Bremsbeläge vorne wechseln

Hier steht alles zu Kymcos neuem Großradler mit 4V-Einspritzer . Komm rein !
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RollerBiene
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Bremsbeläge vorne wechseln

Beitrag von RollerBiene »

Moin Moin Jungs und Mädels
Hab zu dem Thema im GT 125 Forum nix gefunden, deshalb dieses Thema.

Ich bin gerade dabei meine Bremsbeläge vorne zu wechseln und bekomme diese lange Bolzen-Schlitz- Schraube, die die Beläge hält, nicht auf. Hab es erst mit WD40 und einwirken versucht. Gerade mit erhitzen des Schraubenkopfes.
Nix geht! Die Schraube sitzt fest wie einbetonieren.
Hat vielleicht irgendwer noch ne zündende Idee. Raus muss sie jedenfalls, weil die Beläge in dem Bolzen einhängt werden müssen.

Bin für jeden Tipp dankbar.
Danke vorab und weiter guten und sicheren Flug.

Tschöö mit 2Ö,

die Rollerbiene

Hasi
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Re: Bremsbeläge vorne wechseln

Beitrag von Hasi »

Habe selbes Thema. WD 40 versuche ich jetzt1 mal die Woche. Nischt geht.

Alternativ, brachiale Gewalt und den Bolzen neu bestellen.
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Re: Bremsbeläge vorne wechseln

Beitrag von RollerBiene »

Hallo Hasi
Echt jetzt!? 🤔
Kann doch nicht sein!
Irgendwie müssen die Profis in der Werkstatt die Schraube doch auch auf kriegen.
Ich lass sie jetzt noch mal über Nacht mit WD40 und werde danach morgen früh mal den Kopf + das Ende der der Schraube erhitzen. Wenn es dann nicht geht dann ... ?
Und wie willst du die entfernen? Etwa aufbohren?

Grüße

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Re: Bremsbeläge vorne wechseln

Beitrag von MeisterZIP »

Das Problem ist bekannt , nicht nur bei Kymco , sondern auch bei Honda , Piaggio etc.pp .

Die Ursache ist schlichtweg mangelhafte Wartung , die den Stift festgammeln lässt ( hier sitzt übrigens noch eine kleine Schlitzschutzkape davor ) .

Man muss in diesem Fall , wenn es überhaupt klappt , den Bremssattel vom System entfernen und in einen Schraubstock einklemmen . Dann einen neuen , GUTEN Innensechskant benutzen . Wenn das nicht klappt , benutzt man einen Innenvielzahn , den man in den Innensechskant schlägt .

Wenn das auch nicht klappt , nicht ausbohren ( das ist sehr haarig , das Gewinde kann schnell beschädigt werden ! ) , sondern leider Bremssattel erneuern .
Daher baue ich bei allen Fahrzeugen den Stift bei der ersten Inspektion immer aus , lege ihn in Kupferpaste und setze ihn wieder ein , der wird dann bei jeder Inspektion gelöst und wieder befestigt .

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Re: Bremsbeläge vorne wechseln

Beitrag von burgmann400 »

der Meister hat es erwähnt, wenn du vorn einen Schlitz hast, ist es nur die abdeckschaube, welche nur wenige gewindegänge hat. erst dahinter ist der bolzen, welcher die Bremsklötze hält. und der bolzen hat ein inbus.
vg vom burgmanfahrer :wink:
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Re: Bremsbeläge vorne wechseln

Beitrag von RollerBiene »

Hallo Burgmann400

Ja, der Kopf ist definitiv mit einem Schlitz, aber es bewegt sich nix. Ist aber auch ein Rechtsgewinde oder?
Danke für die Antwort und Grüße

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Re: Bremsbeläge vorne wechseln

Beitrag von burgmann400 »

ja, linksrum drehen ist auf.
eventuell mit kleinem Meisel oder stabiler reißnadel am Rand des Schlitzes in Drehrichtung locker schlagen
vg vom burgmanfahrer :wink:
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Re: Bremsbeläge vorne wechseln

Beitrag von MeisterZIP »

Ich benutze für den kleinen Schutzdeckel immer einen manuellen Schlagschrauber ( ist Rechtsgewinde , also im Gegenuhrzeigersinn aufdrehen ) .

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Re: Bremsbeläge vorne wechseln

Beitrag von RollerBiene »

Okay und danke für die Tipps. Ich werde mich gegen Mittag mal wieder dran versuchen. Hoffe, ich bekomme es hin. 👍 ✌️

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Re: Bremsbeläge vorne wechseln

Beitrag von RollerBiene »

So, ich gebe es für heute auf.
Mein Nachbar hat sich auch gerade noch dran versucht: Keine Chance.
Selbst mit Hammer und Meisel.
Ich habe keine Ahnung, was der Hersteller sich dabei gedacht hat. Das hätte man technisch eigentlich genauso einfach halten können wie beim Bremssattel hinten.

Müssen die 3 Imbus-Schrauben auch noch rausgedreht werden?

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Re: Bremsbeläge vorne wechseln

Beitrag von RollerBiene »

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Re: Bremsbeläge vorne wechseln

Beitrag von MeisterZIP »

Der Deckel hat die Funktion , die Schraube zu schützen . Nur , wenn der Deckel mangels Wartung festgammelt , kann der Deckel nichts dafür .

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Re: Bremsbeläge vorne wechseln

Beitrag von mopedfreak »

Hi,

Peugeot mit Nissin-Sattel hat das auch so, da hatte ich in 12 Jahren, auf über 110.000 Km keine Probleme. Gingen immer mit Schraubendreher raus.
Die Größeren Imbusschrauben haltenndie beiden Sattelhälften Zusammen.

Viele Grüße, Alex
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Re: Bremsbeläge vorne wechseln

Beitrag von burgmann400 »

weiter mit rostlöser einweichen und es immer wieder mit dem Hammer und Meisel probieren, ist ja noch genug Fleisch zum ansetzen da. man braucht geduld!
man könnte es auch mit erwärmen probieren.
wenn alles nicht hilft, dann doch ausbohren, ist ja nur eine abdeckschraube.
aber dann kommt die frage, wie fest ist der bolzen dann eingegammelt ?
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Re: Bremsbeläge vorne wechseln

Beitrag von Bastian90 »

Hatte das glück auch schon bei 4 Kymcos (Grand Dink, Yup 50, Yager 50, Spacer 50). Leider werden die meisten Werkstätten die
Bolzen nicht Kontrollieren, meistens bei der Inspektion nur ne Sichtkontrolle.

Der Yup hat z.B nur 5600km runter, ist aber schon was älter = Festgegammelt. An meinem dieselbe kacke, Bremse wurde zuletzt
2015 in einer Kymco Werkstatt gemacht, leider haben die die Bolzen mega angeballert und ich bekomme die nicht mehr raus.

Kymco dreht ziemlich am Rad was den Preis angeht für den Bremssattel in Silber > 119,01 EUR oder Schwarz 135,22 EUR.
Man kann es auch übertreiben, zu allem Überfluss sitzt der Bremssattel beim Yager/Spacer auf der Rechten seite, bei den
allermeisten Rollern sitzt dieser Links.

Die meisten Gebrauchten kann man auch vergessen, 1x Gekauft und Schrauben waren Festgegammelt :cry: .
Klar kann man bei ebay neue bekommen ab 19,95 abbeeerr: Gerne noch Spähne im Bremssattel, Kolben gehen
mitunter nur schwer rein und raus (Im Schlimmsten fall bremmst du und er lässt nicht los).

Hab mir einen für knapp 60€ Gekauft, läuft und die Qualität ist auch sehr gut, ebenso die Bremspumpe für knapp
30 Euro verrichtet ihre Abreit 1A und entspricht mit kleinen ausnahmen (Deckel, Gummi) dem Original.

PS: Einige werden jetzt natürlich mosern: Wer billig Käuft, käuft nicht immer Zweimal. Nur auf die Qualität achten
und die teile genau Untersuchen zzgl. Nicht das billigste Kaufen.
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Re: Bremsbeläge vorne wechseln

Beitrag von Wolfi__123 »

MeisterZIP hat geschrieben:
29.05.2020, 09:53
Ich benutze für den kleinen Schutzdeckel immer einen manuellen Schlagschrauber ( ist Rechtsgewinde , also im Gegenuhrzeigersinn aufdrehen ) .

MeisterZIP
Solch ein Handschlagschrauber ist für festsitzende Schlitz- oder Kreuzschlitzschrauben ideal.
Im Lieferumfang des Schlagschraubers - so zumindest bei meinem - sind auch gleich ein paar Bits in der blechernen Aufbewahrungsbox mit dabei.

Die Drehrichtungsmarkierung-/bezeichnung am Schrauber kann ggf. zu Verwirrungen führen - wer das simple Funktionsprinzip mit den Stahlkugeln verstanden hat, der braucht diese Markierung eh nicht.

Gruß Wolfi

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RollerBiene
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Re: Bremsbeläge vorne wechseln

Beitrag von RollerBiene »

@MeisterZipp

Bitte unterlassen es mir, ständig "mangelnde Wartung zu unterstellen".
Sieht der Bremssattel etwa so aus?
Also lass es bitte!
Das ganze ist eine Fehlkonstruktion!
Soweit verstehe ich die Technik und Mechanik schon. Abgesehen davon habe ich beruflich auch am Rande damit zu tun.
Wenn ich alleine schon die kurzen Wartungsintervalle, das umständliche Wechseln des Hinterreifens als Beispiel nehme. Den Auspuff könnte man auch so legen, dass ein Reifen auch fast so zügig wie bei einem Motorrad wechseln kann.
Egal!
Für nächstes Jahr werde ich mir wieder ein Motorrad zulegen. Ich hab genug vom Roller und auch von Kymco, wo man mich beim Vertragshändler schon mehrfach über den Tisch ziehen wollte.
Und wenn man mal halbwegs eine konkrete Auskunft über entstehende Wartungskosten erkundigen möchte, wird man abgewiesen.
Ich habe deshalb zwei Vertrags-Werkstätten bei Kymco Deutschland zur Anzeige gebracht, die mir einen Termin für eine Inspektion schlichtweg verweigerten.
Begründung: "Wir haben in den nächsten 2 Monaten keine Termine für Inspektion" oder "wir machen nur noch Quads, weil wir für Roller zu wenig oder keine Termine haben, ausser sie haben den Roller bei uns gekauft".
Das ist nicht übertrieben! Genau den Scheiß durfte ich mir am Telefon anhören. Und belogen würde ich auch einmal wegen des Aufwands einer Reparatur.

Also: Welchen Eindruck soll ich denn dann bitte von Kymco haben Herr MeisterZipp?
Würde mich interessieren!

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Re: Bremsbeläge vorne wechseln

Beitrag von RollerBiene »

@Wolfi
Mit nem Schlagschrauben haben wir es gestern auch bereits probiert und versucht, den Bolzen selbst mit ner schweren Zangebl gangbar zu machen. Es bewegt sich nix!
Wenigstens habe ich die alten Bremsbeläge wieder rein bekommen.
Das sind noch die ersten vom Werk und die waren auch fest, weil trocken oder ohne eine Folie montiert, die das Festgehen verhindert.
Ich werde nächste Woche zu einem anderen Vertrags-Händler fahren und schauen, was die machen können.
Danke noch mal für alle Ratschläge und schöne Pfingsten!

Rollerbiene

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Re: Bremsbeläge vorne wechseln

Beitrag von mopedfreak »

RollerBiene hat geschrieben:
30.05.2020, 07:20
@MeisterZipp

Bitte unterlassen es mir, ständig "mangelnde Wartung zu unterstellen".
Hi,

ist aber leider so. Das Prinzip mit den Haltestiften findet sich z.B. auch bei Honda wieder, egal ob CBF oder Goldwing.
Putzen hat nur wenig was mit Wartung zu tun, obwohl man beim Putzen oft mängel Recht einfach feststellen kann.

Viele Grüße, Alex
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Re: Bremsbeläge vorne wechseln

Beitrag von Fipps »

Man kann es drehen u. wenden wie man will : Der Meister hat Recht : Ursache ist mangelnde Plege . Jährlich ein Tropfen Öl oderFett u. die Schraube gammelt nicht fest .Wem das einmal passiert ist ,der vergisst das nicht mehr............
Lebe so , daß jeder Tag der Letzte sein kann .

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Re: Bremsbeläge vorne wechseln

Beitrag von Wolfi__123 »

RollerBiene hat geschrieben:
30.05.2020, 07:34
...
Wenigstens habe ich die alten Bremsbeläge wieder rein bekommen.
Das sind noch die ersten vom Werk und die waren auch fest, weil trocken oder ohne eine Folie montiert, die das Festgehen verhindert.
Hallo Rollerbiene,

eine “Folie“ kenne ich nur aus dem Pkw-Bereich, welche auf der Rückseite (Belagträger) aufgeklebt ist. Das verhindert allerdings nicht ein Verklemmen der Bremsbeläge in den Führungen im Bremssattel, sondern ist vielmehr als “Antiquietsch-Maßnahme“ gedacht.

Gruß Wolfi

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Re: Bremsbeläge vorne wechseln

Beitrag von burgmann400 »

die letzten Beiträge sind alle nicht zielführend...
vg vom burgmanfahrer :wink:
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Re: Bremsbeläge vorne wechseln

Beitrag von Fipps »

Aber sie können dabei helfen , dass VOR dem Belagswechsel schon nach den Stiften geschaut wird . :D
Lebe so , daß jeder Tag der Letzte sein kann .

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Re: Bremsbeläge vorne wechseln

Beitrag von burgmann400 »

da hat die rollerbiene aber nichts davon, sie steht jetzt mit ihrem problem da und muss lesen, was alles hätte, müsste blablabla...
wer helfen will und in der nähe wohnt: hinfahren und das problem lösen.
diese Ausschweifungen sind echt nicht schön.
vg vom burgmanfahrer :wink:
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Re: Bremsbeläge vorne wechseln

Beitrag von Fipps »

OK. Habe Fertig !!!!
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Re: Bremsbeläge vorne wechseln

Beitrag von mopedfreak »

burgmann400 hat geschrieben:
30.05.2020, 18:12
wer helfen will und in der nähe wohnt: hinfahren und das problem lösen.
Hi,

gerne.. Aber wohin? Wenn es selbst an solchen infos hakt....

Viele Grüße, Alex
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Re: Bremsbeläge vorne wechseln

Beitrag von Hasi »

Jetzt mal als Betroffener.
Hätte ich hier im Forum in den letzten vier Jahren gelesen, dass diese Schraube Probleme macht. Ich hätte mich vorher drum gekümmert.

Mangelnde Wartung, nun ja:
-von der Schraube steht nichts im Inspektionsplan
-in der Erstinspektion und 500 Inspektion hat es meine Werkstatt vermutlich auch nicht getan

Damit hat der Meister mit seiner Aussage schon recht, auch wenn es an die falsche Adresse geht.

Für mich ist es Lehrgeld.

Angegriffen fühle ich mich im Gegensatz zu Rollerbiene nicht mit mangelnder Wartung. Ich verstehe es nicht als Vorwurf, nur als Beschreibung der Ursache.

Ich würde mir wünschen, dass Rollerbiene den Beitrag entschärft und zwar bis Dienstag früh, bevor der Meister hier reinschaut. Natürlich hätte auch der Meister vorsichtiger agieren können, aber wir wollen schnelle Hilfe und man kann nicht alles auf die Goldwaage legen.
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Re: Bremsbeläge vorne wechseln

Beitrag von burgmann400 »

ich war auch mal ein betroffener und musste ein bolzengewinde ausbohren.
hm, ich sag mal so: wer noch nie an der bremse dran war, dem kann man die "sogenannte mangelnde Wartung" nicht verübeln. wer aber da mit dem öffnen der schrauben schon mal leichte Probleme hatte, wird diese stelle in Zukunft mit besonderem Augenmerk versehen 😉.
an die rollerbiene, gebe mal kund, in welcher Ecke du wohnst. da wird sich schon jemand zur Hilfe einfinden und dir den manchmal frustrierenden weg in die werkstatt ersparen.
vg vom burgmanfahrer :wink:
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Re: Bremsbeläge vorne wechseln

Beitrag von Bastian90 »

Ja ist leider wirklich so das davon nichts im Isnpektionsplan steht, nichmal bei Motowell, Generic. Ich habe eine Zeitlang in einer Werkstatt ausgeholfen und bei den Inspektionen wurde an den meisten Bremsen nur eine Sichtkontrolle gemacht.

Mal Hand auf´s Herz: Die meisten Roller Fahrer (Mindest die nich wirklich Schrauben) haben am meisten Probleme
mit diesen Bolzen, wer denkt bitte bei der "Pflege und Wartung" schon daran die Bolzen mal zu ziehen und zu Reinigen ?
Fast niemand außer es ist schon passiert wie bei mir: Alle 2 Wochen wird der Roller Gereinigt und 1x im Monat schaue
ich mir die Verschleißsachen an, Vario, Batterie, Bremsbeläge aber ich habe nich wirklich auf die Bolzen geachtet.
Nun hab ich einen Gebrauchten Bremssattel und die Bolzen ordentlich Gereinigt und mit Kupferpaste bestrichen und nicht
wie irre fest geballert. Wie gesagt habe ich bei 4 bzw. 5 Kymco´s erlebt wo die Bolzen fest waren! 2 davon waren
vorher immer in einer Werkstatt zur Inspektion und Wartung, hat ihn nich gerettet die Bolzen waren fest.

Bei meinem Race GT50 den ich Gebraucht mit 10t km gekauft habe musste ich bei 20t km die Bremse wechseln, da gingen
die Bolzen ohne Murren raus, der Roller wurde nicht wirklich vom Vorbesitzer gepflegt oder gewartet.

Kann mal so mal so laufen, bei deinen einen mehr bei den anderen weniger. Heute weiß ich bei meinem Kymco werde ich
so alle 3-4 Monate mal die Bolzen Reinigen und Prüfen dann passiert es mir nicht mehr.
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Re: Bremsbeläge vorne wechseln

Beitrag von Wolfi__123 »

Bastian90 hat geschrieben:
02.06.2020, 19:59
...Heute weiß ich bei meinem Kymco werde ich
so alle 3-4 Monate mal die Bolzen Reinigen und Prüfen dann passiert es mir nicht mehr.
Hallo Bastian,

so wie ich das verstanden hatte, ist Rollerbiene nicht mal bis zum Bolzen vorgedrungen.
Die erste Hürde, sprich Kappe war ja bereits unüberwindlich. :roll:

Gruß Wolfi

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Re: Bremsbeläge vorne wechseln

Beitrag von Bastian90 »

Beim meinem ersten Bremssattel habe ich nichnal die Bolzen rausbekommen, daher auch der Grund warum ich bei dem neuen Regelmäßig schauen werde.
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Re: Bremsbeläge vorne wechseln

Beitrag von RollerBiene »

Hallo und guten Morgen

Ich möchte mich noch einmal bei allen bedanken, die den Versuch gemacht haben konstruktiv zu antworten.

Und:
Meine Intension ist und war es nicht, mich hier zu streiten oder anderen Stress zu machen.
Was soll ich oder andere auch davon haben!?

Ich lass mir aber nicht irgendwelche Unterstellungen oder Vorhaltungen aus der Ferne machen.
Mal abgesehen davon, dass ich mit meinem Roller pfleglich umgehe und alle Wartungen rechtzeitig durchgeführt habe.

Ich gehe eigentlich davon aus, dass so ein Forum dazu da ist sich zu helfen und zu unterstützen und nicht um sich zu streiten und gegenseitig auf die Nerven zu gehen.

Ansonsten:
Inzwischen habe ich eine Werkstatt gefunden, wo man mir fair und kundenfreundlich geholfen hat.
Es gibt also auch gute Kymco-Vertragswerkstätten.

Allen noch einen schönen Sommer und allzeit gute und sichere Fahrt.

Rollerbiene. ✌️ 🤜🤛

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Re: Bremsbeläge vorne wechseln

Beitrag von MeisterZIP »

Ich will hoffen , dass der Haltestift mit Kupfer/Keramikpaste eingesetzt wurde , damit du beim nächsten mal keine Probleme mehr hast .
Zwischendurch alle 1000km mal lösen und wieder festziehen , so gammelt nichts mehr fest .

Dieses Problem ( mit den Deckelchen , aber auch mit den Haltstiften ) zieht sich übrigens quer durch die Hersteller . Festgegammelt ist immer Wartungsstau , was in 99% der Fälle durch die Werkstätten verursacht wird , die hier nicht prüfen , wenn trotzdem dort Wartungen durchgeführt werden .

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Re: Bremsbeläge vorne wechseln

Beitrag von Hasi »

Hallo Rollerbiene,
da ich noch mit dem Problem ansitze, wie hat man Dir den geholfen in der Werkstatt.

Ich bin kurz davor, das Ding in den Schraubstock einzuspannen und den Bolzen mittig mit einer Wasserpumpenzange überreden zu wollen :evil: . Die obere Schraube habe ich nicht nur den Bolzen mit einem Innensechskant der ein wenig weich ist.
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Re: Bremsbeläge vorne wechseln

Beitrag von MeisterZIP »

Hasi , das eine ist der Deckel ( hat dein Yager GT nicht ) , das andere sind die Stifte .

Letzte Möglichkeit : Ausbauen ( Sattel ) , in den Schraubstock einspannen und eine Innenvielzahnnuss einschlagen , dann mit dem Brenner heiß machen . Wenn das nicht klappt , braucht man einen neuen Bremssattel .

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Re: Bremsbeläge vorne wechseln

Beitrag von burgmann400 »

um in diesem Zusammenhang noch mal auf Wartung und mangelnde Wartung zurück zu kommen, ich schraube gerade an einem curio, welcher die letzten 4 Jahre unberührt unter einer abdeckplane zugebracht hat. laut Vorbesitzer war der roller davor regelmäßig zur Wartung in der werkstatt.
heute war ich nun an der vorderbremse und sowohl haltebolzen als auch die kleine abdeckschraube gingen problemlos raus. dank der Wartung 😉. man merkt aber genau, wo die werkstatt dran war und wo nicht. bremse und unter dem variodeckel alles gut. aber z. b. luftfilterkastenbefestigung war eine schraube rund und fest und auch der gaszug bewegt sich keinen Millimeter.
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Re: Bremsbeläge vorne wechseln

Beitrag von Squirrel »

Mir ging das vor Jahren an einem Burgman 400 am Hinterradsattel so. Der Stift ging nicht raus und beim immer wieder probieren rutschte mir irgendwann der (übrigends neue!) Innensechskantschlüssel raus und damit gabs auch keine Chance mehr mit normalen Methoden, das bronzeartige Material war relativ weich. Ich habe den Stift eine Woche lang mit einem Schraubenlöser (Würth Rost off Ice) eingesprüht und mich dann mit einem Linksausdreher versucht. Der Stift löste sich mit lautem "Knack" und mir fiel ein Stein vom Herzen, hatte noch mal Glück. Die Last auf dem Linksausdreher war so groß dass ich schon befürchtete das der mir abreißt - das wäre dann der Jackpot gewesen (vergnaddelter Bremsbolzen und bombenfest drin sitzender Linksausreher-Rest).

Es gibt Bremssättel bei denen die Haltestifte besser rausgehen (mir sind da verschiedene Brembo-Sättel untergekommen), selbst bei null Pflege und Winterbetrieb. Aber mir sind auch welche anderer Hersteller untergekommen wo nach einem Jahr der Sattel die Bolzen so fest waren dass nur der Tausch des Sattels half.

Mir scheint das Problem ist konstruktionsbedingt. Es gibt ja nicht so viele Hersteller für Bremssättel, aber die wenigen sollten mal in sich gehen und dieses ständige Ärgernis angehen ...
Früher war mehr Lambretta!

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