Der Versuch die Ventile einzustellen...

Hier steht alles zu Kymcos neuem 400er ... Komm rein !
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Jörnoh
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Der Versuch die Ventile einzustellen...

Beitrag von Jörnoh »

Hallo liebe Leute,

ich habe heute versucht die Ventile einzustellen.
Leider hatte die Fühlerlehre kein 0,12mm Blatt.
Ich hatte 0,1mm und 0,15mm.
0,1mm ging gut zwischen, 0,15mm ging hingegen nicht rein.
Ergo: der Abstand muss irgendwo dazwischen liegen.

Nun meine Frage:
Ist das genau genug, oder sollte ich mir ein 0,12mm-Blatt besorgen?

Zusatzfrage:
Sieht das alles normal aus?
k-Zylinderkopf.jpg
k-Zylinderkopf.jpg (275.99 KiB) 3408 mal betrachtet
Und noch was:

Mein Roller ist ja wohl viel hübscher als diese schnöde BMW :mrgreen:
k-Garage.jpg
k-Garage.jpg (272.43 KiB) 3408 mal betrachtet

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KDO
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Re: Der Versuch die Ventile einzustellen...

Beitrag von KDO »

Nimm ein 0,12 Blatt. Zu wenig Spiel ist schlechter, als zu viel. Am Besten auch ein 0,13 Blatt dann bekommst du es genau raus.
Mit viel Erfahrung reicht nur ein 0,12 Blatt.
Zur Not geht auch ein 0,07 und 0,05 Blatt zusammen schieben, braucht aber auch viel Erfahrung.
Gruß Karl
Wer später bremst, ist länger schnell.

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mopedfreak
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Re: Der Versuch die Ventile einzustellen...

Beitrag von mopedfreak »

Hi,

da Kymco keine Tolleranz angibt, sich das Spiel aber im laufe der zeit ändert, würde ich sagen, passt schon.
Lasse Drei Leute das Spiel mit einem 12er Blatt checken und einstellen, jeder macht es anders...
Passt schon.
Fürs nächste mal einfach ein 12er Blatt z.B. im Internet, besorgen. Du kannst auch einzelne Blätter in den zwischenstufdn bis 9 runter und 15 hoch besorgen, dann kannst Du "ist"-spiel erstmal ermitteln und Notieren, für die Zukunft und zur Trendermittlung.

Viele Grüße, Alex
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Daxthomas
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Re: Der Versuch die Ventile einzustellen...

Beitrag von Daxthomas »

Ich würde mir gleich 2 besorgen und die zusammen, je Seite einstellen. So kann man sicherstellen dass sie gleich sind und keine Unterschiede sind.
"Gesendet von einem C-64 mit DOS1.0 auf Breitband-UKW"

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Jörnoh
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Re: Der Versuch die Ventile einzustellen...

Beitrag von Jörnoh »

Daxthomas hat geschrieben:
05.10.2019, 09:16
Ich würde mir gleich 2 besorgen und die zusammen, je Seite einstellen. So kann man sicherstellen dass sie gleich sind und keine Unterschiede sind.
Hi,

von Dir habe ich schon bestimmt 1000 Beiträge gelesen, die meisten davon waren sehr witzig :mrgreen:

Jetzt frage ich mich, ob ich wirklich mit 2 12ern messen soll oder ob das ein Scherz ist und es demnach nicht so ultragenau sein muss?

LG Jörn

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Jörnoh
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Re: Der Versuch die Ventile einzustellen...

Beitrag von Jörnoh »

mopedfreak hat geschrieben:
05.10.2019, 08:29
Hi,

da Kymco keine Tolleranz angibt, sich das Spiel aber im laufe der zeit ändert, würde ich sagen, passt schon.
Lasse Drei Leute das Spiel mit einem 12er Blatt checken und einstellen, jeder macht es anders...
Passt schon.
Fürs nächste mal einfach ein 12er Blatt z.B. im Internet, besorgen. Du kannst auch einzelne Blätter in den zwischenstufdn bis 9 runter und 15 hoch besorgen, dann kannst Du "ist"-spiel erstmal ermitteln und Notieren, für die Zukunft und zur Trendermittlung.

Viele Grüße, Alex
Danke für die Antwort,

ich werde mir gleich mal was bestellen.
Muss nur noch rausfinden wie das Ding zum festdrehen/einstellen heißt, aber das wird mit das Internet schon verraten.

Es sollte ein 3mm Vierkant sein, aber da gibt es bestimmt so ganze Sets für...

LG Jörn


Boing, schon gefunden

https://www.ebay.de/itm/Ventilspiel-Ein ... 1288109756

Das dürfte es doch sein, oder?
Sind diese Einstellschrauben immer 3mm oder war das jetzt Zufall?

Sehe ich das richtig:

Hier ist kein 0,12mm Blatt dabei

https://www.ebay.de/i/263520840477?chn= ... BAQAvD_BwE

Und hier ist eins dabei?

https://www.amazon.de/STEINLE-4101-F%C3 ... B00AZK410K

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mopedfreak
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Re: Der Versuch die Ventile einzustellen...

Beitrag von mopedfreak »

Hi,

ich verwende solche dinger: https://www.ebay.de/itm/Fuehlerlehre-mi ... 1776156809

Sind leichter als der Sortiment-Batzen

Mit zwei Fühlerlehren einstellen habe ich auch schon mal probiert, war aber mist. War zuviel Zeug im Weg und schneller wars auch nicht.

Viele Grüße, Alex
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Re: Der Versuch die Ventile einzustellen...

Beitrag von Daxthomas »

Nein ist kein Fake, klar ist's Fummelei. Jedenfalls dort wo es geht, mach ich es mit 2.
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Re: Der Versuch die Ventile einzustellen...

Beitrag von Daxthomas »

Jörnoh hat geschrieben:
05.10.2019, 10:30
Daxthomas hat geschrieben:
05.10.2019, 09:16
Ich würde mir gleich 2 besorgen und die zusammen, je Seite einstellen. So kann man sicherstellen dass sie gleich sind und keine Unterschiede sind.
Hi,

von Dir habe ich schon bestimmt 1000 Beiträge gelesen, die meisten davon waren sehr witzig :mrgreen:

Danke :D :D :D :D
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Re: Der Versuch die Ventile einzustellen...

Beitrag von Jörnoh »

mopedfreak hat geschrieben:
05.10.2019, 13:46
Hi,

ich verwende solche dinger: https://www.ebay.de/itm/Fuehlerlehre-mi ... 1776156809

Sind leichter als der Sortiment-Batzen

Mit zwei Fühlerlehren einstellen habe ich auch schon mal probiert, war aber mist. War zuviel Zeug im Weg und schneller wars auch nicht.

Viele Grüße, Alex
Das war auch der einzige den ich finden konnte.
Aber dort wo ich bestellen wollte haben sie gerade Betriebsferien :wink:

Dort kostet das Ding nämlich genau 64 Cent.

Man kann das ganze Internet durchsuchen, bei "Fühlerlehre 12" gibt es genau diesen einzigen Treffer.

Das Teil bestelle ich dann, wenn die hier wieder da sind:

https://www.kalibrierservice24.de/Lehre ... 12-mm.html

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mopedfreak
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Re: Der Versuch die Ventile einzustellen...

Beitrag von mopedfreak »

Hi,

probiere es doch mal mit "Fühlerlehre 0,12mm".

Viele Grüße, Alex
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Re: Der Versuch die Ventile einzustellen...

Beitrag von Jörnoh »

mopedfreak hat geschrieben:
05.10.2019, 19:47
Hi,

probiere es doch mal mit "Fühlerlehre 0,12mm".

Viele Grüße, Alex
Na das hab ich doch :wink:

Hab mir jetzt das Ding für 6€ bestellt und gut is.

Pinkus
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Re: Der Versuch die Ventile einzustellen...

Beitrag von Pinkus »

Als Vierkantschlüssel hab ich einen alten Uhrenaufziehschlüssel genommen,geht ganz prima.
Gruss Herbert

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Jörnoh
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Re: Der Versuch die Ventile einzustellen...

Beitrag von Jörnoh »

Pinkus hat geschrieben:
05.10.2019, 21:36
Als Vierkantschlüssel hab ich einen alten Uhrenaufziehschlüssel genommen,geht ganz prima.
Gruss Herbert
Ob Du´s glaubst oder nicht, habe ich auch versucht.
Und dazu noch nen Entlüftungsschlüssel für die Heizung.
Leider beides zu groß.
Mit nem "passenden" 6Kant ging es so einigermaßen.

Nun kommt der Richtige mit der Post.
Klar, wieder 11€, aber dafür nutz ich den ja hoffentlich auch 10 Jahre :wink:

Merlinpro911
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Re: Der Versuch die Ventile einzustellen...

Beitrag von Merlinpro911 »

Hi Jörnoh ,
Werde beim Jahreswechsel mich auch daran versuchen , die Ventile zu prüfen bzw. einzustellen ! Wenn du dies bei dir geprüft hast , berichte dann davon ob alles geklappt hat !
Wechselst du die Kopfdichtung gleich mit ? Hatte irgendwo gelesen , dass beim Demontieren des Zylinderkopfes diese gewechselt werden muss, weil Quetschdichtung ? ! Kann jemand hierzu Mitteilung geben ?

Beste Grüße
Jürgen

Pinkus
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Re: Der Versuch die Ventile einzustellen...

Beitrag von Pinkus »

Namt.
Bei der Ventileinstellung baucht der Kopf nicht demontiert werden,und deshalb auch keine Kopfdichtung.
Die Ventildeckeldichtung braucht man nicht jedesmal erneuern,es sei denn sie weist Beschädigungen auf.
Gruss Herbert

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Re: Der Versuch die Ventile einzustellen...

Beitrag von MeisterZIP »

Da nicht nur Kymco , sondern auch viele andere Hersteller diesen Vierkantkopf benutzen , habe ich einfach ein Flacheisen genommen und einen Schlitz mit der Flex reingemacht . Klappt wunderbar auch an verwinkelten Stellen .

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Re: Der Versuch die Ventile einzustellen...

Beitrag von Jörnoh »

Merlinpro911 hat geschrieben:
07.10.2019, 20:32
Hi Jörnoh ,
Werde beim Jahreswechsel mich auch daran versuchen , die Ventile zu prüfen bzw. einzustellen ! Wenn du dies bei dir geprüft hast , berichte dann davon ob alles geklappt hat !
Wechselst du die Kopfdichtung gleich mit ? Hatte irgendwo gelesen , dass beim Demontieren des Zylinderkopfes diese gewechselt werden muss, weil Quetschdichtung ? ! Kann jemand hierzu Mitteilung geben ?

Beste Grüße
Jürgen
Hallo Jürgen,

genau wie Herbert schon gesagt hat, man nimmt ja nur den Ventildeckel vom Zylinderkopf ab.
Diese Gummidichtung hat in Fahrtrichtung rechts einen Halbmond, dahinter sitzt die Steuerkette.
Dieser Bereich saß etwas fest, vorsichtig von hinten mit einem Werkzeug (ich habe einen Holzkochlöffel benutzt :mrgreen: ) etwas schieben, dann flutscht es ab.
Muss ab, denn im Deckel ist ne Nut für die Gummidichtung, also beim Zusammenbau die Dichtung da rein drücken.

Zudem war bei mir der Kontrolldeckel (für das T) sehr fest, ging hervorragend mit einem großen Schlitzdreher wo man mit einem Maulschlüssel nachhelfen kann :wink:

LG Jörn

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Re: Der Versuch die Ventile einzustellen...

Beitrag von Jörnoh »

MeisterZIP hat geschrieben:
08.10.2019, 07:43
Da nicht nur Kymco , sondern auch viele andere Hersteller diesen Vierkantkopf benutzen , habe ich einfach ein Flacheisen genommen und einen Schlitz mit der Flex reingemacht . Klappt wunderbar auch an verwinkelten Stellen .

MeisterZIP
Sagte mein versierter Nachbar jetzt im Nachhinein auch:
Mensch Jörn, da kannste doch einfach selbst´n Stück Flacheisen präparieren.

Nun ist das Ding bestellt und wird benutzt :wink:

Aber danke für den Tipp.

LG Jörn

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Re: Der Versuch die Ventile einzustellen...

Beitrag von Merlinpro911 »

Guten Abend ,

Hatte mich falsch ausgedrückt , war natürlich die Ventildeckel Dichtung gemeint . Und ich vermute mal , so lange der Deckel bzw. Dichtung äusserlich optisch keine Ölspuren aufweist , kann man die Dichtung getrost weiterhin benutzen .

Bzgl. der OT-Stellung gibt es auch noch was wichtiges zu beachten : Wie ich in einem anderen Post gelesen habe , gibt es 2 verschiedene OT- Bereiche . Aber nur einer davon ist für die Ventil Einstellung relevant . Hoffe , ich habe nichts falsches geschrieben .

Grüße

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Re: Der Versuch die Ventile einzustellen...

Beitrag von Jörnoh »

Merlinpro911 hat geschrieben:
08.10.2019, 19:24
Guten Abend ,

Hatte mich falsch ausgedrückt , war natürlich die Ventildeckel Dichtung gemeint . Und ich vermute mal , so lange der Deckel bzw. Dichtung äusserlich optisch keine Ölspuren aufweist , kann man die Dichtung getrost weiterhin benutzen .

Bzgl. der OT-Stellung gibt es auch noch was wichtiges zu beachten : Wie ich in einem anderen Post gelesen habe , gibt es 2 verschiedene OT- Bereiche . Aber nur einer davon ist für die Ventil Einstellung relevant . Hoffe , ich habe nichts falsches geschrieben .

Grüße
Ja, so steht es auch in meinem Büchlein.
Sollte es der falsche OT sein, ne halbe Umdrehung weiter.
Ich hatte gesehen, das die Schrauben bei der Steuerkette stimmten und das T auch zu sehen war.
Als dann das 0,1mm Blatt passte und das 0,15mm Blatt nicht, dachte ich mir, dann ist es wohl die richtige OT-Stellung.
Ich werde das ganze Prozedere aber nochmal wiederholen, denn inzwischen habe ich die passende Fühlerlehre.
Und dann werde ich mal beide OT-Stellungen austesten und sehen, ob man nur bei einer dieser beiden Stellungen was messen kann.
Denn ich gebe ehrlich zu, so ganz habe ich das noch nicht kapiert.
Aber wird wohl einfach bedeuten, dass der eine OT ganz geöffnet heißt und der andere bis auf die 0,12mm ganz geschlossen.

Ich werde weiter forschen und dann berichten :wink:

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Re: Der Versuch die Ventile einzustellen...

Beitrag von MeisterZIP »

Jörnoh hat geschrieben:
08.10.2019, 21:36
Sollte es der falsche OT sein, ne halbe Umdrehung weiter.
EINE Umdrehung weiter , nicht eine halbe Umdrehung !

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Re: Der Versuch die Ventile einzustellen...

Beitrag von Jörnoh »

MeisterZIP hat geschrieben:
09.10.2019, 07:47
Jörnoh hat geschrieben:
08.10.2019, 21:36
Sollte es der falsche OT sein, ne halbe Umdrehung weiter.
EINE Umdrehung weiter , nicht eine halbe Umdrehung !

MeisterZIP
Danke

Wenn da in dem Guckloch das "T" ist, ist dann alles richtig?
Achsooooo, das ist das gleiche "T", einmal sieht man es, wenn die Ventile geschlossen sind und einmal wenn sie geöffnet sind.
Also auf "T" drehen und gucken wieviel Luft da ist.
Keine Ahnung wieviel Luft da ist, wenn die Ventile geöffnet sind?
5mm oder mehr?
Aber wenn die 0,15mm Lehre nicht rein geht, dann ist doch definitiv die richtige T-Stellung, richtig?

Ich werde mich jetzt mal richtig schlau machen, wie so ein Motor funktioniert, dann kommen weniger Fragen von mir :wink:

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Re: Der Versuch die Ventile einzustellen...

Beitrag von mopedfreak »

Hi,

falscher OT, es ist kein spiel vorhanden, die Ventile sind betätigt.
Die Nocken müssen von denmStößeln wegstehen, sieht manchmal wie Katzenohren aus.

Viele Grüße, Alex
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Re: Der Versuch die Ventile einzustellen...

Beitrag von MeisterZIP »

Der FALSCHE OT ist der , wo sich die Kipphebel bewegen , wenn man die KW am OT nach links und rechts dreht .
Am RICHTIGEN OT muss !!! kein Spiel sein , wenn es zu eng ist !!!

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Re: Der Versuch die Ventile einzustellen...

Beitrag von mopedfreak »

Hi Stefan,

ich ging nun nicht vom Wartungsstau aus... Beim Kymco orientiere ich mich an den Drei Löchern im Nockenwellenkettenrad, bei den anderen an der Nockenstellung. Auf bewegungslosigkeit der Kipphebel habe ich noch nie geschaut.

Viele Grüße, Alex
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Re: Der Versuch die Ventile einzustellen...

Beitrag von MeisterZIP »

Das ist das Prinzip des Viertakters , Alex .

So kann man eigentlich jedes Ventilspiel bei jedem Viertakter einstellen . Man muss nur das Funktionsprinzip verstehen und dann klappt es .

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Re: Der Versuch die Ventile einzustellen...

Beitrag von Jörnoh »

mopedfreak hat geschrieben:
10.10.2019, 08:50
Hi Stefan,

ich ging nun nicht vom Wartungsstau aus... Beim Kymco orientiere ich mich an den Drei Löchern im Nockenwellenkettenrad, bei den anderen an der Nockenstellung. Auf bewegungslosigkeit der Kipphebel habe ich noch nie geschaut.

Viele Grüße, Alex
Die Schrauben vom Ventildeckel haben keine genauen Anzugsmomente, richtig?
Sind ja so Gummiringe drauf.
Einfach etwas mehr als handfest und gut?

Besten Dank, Alex :wink:

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Re: Der Versuch die Ventile einzustellen...

Beitrag von MeisterZIP »

M6 , wie immer mit Gefühl anziehen .

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Re: Der Versuch die Ventile einzustellen...

Beitrag von KDO »

Wenn's dann passiert ist mit M6 und Gewinde ausreißen, gibt's Helicoil. .hab ich schon (oder mein Vorgänger) beim Variodeckel gekonnt. Hält besser, als Original.
Gruß Karl
Wer später bremst, ist länger schnell.

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Re: Der Versuch die Ventile einzustellen...

Beitrag von Jörnoh »

KDO hat geschrieben:
10.10.2019, 14:05
Wenn's dann passiert ist mit M6 und Gewinde ausreißen, gibt's Helicoil. .hab ich schon (oder mein Vorgänger) beim Variodeckel gekonnt. Hält besser, als Original.
Gruß Karl
Ja, von diesen Gewindeeinsätzen hat mir mein Kollege auch berichtet, als er mit Schmackes meine Krümmerschrauben festgeballert hat :mrgreen:

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Re: Der Versuch die Ventile einzustellen...

Beitrag von KDO »

Heute einen produktiven Anfall gehabt und die 20 tausender Durchsicht begonnen.
Ventilspiel: Auslassventile waren ok. , Die Einlassvientile hatten nur 0,1 mm Spiel, habe ich nachgestellt
Vario gesäubert, die SR16 Käseecken sind nach über 10 tkm noch in Ordnung.
Kupplungsbeläge mit Schleifpapier gesäubert. Probefahrt alles i.O..
Ölwechsel ist morgen.
Gruß Karl
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Re: Der Versuch die Ventile einzustellen...

Beitrag von seppi850 »

Das ist mal ne Ansage nach 20 000 km nur 0,1 mm Ventilspiel.

Gruß an alle

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Re: Der Versuch die Ventile einzustellen...

Beitrag von KDO »

Es gibt hier auch wieder verschiedene Angaben: Ventilspiel im kalten Zustand 0,1mm oder 0,12mm.
Ich habe mich für 0,12mm entschieden.
Die Auslaßventile hatten 0,12mm
(Technisch richtig wäre wegen des größeren Wärmeeintrages an den Auslaßventilen dort ein größeres Spiel).
Gruß Karl
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Re: Der Versuch die Ventile einzustellen...

Beitrag von Hasi »

0,12. ist richtig
People 50s 4t; Grand Dink 50; Grand Dink 125i; Burgman 125

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Re: Der Versuch die Ventile einzustellen...

Beitrag von mopedfreak »

Hi,

je nach Hersteller... Piaggio schreibt für den 400er Master 0,15mm für E und A vor... Honda zwei unterschiedliche werte, die zueinander je nach Motor einen unterschied von 0,5 bis 0,75 (verhältnis) haben.

Viele Grüße, Alex
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Silent_Blood
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Re: Der Versuch die Ventile einzustellen...

Beitrag von Silent_Blood »

Nennt mich einen Pfuscher, aber bei meinem Nexxon 50 habe ich zum Schluss die Ventile nur noch "händisch" eingestellt. Sprich: Am Kipphebel gerüttelt und abgeschätzt, ob noch ausreichend Spiel da ist, oder nicht. Ventile und Nockenwelle waren nach dem Motorschaden bei 61.000 km (Motorlager gefressen) noch wunderbar.

Die Fiat Panda in der Pizzeria, in welcher ich ab und zu jobbe, haben allesamt bereits 190.000 bis knapp über 200.000 km drauf - rein städtisch von Fahrern, die häufig nur Vollgas und Leerlauf kennen, absolviert. An den Ventilen wurde trotz des Prüfintervalls von 60.000 km noch nie etwas eingestellt. Trotzdem laufen die noch mit augenscheinlich voller Leistung.

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melmag
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Re: Der Versuch die Ventile einzustellen...

Beitrag von melmag »

Okay, wie gewünscht: Pfuscher... :mrgreen:

Habe beim Reifenwechsel die Ventile checken lassen. Waren top in Ordnung nach 20.000 km.
Der Chefe meinte, wäre auch eher nicht so die vordringlichste Massnahme bei diesem Roller.
Zumindest ist es die für mich am wenigsten in Eigenregie machbare. Da bin ich ja schon mal froh.
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Re: Der Versuch die Ventile einzustellen...

Beitrag von KDO »

Ich würde die Ventile immer nach Sollmaß einstellen, selbst bei den alten Dieselmotoren. Wenn Ventilspiel zu eng...Ventile können verbrennen..
Weiterhin droht hoher Spritverbrauch, Motorüberhitzung, Leistungsabfall..
Motorschaden.
Gruß Karl
PS Autos haben meist Hydroventilstößel, die nicht eingestellt werden müssen.
Für Roller/Motorrädermotoren ist der dazugehörige Klapperatismus leider zu gros.
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Ulrich
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Re: Der Versuch die Ventile einzustellen...

Beitrag von Ulrich »

Ja, aber...:
Hydrostößel habe ich auch bei dem altertümlichen V8 meines Autos gefunden.
Die Konstruktion dieses Motors stammt aus 1955...
Der öl-gedämpfte Stoßdämpfer sitzt zwischen Nockenwelle und Stoßstange, die die Kipphebel bedient...,

und da werden die Ventile eingestellt, aber nur ein mal, bei der Montage...
(...und das geht nach Erfahrungswerten trickreich...)

Dieser Stoßdämpfer sorgt per Öldruck der Maschine für den vielzitierten "automatischen Ventilspiel-Ausgleich" - was im Zeitalter der luftgekühlten Käfer-Motoren von den Herstellern wassergekühlten Reihen-4-bangern großspurig beworben wurde...
Dieser kleine "Stoßdämpfer" ist bei meinem alten V8 kaum so groß, wie ein Fingerhut... - und mann hat bis heute noch keine Lösung gefunden, dieses kleine Bauteil ein wenig kleiner zu machen....?

Da sieht mann mal, wie "stiefmütterlich" das Scooter-Segmend behandelt wird:

Klar, 4 Ventile lassen den "Rasenmäher"-Antrieb ein wenig besser ein- und ausatmen, Einspritzung hat sich inzwischen auch schon "herum gesprochen", aber sonst...?
Außen "Wuthocker", unter´m Plastik-Kleid "Fahrrad"...

Das ist vielleicht etwas drastisch ausgedrückt, dennoch:
Wie wär´s denn mal mit ein wenig "Enthusiasmus" für die Scooter, meine Damen und Herren Konstrukeure?

Anyway:
Mein Roller ist ja schon fast perfekt, nachdem ich ihn "angepaßt" habe..., der Gaul macht Spaß...
Aber:
Es geht bestimmt noch besser...,

meint
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Re: Der Versuch die Ventile einzustellen...

Beitrag von Hasi »

Ulrich, für das aber sonst hat man das Noodoe erfunden

Und wegduck....
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Re: Der Versuch die Ventile einzustellen...

Beitrag von Ulrich »

hehehe....
Kann das "NoGo" denn die Ventile einstellen?
:mrgreen:
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Re: Der Versuch die Ventile einzustellen...

Beitrag von RollerTobi »

...braucht man beim E-Roller eh alles nicht mehr :D
Lieben Gruß :D
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Re: Der Versuch die Ventile einzustellen...

Beitrag von KDO »

Eben, die gesammelte Zeit für das Laden ist beim E-Roller kürzer, als die für Ventile einstellen?
Gruß Karl
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Re: Der Versuch die Ventile einzustellen...

Beitrag von Ulrich »

"E-Mobil"....?
in so ein "Dings" kann mich nur ein massiver Krankheitsfall bringen (wenn damit ein Krankenfahrstuhl gemeint ist)

Sollte ein "Auto", oder 2-Rad damit gemeint sein:
Freiwillig fahre ich bestimmt kein "E-Mobil", denn:
Über 100 Jahre taugte "Sprit", selbst dann, wenn´s Dieselöl war (auch für 2-Räder!) - und das ist zuverlässig...

...und wenn so ein "NoGo" selbst etwas so bewährtes "still legt", dann kommt ein "E-Mobil" überhaupt nicht in Frage...

Eher humpele ich auf Krücken (oder bleibe einfach zu Hause)...
Ansonsten gibt´s ja ´n Taxi...

"E-Mobil" - eher kaufe ich mir ´ne "Bahncard", was ja auch nicht viel weiter hilft...

Nee... - ohne
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Re: Der Versuch die Ventile einzustellen...

Beitrag von Silent_Blood »

melmag hat geschrieben:
06.05.2020, 08:19
Okay, wie gewünscht: Pfuscher... :mrgreen:
Lieber gut gepfuscht, als gar nichts gemacht. :P

Ich denke, der Erfolg gibt mir recht. Im Grunde genommen geht es beim Einstellen der Ventile ja nur darum, sicherzustellen, dass die Ventile auch im heißen Zustand (Metallausdehnung) sicher schließen, während das Spiel nicht zu groß werden darf, sonst wird der Motor laut, und man hat Leistungsverlust. Bekommt man beides ohne Hilfsmittel hin, dürfte das Spiel optimal sein. Und das bekam ich regelmäßig auch ohne Meßschieber hin.

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Re: Der Versuch die Ventile einzustellen...

Beitrag von melmag »

Unbenommen. Wenn du das hin bekommst, kein Thema.
Ich selbst bin eher der Mechanik-Legastheniker. Ölwechsel, Getriebeöl, Bremsklötze, Kerze. Mal ein paar Rollen tauschen. Da endet meine Kunst. Ich wollte es wäre mehr, aber ich hab da einfach keinen Mut und zu dicke Finger.
Die Werkstätten müssen ja auch leben.
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