Zuverlässigkeit GT 125i

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open_air
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Zuverlässigkeit GT 125i

Beitrag von open_air » 27.10.2017, 12:35

Hallo,

zunächst eine Frage an Meister Zip höchstselbst. ;-)
Im Forum für den People S50 hast Du Dich anlässlich der Produktionseinstellung des S50 sehr lobend über diesen geäußert. Das kann ich aus eigener Erfahrung nur bestätigen.
Ich spiele nun mit dem Gedanken, mir einen People GT 125i anzuschaffen. Ist dieser Deiner Werkstatterfahrung nach genauso zuverlässig und wenig fehleranfällig, wie der S50 ? Und was besagt die zusätzliche Bezeichnung "CBS"? Ist das eine neue Generation?

Auch (langjährige) Erfahrungen der GTI 125i-Nutzer sind herzlich willkommen.

Danke und schöne Grüße

open_air

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Re: Zuverlässigkeit GT 125i

Beitrag von Allwetter » 27.10.2017, 13:18

Hallo
Ich habe noch nie mit meinem GTI Probleme gehabt. Warm , Kalt, Trocken, Nass läuft.Ich selber hatte schon viele Roller und kann wirklich sagen das der People GTI einer der Besten und Zuverlässigsten Roller ist den ich je hatte. Dazu noch die grossen Reifen perfekt. Nartürlich solltest du schon alle Wartungen machen am Rolli, denn ohne Wartung ist auch der GTI nicht Zuverlässig.

mfg
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Re: Zuverlässigkeit GT 125i

Beitrag von gevatterobelix » 01.11.2017, 08:41

open_air hat geschrieben: ... Und was besagt die zusätzliche Bezeichnung "CBS"? Ist das eine neue Generation? ...
Hallo open_air,

hier wird der Begriff CBS erklärt: https://de.wikipedia.org/wiki/Honda_CBS
Die einfache Variante ohne ABS ist bei neuen Rollern/Motorrädern im Hubraumbereich über 50 - 125 ccm inzwischen gesetzlich vorgeschrieben, oder das Fahrzeug verfügt mindestens über ein Vorderrad-ABS.

Gruß von Gevatter Obelix
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Re: Zuverlässigkeit GT 125i

Beitrag von raptorsl » 01.11.2017, 09:20

Noch zum Thema CBS von jemandem, der damit fährt.
Ich hab das System, allerdings mit ABS, an meiner CBF1000 verbaut. Es vereinfacht vieles beim Fahren, weshalb es, speziell für Anfänger, das Fahren bzw. eben das Bremsen vereinfacht, denn das Nutzen der Hinterradbremse betätigt eben auch die Bremse vorne; teilweise.
Es sorgt somit dafür, dass Bremsen "hinten" doch für spürbare Verzögerung sorgt, was gewöhnlich eher nicht der Fall ist. Denn ein einzeln gebremstes Hinterrad bringt aufgrund der Fahrphysik von Motorrädern/Rollern keine effiziente Nutzung. Nun ist die Bremswirkung aber verhältnismäßig gut und reicht bei normalen Bremsmanövern völlig aus. Das führt natürlich dazu, dass die Vorderradbremse, wenn zwei Bremsscheiben verbaut sind, einseitig stärker verschleißt. Doch der gesteigerte Bremskomfort ist den Nachteil alle Male wert.
Ist die Bremse aber in gesteigertem Maße gefordert reicht, wie bei einer Vollbremsung, das alleinige Betätigen der Vorderradbremse oftmals nicht mehr aus, weswegen man sich das alleinige Bremsen hinten nicht zur Gewohnheit werden lassen sollte.

Persönlich habe ich das Gefühl, dass die Fahrzeugkontrolle bei ca. Schritttempo ein wenig erschwert wird, eben weil auch vorne mitgebremst wird, was man ja bereits in der Fahrschule als NoGo eingetrichtert bekam. Deswegen werden enge Fahrmanöver in diesem Bereich schwierig. Allerdings kann dies, mangels Vergleichbarkeit auch schlichtweg an mir oder dem Motorrad liegen, muss aber nicht.

Fortgeschrittene Fahrer oder gar echte alte Hasen lehnen dieses System aber eher ab, weil es wohl den Fahrspaß auf höherem Niveau senkt. Es ist nun mal ein Sicherheitsfeature und kein Performance-Boost!

Btw...
Ich habe es bis dato im Trockenen noch nie geschafft das ABS vorne auszulösen (obwohl ich es auf passendem Terrain schon versucht habe). Lediglich das hintere ABS hat nach brutalster Betätigung der Fußbremse ein einziges Mal angeschlagen. Dies spricht mMn für die Sicherheit, die dieses System in sich trägt.
Allerdings auch für meine Reifenwahl, oder viel mehr für die Reifenempfehlung vom Meister->Conti RoadAttac 2 EVO
Gruß Simon
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Re: Zuverlässigkeit GT 125i

Beitrag von open_air » 01.11.2017, 21:59

Danke für Eure Rückmeldungen.
Nun habe ich viel über Bremssysteme gelernt, aber noch nicht sehr viel über den People GT 125i erfahren. ;-)

Bisher habe ich hier im Forum folgende Dinge erfahren:
- Das Staufach unter dem Sitz ist ein Witz - weil winzig.
- Es gab eine Rückrufaktion wegen des Steuerkettenspanners (ab welchem Baumonat/-jahr trat dieses Problem nicht mehr auf?)

Weitere Vor-, Nachteile des, bzw. Erfahrungen mit dem GT 125i ?

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Re: Zuverlässigkeit GT 125i

Beitrag von MeisterZIP » 02.11.2017, 07:49

Das Fahrzeug ist absolut zuverläassig , ich habe bisher in der Kundschaft nicht einen Defekt damit gehabt .

Der Steuerkettenspanner wurde in der ersten Serie ersetzt . Bei Zweifeln einfach die Fg.Nr. mailen .

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Re: Zuverlässigkeit GT 125i

Beitrag von gevatterobelix » 02.11.2017, 09:15

open_air hat geschrieben: ... Nun habe ich viel über Bremssysteme gelernt, aber noch nicht sehr viel über den People GT 125i erfahren. ;-) ...
... Weitere Vor-, Nachteile des, bzw. Erfahrungen mit dem GT 125i ?
Hallo open_air,

ich bin selbst kein Eigner eines People GT, hatte aber Gelegenheit den 125er (damals noch ohne Kombibremssystem) als Werkstattersatzfahrzeug zu fahren. Auch der Meister hat über seine ersten Eindrücke mit dem Roller berichtet: http://zzip.de/forum/viewtopic.php?f=65&t=6210

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Re: Zuverlässigkeit GT 125i

Beitrag von B196 » 13.02.2020, 21:32

MeisterZIP hat geschrieben:
02.11.2017, 07:49
Das Fahrzeug ist absolut zuverläassig , ich habe bisher in der Kundschaft nicht einen Defekt damit gehabt .

Der Steuerkettenspanner wurde in der ersten Serie ersetzt . Bei Zweifeln einfach die Fg.Nr. mailen .

MeisterZIP
Hallo MeisterZIP, hallo Forumfreunde,

mein Name ist Tom und bin neu hier.
Durch die B196 Erweiterung die ich bald mache, möchte ich mir einen Roller zulegen.
Meine Wahl, ist auf den GT125 gefallen, könnte einen gebrauchten von 2011 bekommen..
Hier scheinen ja viele mit diesem Roller zufrieden zu sein.
Meine Frage: Die Schlüsselnummer ist 00000 also Import, ist das normal bei den GT125 Roller?

@MeisterZIP ich werde Dir die FIN mailen wegen dem Steuerkettenspanner, wäre super wenn du da schauen könntest.
Danke

Gruß Tom

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