E-Mobilität: Vollpfosten vs. Realität? 🤣

Der Name ist Programm . Alles , was NICHTS mit euren Rollern zu tun hat , kommt hier rein . Viel Spaß !
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Rick
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E-Mobilität: Vollpfosten vs. Realität? 🤣

Beitrag von Rick »

Moin alle,

selten habe ich mich in den letzten Monaten derart amüsiert, wie beim lesen des verlinkten Artikels.

https://www.golem.de/news/afd-und-elekt ... 54278.html

Die Rede des AfD-Bundestagsabgeordneten war zwar naturgemäß nicht als Satire gedacht, sondern ernst gemeint. Aber eben drum — und schon ohne die sachliche Analyse durch Golem — ist sie, nettest möglich formuliert, sehr unterhaltsam.

Durch die seriös fundierten Richtigstellungen wird zum einen dieser Effekt nochmals gesteigert. Zum anderen zeigt die journalistische Aufarbeitung einmal mehr und sehr deutlich, was einen waschechten Populisten ausmacht ...

Um Mißverständnissen vorzubeugen: Nein, ich will hiermit keine Diskussion um die Sache selbst eröffnen; auch keine um diese Widerlichkeit namens AfD.

Es ging mir lediglich darum, Euch den Genuß zugänglich zu machen. In diesem Sinne viel Spaß beim lesen und ein schönes Wochenende!

Grüße
Rick
Im Straßenverkehr kannst Du nie so blöd denken wie andere handeln.
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(Herkunft des Namens? Ursprung des Akzents? Grund der Hautfarbe?)
Entweder ist es egal oder es ist Diskriminierung!
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Re: E-Mobilität: Vollpfosten vs. Realität? 🤣

Beitrag von RollerTobi »

Alle immer gegen das arme E-Auto.
Ich kann mich nicht erinnern das es so ein Geschrei gegeben hat wenn mal wieder ein Wohnblock mit 100 Durchlauferhitzern in Betrieb ging. Was wäre da passiert wenn alle Haushalte gleichzeitig nach der Arbeit um 17:30 duschen gegangen wären und der 24KW Durchlauferhitzer arbeiten muss. Die sind aus Kostengründen natürlich nicht die teuren regelbaren sondern nur die An/Aus Geräte. Da wird auch noch schön der verbrauchte Strom (das heiße Wasser) mit kaltem vermischt....man will sich ja nicht verbrennen.
....ach ne, ups.....funktioniert aber, Mist :mrgreen: und 11KW reichen locker für zu Hause um ein E-Auto zu laden. Vorausgesetzt man hat erstmal ein E-Auto was so viel per AC laden kann, sonst reich noch weniger am Hausanschluss....
Wir sind schließlich nicht alles Vertreter die jeden Tag 600km im Auto auf der BAB verbringen müssen.

und genau so ist das mit den Autos auch. Man muss nur wollen und für Locker 90% der Fälle würde das funktionieren. :shock:
Selber denken ist in so Fällen oft hilfreich :D
Lieben Gruß :D
Tobi


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Re: E-Mobilität: Vollpfosten vs. Realität? 🤣

Beitrag von JU 52 »

RollerTobi hat geschrieben: 21.02.2021, 11:47 und 11KW reichen locker für zu Hause um ein E-Auto zu laden
Wenn man denn zu Hause laden kann, Laternenparker=Arschkarte
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Der frühe Vogel kann mich mal :D
Wenn ich schneller fahre als das Licht brauche ich es auch nicht anzumachen-----
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Re: E-Mobilität: Vollpfosten vs. Realität? 🤣

Beitrag von RollerTobi »

Benzin und Diesel kann ich auch nicht zu Hause tanken.
Dafür Strom kostenlos (!) mit 22kw am Supermarkt, bei Bauhaus, bei Aldi Süd, beim Arbeitgeber am P+R Parplatz bei Ikea und selbst an der normalen Shell-Tanke hier um die Ecke gibts eine Schnellladesäule. Wie gesagt....man muss auch wollen :mrgreen:

Aber bevor das hier zu sehr vom Roller ablenkt bin ich raus. :mrgreen:
Lieben Gruß :D
Tobi


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Re: E-Mobilität: Vollpfosten vs. Realität? 🤣

Beitrag von KDO »

Erzählt mal alle.
Solange ich nicht mit ner Elektrokarre irgendwo innerhalb von 5min tanken kann, wie mit Verbrennungsmotorenfahrzeugen und die Reichweite, Sicherheit und Preis ähnlich sind, was soll die Schönfärberei??
Gruß Karl
Wer später bremst, ist länger schnell.
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Re: E-Mobilität: Vollpfosten vs. Realität? 🤣

Beitrag von Ulrich »

Ja..., ja....

Ihr dürft mich gern als "Betonkopp", oder "Hardliner", meinetwegen auch "Ewig-Gestriger" bezeichnen - oder auch bewundern ...:

E-Karren fahren mit Strom - und der kommt aus ´ner Wand...alles "sauber"....

Der Strom muß aber irgendwie in die Wand (Steckdose) kommen - und das ist alles andere als "grün", denn:
Besagter Strom kommt zumeist aus Frankreich, weil hier ja kein Strom mehr aus Kohle (haben wir noch für 200 Jahre) oder Kernkraft gewonnen werden soll...

Der Strom aus dem Nachbarn wird aber genau so hergestellt.
Die Kraftwerke (AKW) stehen am Rhein...

Ja, bei der überwiegend südwestlichen Windrichtung/Wetterlage landet (wenn was schief geht) alles hier...

Was nützt mir dann ein "E"-Fahrzeug....?

By the way:
So lange es "Spritbrenner" gibt, werde ich sie fahren - und wenn der letzte ein Diesel ist: Auch den, obwohl ich mit eher ´ne "Bahncard" kaufen würde, als ´nen Diesel fahren..

...habe fertig!
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Re: E-Mobilität: Vollpfosten vs. Realität? 🤣

Beitrag von raptorsl »

Also ich würde gerne ein Elektroauto fahren!
...sobald wir weg gegangen sind von diesen idiotisch großen Akkus, sobald dieser Antrieb eine Brennstoffzelle, oder was vergleichbar unabhängiges von der von Ulrich genannten Steckdosen - Problematik. Sobald Vatter Staat aufhört uns diese obsolete Akkutechnologie schön zu rechnen und dieses Eurograb nicht weiter fördert und schlussendlich die neue Technologie für mich auch erschwinglich ist.
Denn solange mir ein E-Hobel all das nicht bietet, lohnt sich der finanzielle Aufwand nicht; jedenfalls nicht für mich!
Da fahr ich lieber weiter meinen verbrauchsarmen, mit 1000km Reichweite gesegneten Klein-Diesel und erfreue mich daran, dass ich nur ein Mal im Monat tanken gehen muss! Und ich werde weiter Diesel fahren, solange sich das irgendwie machen lässt!

Denn kommen wir mal zum Laden von so einem Akku-Dinosaurier. Es dauert ewig! Zeit ist Geld und Zeit habe ich quasi nicht!
Ich kann auch nicht zuhause oder auf der Firma laden, weil ich kein Eigenheim-Besitzer bin, sondern in einem Mehrfamilienhaus zur Miete wohne und mein Chef dergleichen nicht anbieten kann. In der Tiefgarage bei uns gibt es keine Stromanschlüsse, es wäre auch gar kein Platzt dafür da, um so eine Wallbox dran aufzuhängen. Am Supermarkt laden? Ich kenne in meinem erweiterten Umfeld nur einen Supermarkt, der sowas anbietet und der ist 15km weit weg. Die beiden Ladesäule sind ständig von Anwohnern etc belagert und somit nicht zuverlässig nutzbar. Außerdem habe ich weder die Zeit noch die Energie mich da stundenlang hin zu stellen und darauf zu warten, dass die Karre mal fertig wird,

Ach ja. Hinzu kommt ja noch der Fakt, dass die angeblichen Reichweiten von diesen Fahrzeugen noch nicht mal theoretisch sind. Denn um einen Akku schonend zu nutzen musst Du ihn in einem bestimmten Fenster nutzen (gilt übrigens für jeden Akku!). Dieser Bereich liegt zwischen 20 und 80%, womit von der theoretischen Reichweite nur noch 60% übrig bleiben. Nehmen wir mal diesen Mazda MX30, der eine theor. Reichweite von ca 200km hat, wenn ich nicht irre. 60% davon sind 120km. Dann nehme wir noch den Normalfall an, dass entweder Klima oder Heizung und Radio, oh Sorry, das heißt ja jetzt Entertainment-System usw Strom ziehen und schon haben wir wohl kaum noch 100km Reichweite. Wenn es darüber jetzt noch richtig kalt wird, kann ich nicht mal mehr zur Arbeit und wieder nach Hause fahren, ohne dass der Akku aus dem Fenster fällt!
Schöne neue Welt!
NEIN DANKE!

Btw...
Diese Prozentangaben habe ich mir nicht aus den Fingern gesogen. Die kommen von einem Ingenieur, der verantwortlich für die Entwicklung solcher Fahrzeuge ist!
Gruß Simon
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Re: E-Mobilität: Vollpfosten vs. Realität? 🤣

Beitrag von Ulrich »

...deshalb kommt mir keine "Elektrokarre" auf den Hof...

Wenn ich ´ne Elektrokarre brauche, weil ich nicht mehr laufen kann (also einen Rollstuhl), dann brauche ich auch kein Auto, oder Roller mehr:
Denn das mache ich auch nicht lange mit - dann erschieße ich mich, und dann gehe ich auch keinem mehr auf die Nerven...

Elektro-Mobile sind mir äußerst suspekt - aber: vielleicht wird´s ja noch was...
Diese Hybriden sind völlig unmöglich, technisch gesehen...

Würg....
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Re: E-Mobilität: Vollpfosten vs. Realität? 🤣

Beitrag von raptorsl »

Die Hybriden, sofern Vollhybrid, sind noch das Brauchbarste, würde man sie mit nem Dieselmotor koppeln. Stattdessen versucht man damit die blutarmen Minimotörchen aufzupimpen. Ein sinnloses Unterfangen!
Aber weil man sie, als Plug in für
Geschäftsleute künstlich attraktiv macht, verkaufen sie sich wie blöde.
Am Ende des Tages wird kaum jemand wie gedacht nutzen, gehe ich jedenfalls von aus. Denn eben diese werden kaum Zeit haben auf ner Geschäftsreise 1-2 Stunden an einer Ladesäule zu warten bis der Akku wieder voll ist.
Ein Diesel wäre da schon besser und eine Zeit lang haben ja einige wenige Hersteller versucht solche Modelle am Markt zu etablieren und speziell in den Niederlanden reißenden Absatz gemacht.
Doch hier wurde, weil die Diesel sind ja sooooo böse, diesen Modellen schnell der Garaus gemacht.
Gruß Simon
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