Vielleicht bald 125er mit Klasse B??

Ihr habt Fragen , ob etwas verboten ist oder nicht ? Schaut rein !
jens1971
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Re: Vielleicht bald 125er mit Klasse B??

Beitrag von jens1971 »

Bin ja gerade dabei, dieses zu Absolvieren.
Was ich irgendwie immer noch nicht verstehe... was ist an einem 125er, der in Deutschland rumfährt anders, als an einem, der in Österreich rumfährt?

Soviel zur EU und Grenzen...
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Daxthomas
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Re: Vielleicht bald 125er mit Klasse B??

Beitrag von Daxthomas »

In Österreich sind die Vorschriften viel schärfer. Was Fahrzeuge betrifft. Ich habe schon einige Chopper dort geholt und die hatten fast alles original. Lenker und so. Ne 14er Trude mit einem Original Lenker ist unfahrbar :D
"Gesendet von einem C-64 mit DOS1.0 auf Breitband-UKW"

Bild

Herb
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Re: Vielleicht bald 125er mit Klasse B??

Beitrag von Herb »

Die EU hat diesbezüglich (noch) nichts vorgesehen, es gibt hier eben nur A1, A2 usw. Und darum kann ein Land solche Regelungen nur für sich selbst, also national verabschieden, was leider zu dem Wildwuchs an unterschiedlichen Voraussetzungen für das 125er Fahren geführt hat. Da nun aber schon so viele europäische Länder eine eigene Regelung haben, wäre Brüssel jetzt einmal gefordert hier eine vernünftige Vereinheitlichung zu schaffen.

Allerdings steht es jeder Nation frei, die Voraussetzungen eines anderen Landes zu akzeptieren, wie es z.B. Italien und Tschechien mit unserer 125er Erweiterung macht. Vielleicht akzeptiert ja auch Deutschland künftig einmal unsere Regelung, umgekehrt sollte es weniger ein Problem sein, da Deutsche wesentlich mehr Fahrstunden absolvieren müssen um 125er fahren zu dürfen.

Schöne Grüße!
Herb
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Ulrich
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Re: Vielleicht bald 125er mit Klasse B??

Beitrag von Ulrich »

Die 125er Fahrzeuge sind überall gleich, was darauf sitzt auch, aber:
Die landeseigene Bürokratie sieht eben halt Unterschiede, wo keine sind.
Da wiehert der "Amts-Schimmel" europaweit....

Apropos "Amts-Schimmel":
Das Deutschland da weltweit "führend" ist, steht wohl außer Frage...

Unsere "über-reglementierte Bunte Republik" sperrt sich gegen jede Regelung aus Brüssel, die dem Bürger ein wenig mehr Freiheit bringt!
Und erst im letzten Moment werden solche Regelungen unter Straf-Androhung zähneknirschend umgesetzt...

Als schlagender Beweis mag da die "A2-Regelung" herhalten, die von D erst am allerletzten Tag umgesetzt wurde...

Da ist wirklich mal Brüssel am Zug, sonst wird das hier in D nie was,

grummelt
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Re: Vielleicht bald 125er mit Klasse B??

Beitrag von jens1971 »

Glaub Frankreich ist das, wo man mit dem Autoführerschein 125er fahren darf?
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Rick
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Re: Vielleicht bald 125er mit Klasse B??

Beitrag von Rick »

Jause!
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Re: Vielleicht bald 125er mit Klasse B??

Beitrag von jens1971 »

Und die dürften dann auch nach D?
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Re: Vielleicht bald 125er mit Klasse B??

Beitrag von HJS »

Nein

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RollerTobi
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Re: Vielleicht bald 125er mit Klasse B??

Beitrag von RollerTobi »

Mal ne andere Frage.....

was kostet denn dieser "Spaß" jetzt eigentlich ? In der PResse war immer was von 600€ zu lesen.
Lieben Gruß :D
Tobias
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Re: Vielleicht bald 125er mit Klasse B??

Beitrag von jens1971 »

Japp, knapp 600 Hühner.
Sofern nicht noch mehr Fahrstunden notwendig werden sollten, das entscheidet der Fahrlehrer dann.

Er sagte mir aber, daß es da kaum Probleme gibt bei Leuten, welche länger den Führerschein haben, und evt auch schonmal mit nem 50er durch die Gegend gekurft sind.

Da ich inzwischen auch schon knappe 5T Km auf nem Fuffi abgespult habe, war die erste Fahrstunde (ist ne KTM Duke) recht unproblematisch. Ansich sollte die erste Fahrstunde auf dem Fahrschuleignen Übungsplatz sein. Nach 10 Minuten winkte er mich raus und ab gings auf die Landstrasse quer durch den nördlichen Odenwald :-)

Mich ärgerts deshalb grad so massiv, weil ich am kommenden Freitag fertig gewesen wäre, und der 125er Roller bereit steht..naja und ich hab sogar noch direkt letzte Woche (bevor das mit den Corona-Beschränkungen so massiv wurde) den Zulassen können.

Son Mist :(
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Re: Vielleicht bald 125er mit Klasse B??

Beitrag von Rick »

Moin Tobias,

hier in Hamburg habe ich zwei Fahrschulen angerufen um die Kosten zu erfragen.

Die Antworten haben mich fast umgehauen, war doch von „ab 850,- Euro“ die Rede. Aber schon im angrenzenden Schleswig-Holstein werden rund 600,- Euro gefordert und das „ab“, sprich daß es u. U. mehr werden könnte, wurde nicht annähernd derart betont. Sondern nur ergänzend als nicht ganz ausgeschlossen erwähnt.

Typisch für die HHer Fahrschulen, die sind (branchenspezifisch) als die „Abzocker der Nation“ bekannt. Vor allem über die Anzahl der Fahrstunden machen die rrrrichtig Kasse, ebendrum wohl die deutliche Betonung auf dem „ab“.

Man muß also ziemlich fest damit rechnen, daß nach absolvieren der Pflicht-Praxisstunden von der Notwendigkeit weiterer Stunden geschwafelt wird — ohne die die benötigte Bescheinigung „leider“ noch nicht ausgestellt werden könne ...

Bezeichnend waren die Antworten einer Fahrschule auf meine Frage, ob man denn mit „voller Montur“ (Helm plus Protektorenjacke/-hose/-handschuhen und -stiefeln) zur Praxis kommen müsse. „Ja“ hieß es, „das haben die Hamburger Fahrschulen so festgelegt!“. Ebenso sei „abgesprochen, daß _nicht_ auf Übungsplatz sondern im öffentlichen Verkehrsraum“ geschult werde.

Aah jaa (?),“abgesprochen“ — das klang in meinen Ohren irgendwie (äääh ..., ich sag‘ mal) logisch.

Grüße
Rick
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KDO
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Re: Vielleicht bald 125er mit Klasse B??

Beitrag von KDO »

Ich finde es ok, dann fahren auch nur die Motorrad, die es auch wirklich wollen.
Hohe Anforderungen gibt es auch beim Jagdverein oder Amateurfunk.
Gruß Karl
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Re: Vielleicht bald 125er mit Klasse B??

Beitrag von Rick »

Aha, wer nicht in der Lage ist, einige Hunderter mehr aufzubringen, der will eigentlich gar nicht ...

Und das ist dann auch besser so, könnte einem ja sonst irgendwie die Laune verderben. Oder sonst wie zum Nachteil werden. Wehret den Anfängen!?!

Wenn Du das ernst gemeint hast, brauchst Du 'nen Arzt! Weißt Du nicht, wie lange viele arbeiten müssen, um wenigstens ein paar Zehner am Monatsende beiseite legen zu können?

Und was soll ein Kostenaufschlag von über 40% mit Jagd oder Funk zu tun haben? Dein Text ist (wenn ernst gemeint) Ausdruck von dumpfbackiger Arroganz!
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Re: Vielleicht bald 125er mit Klasse B??

Beitrag von KDO »

Unqualifizierte Kommentare ....
Gruß Karl
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Re: Vielleicht bald 125er mit Klasse B??

Beitrag von Rick »

KDO hat geschrieben:
30.03.2020, 21:23
Unqualifizierte Kommentare ....
Gruß Karl
War also ernst gemeint — erbärmlich!
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Ulrich
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Re: Vielleicht bald 125er mit Klasse B??

Beitrag von Ulrich »

Na ja,
natürlich "rieche ich da Unrat" bei den Fahrschulen in HH..., aber auch anderswo..

Klar, da versucht mann Geld zu zocken, wo es geht...
...und auch der "TÜV" spielt da mit:

Als Beispiel dient mein FS "A2"...:
Mein FS "alter 3er" ist vor dem 1. 4. 80 gemacht, so durfte ich auch 125er fahren (bis 15 PS).

Nun wollte ich den "A2" machen - der ist dann ohne Hubraumbegrenzung, aber: bis 48 PS...
Tja, der Inhaber der Fahrschule wollte mir auch Fahrstunden aufbrummen, wg. der Schalterei auf´m Mopped.
Ich will gar nicht schalten, und die meisten Roller haben gar nicht mehr als 48 PS, was für meine Zwecke reicht...

Also, mit dem DT300 eines Freundes geschult:
Die "unmöglichen stunts" auf ´nem Parkplatz..., und die "freie Jagd auf der Straße", 2 Stunden..., alles ok...

Jetzt kommt der TÜV in´s Spiel, und das Unheil nimmt seinen Lauf...:

Zunächst läßt der Prüfer den Termin platzen...("Ausrede": Fahrzeug nicht geeignet)
Es war aber geeignet, was ich nachgewiesen habe...

2. Termin: Der selbe Prüfer sagt (nachdem er mich mehrfach in "Fallen" locken wollte) "durchgefallen"...
In "Fallen locken ist nach dern Regeln von TÜV und Fahrlehrerverband verboten....
Die Situation hätte gefährlich werden können, wurde aber durch mein umsichtiges Verhalten entschärft - dennoch blieb der Clown bei seiner Aussage.
Grund der unsicheren Situation war ein "Stop-Verstoß" eines anderen Verkehrs-Teilnehmers...

Anschließend hörte ich aus dem wirren Geschwafel des TÜVers heraus, das die "A2"-Regelung" unmöglich sei, und es eigendlich überhaupt keine 2.Räder auf der Straße geben dürfte---

3. Termin:
Wieder der gleiche "TÜVer" (vor dem ich ja nun gewarnt bin, und ich nahe daran war: Du nicht!)

Aber, ich hatte einen "Trumpf":
Ich habe meinen XC400 ohne FS dahin "geschoben", und der "Idiot" lugt argwöhnisch um das Fahrzeug...

"Sind Sie mit ´nem nagelneuen Fahrzeug hier?"

Meine Antwort:
"Ja. Darauf wird geprüft... -und bestanden! Gnade Ihnen Gott, wenn nicht..., 'Schluß jetzt mit spielen, ich meine dads ernst!"

Ergebnis:
Bestanden.
Kosten: Knapp 600 € mit allem (ohne die unberechtigten Rechnungen, die ich natürlich nicht bezahlt habe...)

Ok, bestanden, aber:
die machen den Weg "steinig", weil sie es wollen, und die Politik ihnen hilft...

Mag sich jeder seine Gedanken dazu machen...,

meint
der Ulrich
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KDO
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Re: Vielleicht bald 125er mit Klasse B??

Beitrag von KDO »

Ja ja, ich kenne Leute, die sich mangels Ausbildung/Übung mal eben ein Bein abgefahren haben.
Ein Sozius war ein wenig querschnittsgelähmt.
Zwei gute Freunde haben sich in jungen Jahren ein wenig tot gefahren, wegen mangelnder Fahrstunden. Der Eine Vorfahrt vergessen, der Andere in einer Kurve frontal gegen einen Bus.
Der Nächste fährt bei Sonne von vorne gegen einen stehenden Tieflader, Hirn mit Blut lagen daneben.
Ich bin damals Cross gefahren..Stürze schmerzen.
Und auch deshalb bin ich für eine hohe Hürde bei der Ausbildung.
Sprüche bringen kein Leben zurück.
Gruß Karl
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FlyKlla
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Re: Vielleicht bald 125er mit Klasse B??

Beitrag von FlyKlla »

Und ich kenne jemanden der trotz FS A1, BE und CE bei rot über die Kreuzung gelaufen ist und von einer BMW Isetta plattgewalzt wurde.
Lieber KDO, was hat Dummheit mit mangelnder Ausbildung zu tun? Richtig, gar nichts!
Gruß, Fly
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jens1971
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Re: Vielleicht bald 125er mit Klasse B??

Beitrag von jens1971 »

Bei mir hats jetzt nicht wirklich mit "dann fahren nur die Motorrad, die es auch wirklich wollen" zu tun.
Wenn ich wollte, könnt ich problemlos den großen Schein machen. Hab mir das auch reiflich überlegt. Und mich dann doch dagegen entschieden.

Warum: klar, ich ertappe mich auch immer wieder dabei, schöne Youtube Reiseberichte durch die Alpen, Gardasee usw. anzusehen. Schon toll.
Aaaaaber: keiner kennt mich genauer, als ich selber.

Als ich mir vor 8 Jahren ein neues Auto kaufte (Diesel), war ich bedacht auf geringen Unterhalt, wenig Verbrauch und für mich ausreichenden Komfort.
Ich wollte dann eiiinige Touren damit machen (brauche das Auto nicht zum Arbeit fahren, aber mal Einkaufen und mal mit der Band unterwegs sein).
Ich wollte an den Gardasee (bislang nicht gemacht), nach Holland (bislang nicht gemacht), nach Berlin (bislang nicht gemacht)... und der Wagen hat nun immerhin "schon" 60TSD KM drauf. Also totaler Unsinn, da hätts auch nen Benziner getan.

Darauf basierend hab ich mich eben für B196 entschieden. Um in die Alpen zu kommen, müsst ich mit dem Motorrad schonmal ne Tagestour Autobahn machen...will ich nicht. Jetzt könnt man mit dem Auto/Zug darunter, da evt etwas Mieten etc...aber: das ist mir schlichtweg zuviel Stress.

Ich hab mich dafür entschieden, daß die Fahrt alleine schon entspannt sein muss. Also würde ich sehr wahrscheinlichst auch mit dem großen Schein in Deutschland bleiben; ich war z.B. noch nie auf Malle. Wozu auch...das interessiert mich dort nicht. Ich war in jungen Jahren in Spanien, Frankreich, Kroatien, Italien...alles sehr schön dort. Klar. Aber vor der eigenen Haustür gibts ebenfalls so viel, was es zu erleben gilt. Und es ist mindestens genauso schön (ich seh es ja am Odenwald; gestern ne kleine 50er Tour da hin gemacht und Sonnenuntergang geguggt).
WENN, dann würde ich so ne Monatstour wie @Lempi hier machen. Aber das lässt sich bei mir schlichtweg nicht durchführen.

Demzufolge plane ich also für mich eher realistische Ziele an, und die kann ich alle Problemlos mit dem 196er erreichen. Okay nicht ganz... Elsass wäre toll gewesen. Aber dafür gebe ich keine 1000 Euro mehr aus. Bleib ich halt im Schwarzwald und fahre dort rum.

Wenn (hoffentlich bald) diese blöde Krise überwunden ist, über die wir hoffentlich allesamt unbeschadet rüber kommen, habe ich mir schon einige Ziele in Deutschland gesteckt, die ich in jedem Fall besuchen will.

Insofern ist diese B196 Erweiterung also für mich die eher passendere Alternative...und: obendrein auch günstiger.

Natürlich könnt das evt. in 10 Jahren für mich anders aussehen; die Welt dreht sich ja weiter.
Aber vielleicht resümiere ich auch in 10 Jahren, daß B196 für mich Goldrichtig war...wer weiss das schon.

Ich verurteile Grundsätzlich solche Aussagen wie "wer den großen Schein nicht machen will, der will das alles garnicht...hat kein Geld...wasauchimmer". Lasst doch jedem seine freie Entscheidung und gut isses.
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Hamburgo
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Re: Vielleicht bald 125er mit Klasse B??

Beitrag von Hamburgo »

Moin Moin,

gedanklich kann ich sowohl Jens als auch Karl nachvollziehen. Ich denke niemand wird
anzweifeln, dass eine gute Fahrschulausbildung die Sicherheit aller Beteiligten erhöht.
Welchen "Schein" man macht, bleibt ja doch jedem selbst überlassen. Das Deutschland
bei der neuen Regelung mal wieder den teuersten aller Wege beschritten hat, finde ich
auch eher so mittel. Aber das soll jeder für sich selbst bewerten.

Meine beiden Kinder haben mittlerweile ihre Führerscheine in Hamburg und Kiel gemacht.
Große Preisunterschiede gab es dabei nicht. Mit beiden habe ich vorher diverse Stunden
auf einem Verkehrsübungsplatz zugebracht. Weniger um spätere Fahrschulkosten zu sparen
sondern eher, damit beide ohne Angst und mit gewonnener Zuversicht an das Thema Fahren
herangehen konnten. Wenn das dann auch ein paar Taler eingespart haben sollte, umso schöner.

Preisvergleiche zwischen ländlichen und städtischen Fahrschulen halte ich für wenig
aussagekräftig. Ich gehe davon aus, dass etwa gewerbliche Mieten in Hamburg deutlich
über denen im ländlicheren Umland liegen. Selbiges gilt etwa auch bei Gewerbesteuer-
hebesätzen (bspw. in Hamburg 470% / in Mölln 370%) oder Grundsteuersätzen.

Natürlich muss eine Hamburger Fahrschule ihre Preise also auf einer teureren Basis kalkulieren.
Gerade bei Stadtfahrten steht man in Hamburg zudem auch viel häufiger im Stau oder an
Ampeln herum. Ergo braucht es auch mehr Fahrstunden, um etwa die gleiche "Fahrzeit" bzw.
"Fahrerfahrung" pro Fahrschüler zu generieren.

Einen Dienstleister wie eine Fahrschule als Abzocker der Nation zu bezeichnen, finde ich
daher eher problematisch, auch wenn das vermutlich ja nicht wortwörtlich gemeint gewesen
sein wird. Wie soll eigentlich ein Fahrschulbetreiber am Telefon eine seriöse Angabe zu den zu
erwartenden Kosten abgeben, wenn er den neuen Fahrschüler noch nie hat fahren sehen? Wenn
ich einen Klempner anrufe, und ihn frage was das Beheben eines Rohrbruches kosten wird, wird
der auch kein vernünftiges Angebot abgeben können.

Ich weiß ja auch, dass Geiz geil ist! Aber wenn mir etwas zu teuer ist, oder ich es mir
aktuell vielleicht noch nicht sofort leisten kann, heißt das für mich nicht, dass der Preis eine
Unverschämtheit sein muss. Etwas anderes ist es natürlich, wenn man (so wie Ulrich es erlebt hat)
unangemessen und unfreundlich behandelt wird. Aber da ging es jawohl eher um den Prüfer
und nicht um den Fahrschullehrer (wenn ich das richtig verstanden habe).

Am besten gefällt mir aktuell das Österreicher Modell, bei dem man die notwendigen
Fahrstunden nicht nur bei Fahrschulen, sondern auch bei Automobilclubs absolvieren kann.
Ich denke ein wenig Konkurrenz hat noch nie geschadet.

Gruß
Jörg
8) carpe diem :D

compass
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Re: Vielleicht bald 125er mit Klasse B??

Beitrag von compass »

jens1971 hat geschrieben:
25.03.2020, 21:34
Glaub Frankreich ist das, wo man mit dem Autoführerschein 125er fahren darf?
Das war mal! Seit ein paar Jahren nicht mehr. Früher war der "A1" (der hieß schon so!) im "B" enthalten (der hieß auch schon so). Ich weiß das, weil ich in den späten 70ern meine Führerscheine dort gemacht habe. Und der Führerschein war international gültig. Später noch wurde der deutsche "Dreier" als gültig für 125er akzeptiert.

Das beste war: Ich habe auch noch in Frankreich den "A2" gemacht, der war allerdings nicht leistungs- sondern hubraumbegrenzt (400 ccm) was dazu führte, das die selige Yamaha RD 350 ein riesen Erfolg wurde. Als ich den ein paar Jahre später in D umschreiben wollte sagte man mir, dass ich den gar nicht gebraucht hätte, schon den A1 hätte man mir damals auf den "A" umgeschrieben (damals galt hier noch die Regelung "nach zwei Jahren offen") und Kleinkrafträder hatten in D damals 50 oder 80ccm.

Jetzt müssen die Franzosen 7h Extraschulung ohne Prüfung machen, für 125er und MP3 und Konsorten. Diese Extrabescheinigung ist wohl auch so eine nationale Schlüsselzahl, über deren Gültigkeit ich nichts sagen kann.

bis denne ...

compass
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Re: Vielleicht bald 125er mit Klasse B??

Beitrag von Bastian90 »

Zur Geldabzocke: Ich musste bei meinem Mofa (Yager 50) den zweiten Sitzplatz beim Tüv Eintragen lassen, der Mann hat sogar nen
Zollstock an die Sitzbank gehalten und Bilder gemacht zzgl. Geschaut wo die Fußrasten geblieben sind... Das ist Deutschland pur, ich
sagte ihm: 1 Der Roller ist Original ein 50 Km/h Roller. 2 Die Fußrasten können nicht demontiert werden.
3 Soll man etwa die fette Sitzbank Absägen bei ner Mofa-Umschreibung von 2001 ? Hab nichma die Begrenzung in den Papieren
stehen weil es damals die ********* nich gab.

Jedenfalls durchte ich danach zum Straßenverkehramt um mir neue Papiere zu holen, tja die haben diese alte Grüne Betriebserlaubnis
nicht haben wurde kurzerhand mim Kugelschreiber in der ABE die 1 durch ne 2 Ersetzt + Schlüsselnummer geändert und mit nem Siegel
bestätigt damit ich kein DinA4 teil rumschleppen muss.

Alles rund um: Knappe 40€ nur für einen Sitzplatz. Ne Knolle gibt es wenn dieser nicht Eingetragen ist.

Zur 125er Sache: Damals durfte man/n mim Autolappen Legal und ohne Zusatzprüfung 125er Fahren...
Ich Wette es wurde gemacht weil sich viele Fahranfänger sich Zerlegt haben mit den Maschinen daher rührt
mit sicherheit auf die Beschränkung von 45 Km/h anstatt 50Km/h.

Mir reicht es wenn ich mein Autolappen habe und Legal meine 50-60 Fahre ggf. Sogar Entkorkt. Wenn es mal
deutlich mehr abgehen soll direkt den A Schein und ruhe.
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Ulrich
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Re: Vielleicht bald 125er mit Klasse B??

Beitrag von Ulrich »

@KDO:
Kernsatz meines posts ist wohl, das der "TÜVer" die eigenen Regeln nicht kennt, und fröhlich bricht, und überhaupt eine "Aversion" gegen 2-Räder hat...
Nach meiner Meinung gehört dem die Berufslizens entzogen...
Der hat wirklich keine Ahnung von seinen eigendlichen Job, und ein "Auto" würde ich dem schon gar nicht in die Hände geben -
und das ist auch der Grund, warum meine Fahrzeuge nie wieder einem "TÜVer" in die Hände fallen werden...
Da gehe ich lieber zu jemandem, der den erforderlichen Sachverstand hat.

Ernsthaft:
Der TÜV hier lebt anscheinend auf einem anderen Planeten - hier sind wir wirklich in
"Hinterposelmuckeltown"...

Ich überlegte ernsthaft, das Ganze hier abzubrechen und in Niedersachsen neu zu starten...

Immerhin konnte ich den "Idioten" dann überzeugen...

@all:
Ansonsten haben die letzten post jeder was, stimmt so...

Dennoch bleibe ich bei meiner Meinung im Kern:
Da wird allerseits Kohle gezockt - das geht (den Vorschriften gemäß) auch deutlich günstiger...

Im End-Effekt wird einfach nur vehindert, das viele von der Blechdose auf´s 2-Rad wechseln.
Zumindest wäre das aber eine mittelfristige Lösung, den drohenden "Verkehrs-Infarkt" die Stirn zu bieten:
Das funktioniert anderswo erstaunlich gut,

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Re: Vielleicht bald 125er mit Klasse B??

Beitrag von Hasi »

Hallo Ulrich,
Du kommst ja richtig in rage.

Meine Fahrschule hatte damals auch keinen Automatik 125. Ich meinte ich komme auch gerne mit meinem eigenen den ich noch kaufen möchte. Meine Fahrschule hat dann bei uns mit der Dekra gesprochen zum A1 und sich auf Limits geeinigt. Es wurde ein Burgmann, da es dann schon ein bestimmter Hubraum sein sollte. Damit lief es dann super. Die Mindeststunden und bestanden. Fahrstunde je 28€ zggl. natürlich der nicht ganz unerhebliche Behördenkram. Meine Kernaussage: Schwarze Schafe gibt´s überall.

Statt des B196 Eintrags hätte ich mir eher gewünscht den 50ér in Richtung 80cm³ unter Bedingungen freizugeben, um gerade den Stadtverkehr zu entkrampfen. Nun geworden ist das ein Regelungskonvult. Da Gegenteil von gut ist nicht schlecht; sondern gut gemeint.

Noch schöne Flitterwochen!
People 50s 4t; Grand Dink 50; Grand Dink 125i; Burgman 125

Herb
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Re: Vielleicht bald 125er mit Klasse B??

Beitrag von Herb »

Betreffend Fahrschulkosten, wenn ich das mal hochrechne:
Bei uns in A kosten die 6 Fahrstunden aktuell um die 280.--, hochgerechnet auf die 13,5 Stunden in D wären das dann 630.--

Allerdings bekommt man in Österreich die Schutzkleidung sowie Handschuhe, Helm und Stiefel von der Fahrschule, ebenso natürlich das Schulungsfahrzeug. Man kann auf Wunsch aber auch seine eigenen Sachen mitnehmen.

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Re: Vielleicht bald 125er mit Klasse B??

Beitrag von jens1971 »

Also bei uns (bzw. aktuell bei meiner Fahrschule) ists so, daß die ein Paket geschnürt haben, was mindestens gebraucht wird (aber wohl im Regelfalle ausreicht, es sei denn, man fährt nie Auto):
Das sind 4 Unterrichtseinheiten je 90 Minuten Theorie, und 5 Unterrichtseinheiten je 90 Minuten Praxis.
Klamotten sollte man selber mitbringen (glaube haben aber auch was da). Moped wird gestellt; man KÖNNTE auch sein eigenes mitbringen. Doch das müsste man natürlich erst mit der eigenen Fahrzeugversicherung abklären, da das ja in dem Moment ein Schulungsfahrzeug wäre (man darf ja ansich noch nicht drauf rumfahren).

Das ganze Kostet pauschal 590,-. Man darf während der Zeit aber kostenfrei den Übungsplatz nutzen, solang man will.
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bagger68
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Re: Vielleicht bald 125er mit Klasse B??

Beitrag von bagger68 »

Ich darf beides fahren schalt und automatik habe auch letztes jahr den A2 schein gemacht auf motorrad 650 Kawa hatte gerade erst 3500km drauf . Einen Fahrlehrer der selber motorrad fährt wo ich jetzt noch kontakt zu habe . Das einzige was so lange dauerte waren die Papiere Mai abgegeben ende August waren sie zurück dann ging das Fahren los nach 19 fahrstunden sofort bestanden . Der Prüfer war man gerade 1 jahr älter als ich auf anhieb gut verstanden 15 min gefahren das wars .
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Hasi
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Re: Vielleicht bald 125er mit Klasse B??

Beitrag von Hasi »

Da du es gerade ansprichst; ich hatte hier schon mal gefragt, gibt es bei dem 196 Eintrag auch ggf. eine Automatikbeschränkung?
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bagger68
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Re: Vielleicht bald 125er mit Klasse B??

Beitrag von bagger68 »

Ja gibt es ich mußte mich auch erst wieder ans Schalten und Bremsen gewönnen . Beim Motorrad hast du links Kupplung und rechts bremse vorne und rechts unten fußbremse hinterrad . Beim Roller links Hinterrad bremse und rechts vorderrad bremse .
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Ulrich
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Re: Vielleicht bald 125er mit Klasse B??

Beitrag von Ulrich »

Na ja...
Mein "Prüfer" wollte es nach meiner Ansage wohl wissen:
Alle "stunts auf´m Parkplatz" gemacht, kein Problem, kurze BAB-Bahrt, ein bischen in der Stadt rumeiern, das war´s dann...

Als er mich wieder in eine "Falle locken" wollte, bin ich abgestiegen:

"Wollen Sie mich veräppeln? Es wird ernsthaft gefahren...!"

Kurz darauf waren wir wieder an der "TÜV-Station"...:
"Herzlichen Glückwunsch, bestanden", meinte der....
"Hoffendlich kennen Sie jetzt die Regeln und haben was dabei gelernt!", war meine Antwort.
Die hingestreckte Hand habe ich logischerweise verweigert.

Papier her, und weg hier... - war nicht wirklich "feierlich"....
In "meiner" Stadt lebt der TÜV wohl wirklich auf ´nem anderen Planeten...

Anyway:
Die meisten von uns sind irgendwann mal Fahrrad gefahren, in der Jugend - und das dann auch bestimmt nicht langsam...
Die meisten 50er Roller sind auch nicht schneller....

Daher meine Auffassung:
Eine EU-weite Regelung, die schlicht und einfach besagt, das mit dem FS fur ´ne Blechdose auch 125er gefahren werden dürfen...
Das klappt fast überall, und würde alles wesentlich vereinfachen - und dazu noch einige Vorteile bringen:

Mehr Platz auf der Straße...
Die im Sinne des Umweltschutzes schwierigen 2-Takter wären alsbald verschwunden, zumal niemand mehr einen 50er braucht...
"Flott" genug ist so ein 125er fur die Stadt allemal, und reicht auch für "kleinere Touren" bis 2 500 km... :wink:

Ich frage mich also, was dieser "Behördenwillkürs-Wahnsinn" allerorten (auch im Ausland) eigendlich bezwecken soll?

Es wird höchste Zeit, das in diesem (und auch erweiterten Sinne) in Brüssel mal jemand "mit der Faust auf ´n Tisch haut"....
Den meisten "Politikern" in den nationalen Regierungen fehlt es offensichtlich wohl an "Durch- und Weitblick"...,

grummelt
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Ulrich
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Re: Vielleicht bald 125er mit Klasse B??

Beitrag von Ulrich »

Ja, der Eintrag ist in meinem FS drin, denn ich habe auf "Schalten" keine Lust...
Wozu auch, denn es gibt inzwischen genug "Motorräder", die ich auch fahren dürfte, wenn die Leistungs-Angabe seitens der Hersteller nicht so ungeschickt "ausgewürfelt" würde...

Wg. der Schalterei wollte mir meine Fahrschule auch Stunden auf´s Auge drücken, doch die Vorschriften erfordern nicht mal Fahrstunden...
Also kam ich mit ´nem (geliehenen) Roller, auf dem dann die "Stunts" geübt wurden (2mal), dann ging´s zum "Termin" - über dessen katastrophalen Verlauf ich ja schon geschrieben habe....,

:mrgreen:
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Schrauberfile
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Re: Vielleicht bald 125er mit Klasse B??

Beitrag von Schrauberfile »

Ha ha, bei mir wollte der Prüfer damals nur das ich im zeigte das ich mit der alten BMW bremsen kann. Welch ein Glück im Winter und bei Schnee.
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