Haltbarkeit Orginal Kenda Hinterreifen?

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Tremor
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Haltbarkeit Orginal Kenda Hinterreifen?

Beitrag von Tremor » 21.05.2018, 13:10

Hallo,

mein Agility City 16+ 125 hat jetzt etwas über 3500km runter und der Hinterreifen hat in der Mitte der Lauffläche noch etwa 2,3mm Restprofiltiefe. Dazu 2 Fragen:

- Ist das vom Verschleiß her so normal? Da komme ich ja vielleicht auf maximal 5000km. Luftdruck Hinten hab ich 2.4 Bar. Zuvor hatte ich einen Honda SH125 da hat der erste Hinterreifen 10.000km gehalten.

- Die rechtliche Mindestprofiltiefe in diesem Fall (Leichtkraftrad) ist doch 1,0 mm ? Zumindest steht das so unter §36 StVZO. Weil die Verschleißmarkierungen werden bei 1,6mm bündig mit der Lauffläche und im Handbuch steht auch Mindestprofiltiefe 1,6mm.

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Daxthomas
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Re: Haltbarkeit Orginal Kenda Hinterreifen?

Beitrag von Daxthomas » 21.05.2018, 13:46

Naja, Kenda......
Was will man von den Dingern erwarten ???
"Gesendet von einem C-64 mit DOS1.0 auf Breitband-UKW"

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raptorsl
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Re: Haltbarkeit Orginal Kenda Hinterreifen?

Beitrag von raptorsl » 21.05.2018, 15:05

Sie beträgt immer 1,6mm.

Aber sei doch froh, dass Du den Kernschrott bald los bist und was anständiges montieren kannst.
Gruß Simon
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Re: Haltbarkeit Orginal Kenda Hinterreifen?

Beitrag von Schrauberfile » 21.05.2018, 15:42

Also ich hab jetzt fast 14.000km drauf und immer noch ausreichend Profilstärke.

Allerdings habe ich den Reifendruck vorne auf 2,0 bar und hinten auf 2,2 bar herab gesetzt, denn als ich den Roller neu bekam hatte die Werkstatt rundherum auf 2,5 bar aufgefüllt.

Mit dem niedrigeren reifendruck fährt sich der kleine nach "meinem" Gefühl etwas bequemer, denn die Bodenwellen und Schlaglöcher schlagen nicht mehr so stark durch.

Wenn du bereits nach 3.500 km auf 2,3mm Profilstärke herunter bist, nun was fährst du für einen forschen Fahrstil. Das hab ich früher nicht mal mit meiner 900er Susi geschafft. O.K. ein Arbeitskollege schaffte es immer in seinem Sommerurlaub in den Alben einen Reifensatz komplett runter zu fahren, der war aber ein Heizer und fuhr eine alte 750er Susi und keinen 125er Agility mit lediglich 9PS.

@ raptorsl,
Aber sei doch froh, dass Du den Kernschrott bald los bist und was anständiges montieren kannst.
Nun ja, das kann man sehen wie man will. Mich haben die kendas bisher noch nicht enttäuscht. Ganz gleich ob Winter oder Sommer, ob Regen oder Trocken. Ich pass halt mein Fahrverhalten der Witterung an.

Klar mag es hier weit bessere Reifen geben, nur deshalb schmeiss ich die Kendas doch nicht weg oder verkauf sie mit erheblichen Verlust.

Immerhin fahr ich einen 9PS Roller und kein Big Bike, wo bei Nasser Straße das Hinterrad sofort weg schmiert wenn ich zuviel Gas gebe.


Grüße Helmut
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Re: Haltbarkeit Orginal Kenda Hinterreifen?

Beitrag von Rick » 21.05.2018, 16:00

Moin,

wenn Du künftig haltbare sowie auf trockener und (!) nasser Fahrbahn zuverlässig sichere Reifen willst, solltest Du Heidenau-Reifen zumindest in der engeren Auswahl haben. Natürlich gibt es auch von anderen Herstellern gute Reifen, keine Frage. Aber bessere als die von Heidenau wirst Du, nach allem was ich weiß, für Roller kaum finden.

Und wenn Du im Raum Hamburg wohnst, solltest Du unbedingt ein Angebot von http://www.reifen-hagemann.de/ einholen. Fritz hat seit Anfang der 1990er Jahre alle in/von meinem privaten sowie beruflichen Umfeld gemachten Preisvergleiche für sich entschieden. Egal ob PKW, Oldtimer, Lieferwagen (-Fuhrparks), Mopeds oder einen (s. u.) Roller betreffend, Fritz lag immer mindestens eine Nasenlänge vorn. Wohl auch, weil er eben keine Mega-Werbung macht, also weder tischdeckengroße Prospekte noch doppelseitige Anzeigen, geschweige denn Radiowerbung. Im Gegenteil, er hat nicht mal seine Website kostspielig durchstylen lassen.

Stattdessen achtet er zum Beispiel auf eine gute Auslastung seines tollen, weil kompetenten, freundlichen und engagierten Teams. Was Terminabsprache unabdingbar macht, von jetzt auf gleich geht bei Hagemann nichts. Aber es lohnt sich, für die beiden Heidenau K56 für meinen ex-Roller (3.50 - 10) hätte ich in meiner Nähe inkl. Montage gut 170,- Euro zahlen sollen, etwas weiter 150,- Euro. Bei Fritz waren´s 110,- Euro -- noch Fragen? Falls ja, kannst Du hier noch einige Kunden-Rezessionen lesen: https://www.yelp.de/biz/fritz-hagemann-hamburg.

Grüße
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Re: Haltbarkeit Orginal Kenda Hinterreifen?

Beitrag von Tremor » 21.05.2018, 16:59

Bin nicht gerade der Leichteste, viel bleibt von der Zuladung nicht übrig...

Heidenau hatte ich mir auf dem Honda nach dem Erst-Satz auch aufziehen lassen, die waren eigendlich top.
raptorsl hat geschrieben:Sie beträgt immer 1,6mm.
(die Profiltiefe)

- - -

Zitat StVZO :

§ 36 Bereifung und Laufflächen

(3) Die Räder der Kraftfahrzeuge und Anhänger müssen mit Luftreifen versehen sein, soweit nicht nachstehend andere Bereifungen zugelassen sind. Als Luftreifen gelten Reifen, deren Arbeitsvermögen überwiegend durch den Überdruck des eingeschlossenen Luftinhalts bestimmt wird. Luftreifen an Kraftfahrzeugen und Anhängern müssen am ganzen Umfang und auf der ganzen Breite der Lauffläche mit Profilrillen oder Einschnitten versehen sein. Das Hauptprofil muss am ganzen Umfang eine Profiltiefe von mindestens 1,6 mm aufweisen; als Hauptprofil gelten dabei die breiten Profilrillen im mittleren Bereich der Lauffläche, der etwa 3/4 der Laufflächenbreite einnimmt. Jedoch genügt bei Fahrrädern mit Hilfsmotor, Kleinkrafträdern und Leichtkrafträdern eine Profiltiefe von mindestens 1 mm.

- - -

War mir allerdings auch neu.

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Re: Haltbarkeit Orginal Kenda Hinterreifen?

Beitrag von raptorsl » 21.05.2018, 17:37

Ich gestehe, dass ich diese Verordnung für Mofa & Co nicht auf dem Schirm hatte. Aber es ist letztlich wohl eher eine akademische Geschichte bei 0,6mm.

@Helmut:
Reifen sind immer eine Frage des Glaubens und ich habe schon immer das Denken gehabt, dass Reifen zu den wichtigsten Elementen am Fahrzeug gehören und deswegen da lieber zuviel Geld investiere als auch nur einen Euro zu sparen. Als Bonus kriegt man dann die Sicherheit dazu, dass man als Normalfahrer, so wie ich, den Reifen nicht an seine Grenzen bringt. Ein beruhigendes Gefühl!
Andersrum stehen die "günstigen" Reifen gerne sogar hinter meinem bescheidenen Können zurück.

Doch wie ich schon sagte, jeder Jeck ist da anders :wink:
Gruß Simon
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Re: Haltbarkeit Orginal Kenda Hinterreifen?

Beitrag von Axel S. » 22.05.2018, 18:37

Auf einem 125er Yager GT hat der hintere 22.000 Km gehalten, auf einem weiteren sind jetzt 14.000 Km drauf und der wird sicher genauso lange halten. Abgesehen von den Nässelaufeigenschaften ist die Haltbarkeit also durchaus zufriedenstellend.

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Re: Haltbarkeit Orginal Kenda Hinterreifen?

Beitrag von Canyon » 22.05.2018, 21:46

Moin,

mein Kenda Hinterreifen hat 4200km drauf und ist ziemlich runter, auch an den Seiten.

Der Seitenständer ist gut eingeschliffen :)

Bei km 5000 bis 5500 gibt es dann vorne und hinten Heidenau Reifen drauf.

Was kostet denn so eine 5000er Inspektion ohne Reifen? Bin ja bald dran....
Grüße Michael

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Re: Haltbarkeit Orginal Kenda Hinterreifen?

Beitrag von Sokratekk » 23.05.2018, 23:09

Wenn es sich bei Kenda schon beim 2008 Modell um die Serienbereifung gehandelt hat, so haben diese 11K km gehalten.
Danach kamen die Heidenau die bei der 25k Inspektion gewechselt werden.

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Re: Haltbarkeit Orginal Kenda Hinterreifen?

Beitrag von Schrauberfile » 25.05.2018, 05:10

Irgendwie versteh ich nicht, wie die Reifen bei einem 9 PS Roller schon nach ca. 4.500 km runter sein können.

Wie gesagt, meine haben noch ausreichend Profil und dürften erst bei 20.000 km an der Grenze sein.

Fahrt ihr irgendwie kleine Rennmaschinen und nur meiner kommt nicht mit.

Oder sind euere kleinen dicke Lastmaschinen. Also ich find mit meinen knapp 100kg gehör ich wohl kaum zu den leichtgewichten, oder. Da muß mein kleiner schon ordentlich etwas schleppen.

Übrigens, die Verschleißgrenze zeigt uns doch der dicke Mittelsteg im Reifenprofil, da braucht man eigentlich auch nicht groß zu messen.

Welchen Reifen ich als nächstes als Ganzjahresreifen aufziehen werde, nun da bin ich mir noch nicht so im klaren. Eine so große Auswahl scheint es ja in diesen Dimensionen wohl nicht zu geben.

Mein damaliger Favorit war eigentlich der neue Metzler Feel Free, nur leider gibt es den nicht in den Dimensionen.


Grüße Helmut
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Re: Haltbarkeit Orginal Kenda Hinterreifen?

Beitrag von Bastian90 » 26.05.2018, 23:16

Das mit Kenda ist mir sehr neu. Hatte auf meinem Race GT50 Kenda und war TOp zufrieden (Sommer sowie Winter). Haben knapp 22t km gehalten.


Bei meinem Kymco habe ich jetzt erst Kenda Reifen
Aufgezogen und bin auch damit Top zufrieden.
Ich denke mal das ich irgendwann (Wenn der als 50er läuft) auf Michelin oder Heidenau setzten werde.

Wie siehts eigentlich mit den M&S von Michelin aus ? Taugen die was ?.
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Hasi
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Re: Haltbarkeit Orginal Kenda Hinterreifen?

Beitrag von Hasi » 27.05.2018, 19:36

Die Kenda sind einfach nicht für hier gemacht, ich fahre lieber mit Heidenau. Kenda Halten zwar "leider" sehr lang, fahren sich aber nur auf Asphaltierter Straße gut, Wiese oder Landweg geht gar nicht.

Hau weg die Kenda Dinger ohne Trauer und nimm Heidenau. Sind zwar lauter, rollen weniger, sind etwas teurer aber rutschen nicht so doll.

Ich traute mich noch nicht nach 1TKM zu tauschen, und habe mich auf Kopfsteinpflaster und leichtem Frost in der Kurve mit 5 km/h langgelegt. Das nennt man "Lehrgeld zahlen"
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Re: Haltbarkeit Orginal Kenda Hinterreifen?

Beitrag von Rick » 27.05.2018, 21:06

Moin Hasi!

Um Deine Erfahrung nicht zu machen, habe ich vergangenen November beim Rollerneukauf sofort vom Vertragshändler ScooterWorld, Norderstedt, die Serienreifen von Michelin (Typ vergessen) gegen Heidenau K62 tauschen lassen.

Das hat zwar etwa 160,- Euro extra gekostet, aber die Michelin gelten auf nasser Fahrbahn als Sicherheitsrisiko. Da fallen Worte wie "katastrophal", "Schmierseife", "abenteuerlich" und so weiter. Drum hielt und halte ich die 160,- Euro für gut investiert, zumal ich mit den Heidenau absolut zufrieden bin.

Grüße
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Re: Haltbarkeit Orginal Kenda Hinterreifen?

Beitrag von Schrauberfile » 28.05.2018, 11:10

Hallo Leute,

sorry, aber habt ihr schon mal überlegt um wieviel besser die Reifen heute sind gegenüber denen von vor 30 Jahren und da gehören auch die Kenda dazu.

Wer sich bei leichtem Frost auf Kopfsteinpflaster hinlegt, was soll ich dazu groß sagen als - glaubst du echt das da ein anderer Sommerreifen viel besser ist -. Kopfsteinplaster ist schon immer ein Risiko für Zweiradfahrer gewesen, erst recht wenn es Nass und noch schlimmer frostig ist.

Nochmals, jeder darf den Reifen montieren den er für am besten hält bzw. bevorzugt.

Mir reicht eben der Kenda bei meiner Fahrweise aus.


Grüße saurbier
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Re: Haltbarkeit Orginal Kenda Hinterreifen?

Beitrag von Rick » 28.05.2018, 13:29

Moin Helmut!

Soweit, so gut -- nur den hier verstehe ich nicht:
Schrauberfile hat geschrieben:Grüße saurbier
Grüße
Rick
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Re: Haltbarkeit Orginal Kenda Hinterreifen?

Beitrag von Fipps » 28.05.2018, 20:13

@ Schrauberfile : Ich habe es sogar geschafft den Heidenau K62 ( Hinten ) auf meiner Piaggio X9 250 nach fast 3000 Km nicht mehr durch den Tüv zu bringen . Meine Meinung : Nicht jeder ( erlaubte Reifen ) passt auch zum Roller . Wobei ich mir aber sicher bin , dass es von ALLEN Marken neg. Ausreißer giebt .
Lebe so , daß jeder Tag der Letzte sein kann .

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Re: Haltbarkeit Orginal Kenda Hinterreifen?

Beitrag von Sokratekk » 05.07.2018, 08:37

Bzgl. der Alternativbereifung von Heidenau: Habe gestern den Hinterreifen bei 24k wechseln lassen - somit hat er 13k gehalten.
Wenn die Heidenau "frisch" sind kommt man über jeden Feldweg oder geschlossene Schneedecke, der Grip lässt natürlich mit dem Alter drastisch nach. Trotzdem kein Vergleich zur Originalbreifung.

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Re: Haltbarkeit Orginal Kenda Hinterreifen?

Beitrag von ex0r » 16.10.2018, 19:13

Schrauberfile hat geschrieben:Irgendwie versteh ich nicht, wie die Reifen bei einem 9 PS Roller schon nach ca. 4.500 km runter sein können.

Wie gesagt, meine haben noch ausreichend Profil und dürften erst bei 20.000 km an der Grenze sein.
Ich kann es leider bestätigen. Habe auch etwas über 4K runter und habe heute das erste mal nach den Reifen geschaut. Ich dachte ich seh nicht richtig. Nicht schlimm weil ich eh Heidenau will aber das sind wenns hoch kommt noch 2mm.

Ich fahr das Ding allerdings auch wie mein Motorrad. Ich mach da keinen Unterschied :D

Ist halt digitales fahren. AN - Aus- An.... :lol:

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Re: Haltbarkeit Orginal Kenda Hinterreifen?

Beitrag von Bastian90 » 17.10.2018, 21:18

Schrauberfile hat geschrieben:Hallo Leute,

sorry, aber habt ihr schon mal überlegt um wieviel besser die Reifen heute sind gegenüber denen von vor 30 Jahren und da gehören auch die Kenda dazu.

Nochmals, jeder darf den Reifen montieren den er für am besten hält bzw. bevorzugt.

Mir reicht eben der Kenda bei meiner Fahrweise aus.


Grüße saurbier
Genauso sieht es aus. Ich hab vor 4 Jahren mein Race GT50 Gekauft inkl. Der Originalen Kenda Reifen und war Top zufrieden.
Dasgleiche Paar habe ich für meinen Kymco Yager 50 Bestellt und seit ca. 6t km drauf :)

KENDA K413 Satz. https://www.amazon.de/KENDA-K413-Roller ... B01FY1R1WY

im Übrigen waren die Kenda´s von meinem Race nach knapp 28t km runter, im Winter Fahre ich die dinger auch und 0 Probleme.
Natürlich sollte man "Aufpassen" vor allem am Boardstein da gehen die ab wie Seife aber auf der Straße gehts so lange der schnee
nich extrem liegt :). Kein Vollgas sondern nur Sachte, das auch beim Abremsen.
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Re: Haltbarkeit Orginal Kenda Hinterreifen?

Beitrag von ex0r » 17.10.2018, 22:28

Beachte, dass es sicher auch bei Kenda grosse Modellunterschiede gibt und die OEM Reifen sicherlich nicht gerade zu den besten der Firma gehören.

Also an Nasshaftung und Haltbarkeit sind die Dinger echt grottig. Wenn ich schon nur 9PS habe, sollte die Fahrweise ja egal sein.

Aber 50€ fuer einen Satz(!) Reifen ausgeben ist schon irgendwie Leben am Limit oder? Bedenke: Mopeds kommen und gehen, Leben hast du aber nur eins. Und das fuer 20 bis 30€ Ersparnis riskieren? Ich weiss ja nicht.

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Re: Haltbarkeit Orginal Kenda Hinterreifen?

Beitrag von Schrauberfile » 18.10.2018, 12:35

Hallo ex0r,
Aber 50€ fuer einen Satz(!) Reifen ausgeben ist schon irgendwie Leben am Limit oder? Bedenke: Mopeds kommen und gehen, Leben hast du aber nur eins. Und das fuer 20 bis 30€ Ersparnis riskieren? Ich weiss ja nicht.
Nun ja, ich müßte für meinen neuen Hinterradreifen (Kenda 120/80-14) ja bereits über 50,-€ zahlen.

Also so billig ist der mal nicht.

Selbst die "besseren" kosten da nicht viel mehr.

Einzig das Problem eben einen passenden Reifen zu finden, dürfte hier das weit größere Problem sein, denn für vorne (110/80-16) und für hinten (120/8014) gibt es leider eben nicht so viele Hersteller.

Nehmt es mir nicht übel, aber ein Heidenau K58 mit seinem Stollenprofil erscheint mir der ja Tag tägl. in Stadt u. auf Bundesstraße unterwegs ist nicht gerade das beste Profil zu sein. auch wenn ich bedenke das wir hier (NRW) in den letzten Jahren im Winter gerade mal an 1 bzw. 2 Tagen richtig Schnee hatten, scheint mir der auch nicht passend zu sein.

Wenn ich nun demnächst den Hinterreifen wechseln muß (hat bereits über 15t km runter), käme vielleicht der neue Pirreli in Betracht.


Grüße Helmut
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Re: Haltbarkeit Orginal Kenda Hinterreifen?

Beitrag von ex0r » 18.10.2018, 20:58

okay das mit der Auswahl verstehe ich natürlich. Dann nimmt man halt einfach was geht.

Das „gröbere“ Profil zB. eines k66 macht hier durchaus Sinn. Für Schnee ist das jedenfalls nicht ;) Sondern einfach für bescheidene Strassen und viel Wasser.

Fahr mal mit Kenda ueber eine nasse Autobahn :lol:
Darum gings mir halt. Ich zahl 100€ fuer einen satz heidenau. Du zahlst fuer Kenda anscheinend genau so viel.... Übrigens ist Mischbereifung in der 125er Klasse nich erlaubt.

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Re: Haltbarkeit Orginal Kenda Hinterreifen?

Beitrag von Hasi » 19.10.2018, 12:31

Ist die Aussage richtig, das keine Mischbereifung sein darf? Ich habe an einem k66 und am anderen K58. Eine Vorschrift habe ich nicht gefunden.
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Re: Haltbarkeit Orginal Kenda Hinterreifen?

Beitrag von k-manne » 19.10.2018, 18:16

Der Ausdruck "Mischbereifung" bezieht sich in diesem Fall auf Radial und Diagonal Reifen.
Lässt sich auch auf diversen Tüv Seiten nachlesen.
Gruß Manne
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Re: Haltbarkeit Orginal Kenda Hinterreifen?

Beitrag von Hasi » 19.10.2018, 19:22

Danke für die Konkretisierung.
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Re: Haltbarkeit Orginal Kenda Hinterreifen?

Beitrag von Hamburgo » 20.10.2018, 08:57

Moin Moin,

die gesetzlichen Regelungen zur Frage der Bereifung finden sich in § 36 StVZO.
Nachstehend ein verkürzter Auszug

§ 36 Bereifung und Laufflächen.

(1) Maße und Bauart der Reifen von Fahrzeugen müssen den Betriebsbedingungen,
besonders der Belastung und der durch die Bauart bestimmten Höchstgeschwindigkeit
des Fahrzeugs, entsprechen. ...

(3) Die Räder der Kraftfahrzeuge und Anhänger müssen mit Luftreifen versehen sein,
soweit nicht nachstehend andere Bereifungen zugelassen sind. ...
Das Hauptprofil muss am ganzen Umfang eine Profiltiefe von mindestens 1,6 mm aufweisen;
als Hauptprofil gelten dabei die breiten Profilrillen im mittleren Bereich der Lauffläche, der
etwa 3/4 der Laufflächenbreite einnimmt. Jedoch genügt bei Fahrrädern mit Hilfsmotor,
Kleinkrafträdern und Leichtkrafträdern eine Profiltiefe von mindestens 1 mm. ...

(6) ... Personenkraftwagen sowie andere Kraftfahrzeuge mit einem zulässigen
Gesamtgewicht von nicht mehr als 3,5 t und einer durch die Bauart bestimmten
Höchstgeschwindigkeit von mehr als 40 km/h und ihre Anhänger dürfen entweder
nur mit Diagonal- oder nur mit Radialreifen ausgerüstet sein; im Zug gilt dies nur für
das jeweilige Einzelfahrzeug. Die Sätze 1 und 2 gelten nicht für die nach § 58 für eine
Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 25 km/h gekennzeichneten Anhänger hinter
Kraftfahrzeugen, die mit einer Geschwindigkeit von nicht mehr als 25 km/h gefahren
werden (Betriebsvorschrift). Satz 2 gilt nicht für Krafträder - ausgenommen
Leichtkrafträder, Kleinkrafträder und Fahrräder mit Hilfsmotor.


So wie ich das verstehe, ergibt sich daraus (ausser für die Frage ob Diagonal- oder
Radialreifen montiert werden) keinerlei Verpflichtung für eine einheitliche Bereifung.
Es gilt vielmehr laut Absatz 1, dass was in der COC bzw. Zulassungsbescheinigung als
Vorgabe eingetragen ist. Solange also die montierten Reifen den dortigen Vorgaben
entsprechen, ist alles bestens.

Bei meinem letzten Motorrad hatte ich (nach einem Plattfuß) einen Hinterreifen einer
anderen Marke aufziehen lassen als vorne. Damit gab es nie irgendwelche Probleme beim
TÜV.

Gruß
Jörg
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Re: Haltbarkeit Orginal Kenda Hinterreifen?

Beitrag von Hasi » 20.10.2018, 09:19

Gut, danke. Mit Konkretisierung meinte ich Diagonal gegen Radial. Aber wer baut noch Diagonalreifen an!

Sozusagen, mal wieder Dinge die mich als Rollerfahrer so gar nicht tangieren. :lol: Möchte das hier gar nicht weiter vertiefen da es um Kenda oder etwas "vernünftiges" (Mist schon wieder eine Wertung drin) geht.

Ich fahre auf dem neuen D Dink125i noch original Maxxis, sind auf trockenem Aspahlt gar nicht so schlecht. Aber deswegen zu sagen die wären gut?

Alltagstauglich auf Pflaster bei Regen oder Schneematsch sind die nicht. Wir haben sogar Schlackepflaster, darüber bei Regen zu fahren und bremsen zu müssen ist doof. An meiner Dicken GD50 habe ich die Heidenau und komme super mit klar, selbst über die Wiese geht's super. Mit den originalen Kenda gings nicht so glimpflich ab. Zwei neue Spiegelhalterungen hats gekostet.

Kurzum wenn die Maxxis abgefahren sind, weine ich denen keine Träne nach und freue mich für 100€ die Heidenau Reifen raufzuziehen.
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Re: Haltbarkeit Orginal Kenda Hinterreifen?

Beitrag von ex0r » 20.10.2018, 15:37

Wat echt? Vorne Michelin und hinten Metzeler wäre erlaubt? In der letzten Moped Runde war eig jeder der Meinung das ist eben nicht erlaubt.

Aber gut mein grosses Moped hat auch ne Reifenbindung. Vielleicht isses da auch nochmal was anderes.

Aber egal hier gings ja echt nur um den Agility Reifen.

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Re: Haltbarkeit Orginal Kenda Hinterreifen?

Beitrag von Tremor » 09.12.2018, 16:10

Kleines Update: Der Reifen wurde mittlerweile gewechselt bei 6125km gegen einen Heidenau K66.

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Re: Haltbarkeit Orginal Kenda Hinterreifen?

Beitrag von mopedfreak » 24.12.2018, 18:49

HI,

Kenfa bietet das selbe Profil als Standart und als Softe variante an. Evtl. hat Kymco die Softe aufgezogen.

Viele Grüße, Alex
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