, wenn etwas nicht "kocher" ist, also wird mit lockerem Pedal gafahren, bis das harte Material das weichere "ausgearbeitet" hat...

"Ist einfach so abgefallen", heißt es dann..."ist doch Garantie?"

"Nee, selber schuld", ist dann meine Antwort, und weiter: "Pedal nicht angezogen und auch nicht kontrolliert, Tretkurbelgarnitur zerstört, ´ne neue gibt´s ab 20 € aufwärts - ohne Einbau."

Für ´ne sachliche Diagnose darf ich mich dann noch doof anmachen lassen...

Fazit: "Billig" ist billigst - und nicht etwa "billiger"...

...und so werden munter die unterschiedlichsten Materialien ("made in China") durcheinander gewürfelt...

So, und nun die Spezialisten, die es wirklich wissen,
hofft
der Ulrich
2003er GD125, 2015er Xciting 400
____________
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punkerente
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Beitrag von punkerente » 11.05.2009, 22:50

Und damit, Ulrich, sprichst du aus meiner Sicht primär nicht gegen die China-Ware, sondern gegen die "nur nutzenden Nutzer" in diesen Gefilden.

Du hast völlig recht: Billige Ware ist i.d.R. irgendwo auch billiger hergestellt worden - ob in Material oder Ausführung oder beidem zusammen, sei dabei egal.

Warum soll der deutsche Nutzer sich weniger um seine Einkäufe kümmern als andere und vielleicht weniger anspruchsvolle Menschen? Wenn ich ein billiges Fahrrad im Discounter kaufe, muss ich mich darum kümmern oder mit den Folgen leben - wie du es dem Kunden auch vermittelst. Und Mopedfreak zeigte ja auch, dass ein Chinaroller mit guter Begleitung trotz einiger Macken überleben kann - wenn nicht Motorblöcke mit Sollbruchstellen verwendet wurden, wie gerne z.B. von den Kickstarteraufnahmen beim Rex 450 & Co. berichtet wird.

Zu minutemans Schaden: Ich würde mich allerdings auch ärgern, wenn die Fertigungsmängel mitten im Motor stecken. Nach dem Kauf die normal erreichbaren Verbindungen zu prüfen ist eine Sache, aber den Motorblock prophylaktisch zu öffnen ist schon zu viel.

Viele Grüße
Dieter

wolffi50
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Re: Chinaroller doch nicht so Standfest

Beitrag von wolffi50 » 24.01.2017, 23:29

Was hackt ihr nur immer auf die Chinesen ein ?
Die Europäer machen genau den selben Müll,verlangen dafür aber mehr Kohle...
Hat nun jemand erklärt warum man Stahl nicht mit Alu zusammen bringt , Kupferpaste nix mehr an Bremsen zu suchen hat ect. ? Nein ? Na dann werde ich euch mal erlösen.
Zur Erklärung zu mir , ich bin kein Ingeneur , aber gelernter Dreher und da hatte ich Werkstoffkunde in der Lehre.
Kurz und gut , Alu und Stahl ergiebt Korossion,das Alu lößt sich langsam auf als so zu sagen schwächeres Material (Alufraß).
Desto edler das Material,desto länger hält es und schädigt das unedlere Material.
Nun noch zu den Europäern...haben wir hier Citroenfahrer unter uns? Die kennen das Theater mit den Bremssätteln,die sich Auflösen an den Anschlagstellen der Achsschenkel,die aus Stahl sind - das noch dazu.
Also , so wenig edlere Schrauben wie möglich an Alumotoren.

Andreas

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mopedfreak
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Re: Chinaroller doch nicht so Standfest

Beitrag von mopedfreak » 25.01.2017, 05:12

Hi Andreas,

schön das Du dich erbarmst nach Siebeneinhalb jahren Antworten zu lieferst. :wink:

Viele Grüße, Alex
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fragos
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Re: Chinaroller doch nicht so Standfest

Beitrag von fragos » 25.01.2017, 11:49

Hallo
Hatte stundenlang mit meinem Sohn (Kfz-Meister) diskutiert, der Chinaroller als Schrott bezeichnete, bin einige gefahren, ohne Probleme,war deshalb immer gegenteiliger Meinung, aber nur bis ca 11000 km.
Hatte dann eine hörbare Berührung des Kolbens mit dem Zylinderkopf bei etwas erhöhter Drehzahl. Variodeckel ab, Kurbelwelle hat Spiel. Aber jetzt kommts, der Lagersitz im Motorgehäuse ausgeschlagen!!! Gebrauchten Motor gekauft , Käufer sagt 5000 Km drauf, eingebaut und wieder das Gleiche, auch der Lagersitz im Eimer, seitdem keine Chinaroller mehr. Sagt etwas über die Materialbeschaffenheit dieser Roller aus. Würde mir bei Kymco nie passieren! Man sieht dort anderes (Besseres) Material. Ich will die beiden Dinge auch nicht vergleichen, schon des Preises wegen, aber wenn man mit solchen Dingen rechnen muss, ist schluss mit lustig, (feinbohren mit Hülse, oder neues Motorgehäuse, ist der Roller nicht mehr wert). :x :x
Viele Grüße FRANZ
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Re: Chinaroller doch nicht so Standfest

Beitrag von Hamburgo » 25.01.2017, 13:07

Moin Moin,

dazu ob Chinaroller ihr Geld wert sind gibt es sicher diverse Ansichten. In Sachen Haltbarkeit,
Zuverlässigkeit, Fahrkomfort, Fahrwerk oder Wiederverkaufswert gibt es wohl bessere Kandidaten.
In Sachen Preis wohl kaum.

Das was ich im Bekanntenkreis an Erfahrungsberichten zu Baumarkt- oder ATU-Rollern mitbekomme,
ist eher weniger positiv ausgefallen. Ich selbst bin nie auf die Idee gekommen mich im Baumarktregal
bei den Rollern zu bedienen. Wenn es mal ein kleiner preiswerter "Saisonroller" sein sollte, habe ich mir
einen vernünftigen Gebrauchten bei Ebay besorgt. Damit bin ich immer gut gefahren. Ersatzteilversorgung
war nie ein großes Problem. Und auch der Wiederverkauf läuft ohne Stress oder das ungute Gefühl
irgendwem etwas verkauft zu haben, das vielleicht in Bälde Probleme machen könnte.

Gruß
Jörg
8) carpe diem :D

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Bastian90
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Re: Chinaroller doch nicht so Standfest

Beitrag von Bastian90 » 25.01.2017, 13:13

Naja manche Verkäufer sagen schonmal viel wenn der Tag lang ist ;). Meine Chinamobile machen keine Zicken, najut paar verschleißteile...

Explorer Race GT50, BJ 08, 1E40QMB, CPI-Nachbau (12mm Kolbenbolzen) läuft nun schon seid 21t km, nur neuer Zylinder + Ölpumpe.
Sachs Speedforce 50, BJ 08, LJ1PE40QMB, Mina-Nachbau (10mm Kolbenbolzen) läuft zwar runt aber Ölpumpe defekt.

Ich finde es kommt auch stark darauf an wie man mit den Sache umgeht, richtig Pflege/Wartung und der Hobel Rennt.
Bei den meisten Inspetionen muss man sowieso alle Schrauben nachziehen (Man sollte alle machen, sicher is sicher).


Was der Race jetzt noch anfängt ist das man die Kurbelwelle langsam merkt (Lager hinnüber), der Vorbesitzer hat immer nur
das Billigste vom Billigsten 2 Takt Öl genommen zzgl. Immer schön überdrehen lassen :x .

Es gibt durchaus China-Roller die was taugen :). Ich weiß das der neue Race GT50 von ATU wohl ordentlich Stress haben, ebenso
der Kailo mit dem Getriebeöl Problemchen :D.
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Re: Chinaroller doch nicht so Standfest

Beitrag von Frank67 » 25.01.2017, 13:14

Also dieser Lima-Schaden durch lockere Schrauben tritt bei den Chinesen auch nur selten auf...
Man verlässt sich eigentlich darauf, dass alles ordnungsgemäß (nach Drehmoment) angezogen ist.

Ergo heißt das, dass man sich nicht darauf verlassen sollte, dass alles wirklich fest angezogen ist (so dass es sich nicht löst).
(ich würde also sämtliche Schrauben des Rollers kontrollieren, um weitere böse Überraschungen zu vermeiden... - Vielleicht eines der sogenannten Montags-Modelle?)

Wenn die Origi-Schrauben noch greifen: mit "Schraubensicherung" oder mechanischen Sicherungen einsetzen.


Hauptsache ist beim Chinesen, dass du auf den Lima-Typ geachtet hast: Es gibt auch hier unterschiedliche Ausführungen (Masse-bezogen oder potentialfrei - mit separatem Massekabel an der Lima)
Den Unterscheid siehst du leider nicht anhand der Kabelfarben, sondern an dem separaten Massekabel.

===

Haltbarkeit und Verarbeitung:

Es kommt ganz auf den Nutzer an...
Ein älterer Herr fährt eher ruhig, während Jugendliche eher zum "Rasen" neigen... => der ältere Herr hat länger was vom Roller
Gruß Frank

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Re: Chinaroller doch nicht so Standfest

Beitrag von Schrauberfile » 25.01.2017, 13:22

Hallo wolffi50,

als gerlehrnter Dreher (ich hab mal vor vielen vielen Jahren Werkzeugmacher gelernt und dann noch durch Umschulung den Techniker, nebenbei Lfz.-Mechaniker) solltest du aber neben der Materialkunde auch durch die berufliche Erfahrung inzwischen wissen, daß sich im Alu-Bereich inzwischen sehr sehr viel getan hat. Wir haben bei uns (Blasformenbau) in der Firma sehr viel mit Alu gearbeitet und ich kann ein leidliches Lied von der Festigkeit dieses Material singen.

Es kommt bei Alu ganz erheblich auf den verarbeiteten Werkstoff an, da kann man billiges Material (Alu) nehmen das so weich wie Butter ist oder aber auch derart hochfestes das man nur noch mit Top-Werkzeugen bei geringer Schnittgeschwindigkeit bearbeiten kann. Mit letzterem erziehlt man dann auch eine lange Haltbarkeit.

Da bei den Chinesen allerdings alles sehr günstig sein muß, dürfte man eben nicht auf beste Materialqualität setzen, was sich dann eben in der Lebenserwartung der Produkte wieder spiegelt.

Ich bezweifle das Kymco heute noch robuste Gußmotoren ala Ami-V8 (Bigblock) einsetzt. Vielmehr werden dort Motoren mit sehr hohem Aluanteil gebaut die aus dem richtigen weil gutem Material eben auch eine lange Lebensqualität bieten, was unser Meister ZIP sicherlich bestätigen kann.


Grüße Helmut
Kymco Agility City 16+ 125, Dr. Pulley Sportvario mit 13,2g Pulley´s, Windschild Puig City-Touring smog, Naraku 160ccm Umbau, Verbrauch Ø 3,82 l auf 17.500 km

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Re: Chinaroller doch nicht so Standfest

Beitrag von wolffi50 » 25.01.2017, 17:32

Sicher ist Alu nicht gleich Alu,die Chinesen werden auch nicht das werdigste für ihre Motoren benutzen.Aber solche Konstelationen Alu/Stahl gibts heute noch zur genüge im Europäischen Fahrzeugbau.
Es ist ja nicht so das innerhalb von Wochen oder Monaten sich das Alu erledigt,das dauert schon paar Jahre.Man sollte sich nur darüber bewußt sein,sonst ist der Ärger vor programmiert.Bei meinen C5 sind die hinteren Bremssättel aus Alu und daie Achsschenkel aus Stahl,also wird die Kontaktfläche der Bremssättel angegriffen,das geht so weit das die Sättel sich lockern durch Alufraß-man kann sich vorstellen was dann nach 10-15 Jahren passiert...nix mehr mit bremsen...
Wenn man das weiß,hilft man sich ganz einfach mit Farbe.

Was die Roller angeht.Ich denke wer vernünftig mit den Chinesen umgeht und weiß was er da hat,kann gut damit leben. Gerade die Jugend hat es da aber schwer.Die Motoren sind nicht ohne Grund so schwach,wegen dem Material eben. Aber man hört ja oft das da größere Zylinder verbaut werden wie auch Vario usw. .Das ist aber bei den Chinesen nicht empfehlenswert.Des weitern muß man einfach das Rollerchen gut Pflegen,nicht nur Putzen...gutes Öl,gute Zündkerzen und immer genug Strom.(ich spare auch nicht am Sprit und Ersatzteilen/Verschleiß wenn sie benötigt werden,nix schleifen lassen). Das bringt das Alter mit sich und die Erfahrung von gut 40 Jahren Motorrad und Auto.

Andreas

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Re: Chinaroller doch nicht so Standfest

Beitrag von seeigel » 26.01.2017, 08:59

Frank67 hat geschrieben:Man verlässt sich eigentlich darauf, dass alles ordnungsgemäß (nach Drehmoment) angezogen ist.

Ergo heißt das, dass man sich nicht darauf verlassen sollte, dass alles wirklich fest angezogen ist (so dass es sich nicht löst).
(ich würde also sämtliche Schrauben des Rollers kontrollieren, um weitere böse Überraschungen zu vermeiden... - Vielleicht eines der sogenannten Montags-Modelle?)
Mal meine Erfahrungen mit den Schrauben
2012er Downtown in eine Kymco-Rollerwerkstatt zum Kundendienst
Schraube locker vom Variomaticdeckel/Verkleidung

Bemerkt habe ich es deshalb vor dem verlieren weil er nach Austausch der Käseecken 14er raus 15er oder 16er rein plötzlich wunderbar beschleunigte.
Auf der Autobahn wurden auch gute Drehzahlen erreicht (9000 und mehr wäre möglich gewesen)
Nur die Geschwindigkeit passte nicht zur Drehzahl

Also zu Hause nachgesehen : Schraube locker und Käseecken verkehrt eingebaut.

Es sind also nicht nur die "bösen" Chinesen die lose Schrauben haben können

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Frank67
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Re: Chinaroller doch nicht so Standfest

Beitrag von Frank67 » 26.01.2017, 15:40

Das habe ich so auch nicht behauptet... - Aber wann gehst du mal an der Lima selber bei? => Nur wenn da ein Fehler auftritt, den du messtechnisch feststellst bzw es "knirscht" da unten. - Ansonsten (nachlässigerweise) wohl eher nicht. Ansonsten hätte der TE das Problem wohl rechtzeitig erkannt und die Schrauben nachziehen können

Daher wird es wohl doch der "böse Chinese gewesen sein, der die Schrauben vermutlich nicht ordnungsgemäß festgezogen hat oder das Gewinde wurde "falsch" geschnitten oder halt das Material war zu weich. - Es sei denn, da war schon jemand anderes an der Lima bei.

Fakt ist aber, dass sich die Verschraubung der Lima selbst beim "Chinesen" eher selten selber löst (wenn sie ordnungsgemäß angezogen wurde)...
Gruß Frank

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Re: Chinaroller doch nicht so Standfest

Beitrag von Bastian90 » 26.01.2017, 17:50

Naja musste bei meinem Race GT50 ja mal die Ölpumpe wechseln, die Lima muss dafür auch runter... Hab die danach
einfach mit dem angegebenen Drehmoment aus dem Handbuch angezogen (Ohne Schraubensicherung) und die ist
immer noch Bombenfest :).

Was ich manchmal geil finde das manche die Schrauben einfach so Anziehen (Ohne Sicherung oder Drehmoment).
Das beste beispiel sieht man hier > https://www.youtube.com/watch?v=AR9HRO9AuLw

Wird alles normal Festgezogen ohne Drehmoment etc. Das Schlimme Sie sagen davon auch nichts und das soll
ne Anleitung für Anfänger sein!! :evil: .
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Re: Chinaroller doch nicht so Standfest

Beitrag von wolffi50 » 26.01.2017, 19:17

...bevor ich an der elektrischen Anlage rum schraube,entnehme ich erst mal die Batterie....
So viel halte ich von Werkstätten,das rote Band zieht sich durch alle Marken - Fahrrad,Roller PKW , LKW...echt Kacke so was.

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Re: Chinaroller doch nicht so Standfest

Beitrag von RollerTobi » 08.12.2019, 06:59

Moin,

ich habe dieses alte Thema gerade mal durchgelesen....und dann habe ich mich gefragt ob Kymco nicht auch ein Chinaroller ist ?
Immerhin kommen die aus China :mrgreen:
.....Die amtliche Eigenbezeichnung lautet weiterhin Republik China, dennoch ist sowohl innerhalb als auch außerhalb des Landes die Bezeichnung Taiwan üblich....
sagt Wikipedia.

Waren nur meine völlig wertfreien Gedanken zum Sonntagmorgen :D
Lieben Gruß :D
Tobias
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Re: Chinaroller doch nicht so Standfest

Beitrag von raptorsl » 08.12.2019, 09:21

Republik China ist etwas anderes als Volksrepublik China!
Denn eigentlich ist das Taiwan!

Davon ab lassen viele Hersteller (leider) mittlerweile in Billiglohnländern (VR China, Indien usw.) produzieren; selbst renommierte Unternehmen wie BMW und KTM oder Triumph!
Das führt komischerweise nicht immer zu dem gewünschten Effekt->einem günstigen Produkt, wie BMW mit der F850 beweist.
Gruß Simon
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