Problem mit der Batterie oder dem Laderegler?

Kymcos 50er Großradler mit Viertaktmotor wird hier beschrieben . Komm rein !
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Tarantir
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Problem mit der Batterie oder dem Laderegler?

Beitrag von Tarantir »

Hallo,

ich bin neu hier und habe gleich mal einige Fragen.

Wegen der oft zitierten Aussage "kaufe lieber gebrauchten Markenroller, statt billigen Noname Roller" habe ich mir eine 3 Jahre alte People S50 gekauft. Da die nicht gepflegt wurde habe ich mich rangesetzt und alle Verschleißteile erneuert: Reifen, Bremsklötze vorn, Variomatikinnenleben, Batterie, Öl in Motor und Getriebe. Nach kurzer Zeit machte die neue Batterie (JMT YTX7A) wieder schlapp. Da ich die Batterie unglücklicherweise im Onlinehandel gekauft habe, kann ich die nicht einschicken und prüfen lassen. Mit dem Modellbauladegerät geladen scheint sie nicht völlig kaputt (ca. 6000mAh gehen rein und etwas weniger kommt raus). Mit einem Multimeter an der frisch geladenen Batterie sehe ich, dass sie beim e-Start auf 12,3V absackt und anschließend im Leerlauf 14V anliegen. Drücke ich dann das Vorderrad runter und gebe dann Gas geht die Spannung auf bis zu 15,1V. Das scheint mir etwas zuviel, da ich aufs Auto bezogen die Aussage gelesen habe 13,8V-14,4V soll Ladespannung sein. Ist da der Laderegler ohne Funktion? Macht eine Spannung von 15,1V nicht die Batterie kaputt?


Bisher ging alles bis auf e-Starter. Keine kaputten Glühbirnen oder Tachobeleuchtung. Nun ist mir letzte Woche der Kickstarter aus dem Variomatikdeckel gebrochen und ich traue mich damit nicht mehr zur Arbeit, weil ich nicht weiß, obs abends noch Heim fährt. Gibt es ausser dem teuren 130€ Deckel eine günstigere Alternative? Mir scheint, die Chinesen haben diesen Deckel nicht 1:1 kopiert.. :-( Ist einer der anderen Originaldeckel kompatibel z.B. Agility 4T oder Filly 4T - denn die kosten auch teilweise etliche € weniger?

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Frank67
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Beitrag von Frank67 »

Also die erste Angelegenheit kann ich dir schon mal beantworten...

Der Regler macht zwar seinen Dienst, aber liegt ca 0,4V höher, als die für die Gel-Batterien oft zitierten max 14,7V.

Nun kann es sein, dass das Meßgerät möglicherweise nicht 100% genau ist, aber genau so gut kann es der Regler sein oder einfach nur schlechte Kontaktverbindungen.

Ich würde zuerst mal die Masseverbindungen überprüfen, dass diese wirklich sauber sind. Dabei aber nicht nur auf die Kontaktflächen achten, sondern auch auf die Seite der Kontakte achten, wo der Kontakt auf das Kabel gequetscht ist. Auch hier sollte nichts oxidiert sein.

Messo doch einfach mal den Leitungswiderstand des günen Kabels am Regler zum Motorblock. Sollte idealerweise 0 Ohm sein; bis 0,4 Ohm wären aber vertretbar.


Wegen den Vario-Deckeln müßten dir die Fachkräfte genauere Auskunft geben können.
Gruß Frank

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Beitrag von Tarantir »

Danke für die schnelle Antwort. Die Batterie ist (glaube ich zumindest)keine Gel Batterie, da ich ein Säurepack einfüllen musste und nichts von Gel drauf steht.

Um an das grüne Kabel vom Regler zu kommen muss ich wohl die Lenkerverkleidung abbauen - das werde ich wahrscheinlich die Tage nicht schaffen, bevor es abends dunkel wird. :-(

Die Massepunkte weiß ich gar nicht, wo die alle liegen. Mal schauen, ob in dem Servicehandbuch, was ich im Internet gefunden habe was dazu zu finden ist. Leider ist das Handbuch nicht so glaubwürdig, da ich schon einige Inhaltliche Fehler bemerkt habe.

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Frank67
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Beitrag von Frank67 »

Auch die Gel-Akkus werden vor der Erstinbetriebnahme befüllt.
Manche Akkus bekommt man unbefüllt zu kaufen, andere wurden schon vom Händler befüllt.
Was steht auf dem Akku? AMG, SLA oder sonstige Bezeichnungen?

---

Ich denke mal, dass du in deiner Ersatzteil- oder Werkzeugkiste bzw entsprechenden -Regalen ein längeres Stück Kabel haben wirst (ca 1,5mm²)...

Verbinde mal beide Kabelenden wie folgt:
- das eine Ende an Grün vom Regler,
- das andere Ende an den Motorblock.

Schaue dabei, ob sich die Spannung leicht reduziert, wenn du Grün mit dem Motorblock verbindest.

Wenn ja, dann hast du irgendwo ein Masse-Problem
Gruß Frank

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Tarantir
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Beitrag von Tarantir »

Ok, auf diese Idee wäre ich nicht gekommen. Das einzige ca. 2m Kabel, was ich da habe, ist Lautsprecherkabel - das macht kein Unterschied, oder? Die Batterie ist laut Händler eine Vlies Batterie. Auf der Batterie steht nur Kapazität und Ladeanweisungen.
Ein günstig zu behebendes Masseproblem wäre mir Recht - der Roller ist für mich nur ein Experiment. Wenn mir 2Rad Spaß macht, wird langfristig auf Führerschein gespart.. Ausserdem ist das Auto wichtiger und der nächste Zahnriemenwechsel ist demnächst dran und bald ist eh Winterzeit.

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Beitrag von Tarantir »

Ok, auf diese Idee wäre ich nicht gekommen. Das einzige ca. 2m Kabel, was ich da habe, ist Lautsprecherkabel - das macht kein Unterschied, oder? Die Batterie ist laut Händler eine Vlies Batterie. Auf der Batterie steht nur Kapazität und Ladeanweisungen.
Ein günstig zu behebendes Masseproblem wäre mir Recht - der Roller ist für mich nur ein Experiment. Wenn mir 2Rad Spaß macht, wird langfristig auf Führerschein gespart.. Ausserdem ist das Auto wichtiger und der nächste Zahnriemenwechsel ist demnächst dran und bald ist eh Winterzeit.

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JU 52
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Beitrag von JU 52 »

Tarantir hat geschrieben: was ich da habe, ist Lautsprecherkabel
nun mal ne OT Frage an Frank 67:
Welchen Querschnitt bez. Kabeltyp sollte man generell nehmen?
Yager GT 125 Bj. 2009
Der frühe Vogel kann mich mal :D
Wenn ich schneller fahre wie das Licht brauche ich es auch nicht anzumachen-----

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Frank67
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Beitrag von Frank67 »

@Tarantir:
Nur für den Test reicht auch das Lautsprecherkabel erst einmal aus...
Sollte sich tatsächlich ein Masse-Problem zeigen, dass sich nicht wirklich beheben läßt, kann man ein Zusätzliches Masse-Kabel zw. Motorblock und Batterie-Minus sowie zw. Motorblock und Rahmen einziehen.
(Was für Kabel dann verwendet werden sollten erkläre ich weiter unten)

---

Auch die Vlies-Batterien haben diese "14,7V-Grenze", da ja das Elektrolyt "eingedickt" und nicht flüssig wie Wasser ist.
Dadurch liegt die "Koch-Grenze" höher. (durch den speziellen Aufbau bedingt; siehe auch Wikipedia: Blei-Akkus)

===

@JU52:
In Fahrzeugen sollte man immer Kfz-Kabel verwenden.
Der Querschnitt richtet sich nach der Dauer-Nenn-Belastung (in Ampere) der Kabel. Kurzzeitig (z.B. während des Einschaltens von Verbrauchern auftretende Stromspitzen) darf der Strom auch mal höher sein.

Im WEB finded man diesbezüglich so manche Übersichten, wenn man nach >Kfz-Kabel Belastung< sucht...

Man sollte sich bei der Auswahl der Kabelquerschnitte nach der DIN 72551 richten.
(siehe z.B. diese Übersicht: http://www.tuning-lobby.de/Hauptframe/R ... haften.htm)


Alte Fachleute verwenden sogar die folgende Faustformel: 5A je mm²
(...welche ich sagar bevorzugen würde, weil 1. Reserven immer gut sind und 2. der Spannungsabfall in "längeren" Leitungen geringer ist)

Heißt also:
- eine 1mm²-Leitung kann demzufolge 5A Dauerstrom vertragen,
- eine 1,5mm² dann mit 7,5A
- 2,5mm² dann 12,5A
- 4mm² dann 20A
usw.
Gruß Frank

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Beitrag von Tarantir »

Vielen Dank für die vielen Hinweise. Die Batterie schien in den Wochen seit der Anschaffung dieser die erhöhte Ladespannung auch übel zu nehmen. Das äusserte sich darin, das im Roller verbaut vor dem Ausreißen des Variomatikdeckels immer weniger bis hin zu gar kein Startstrom zur Verfügung stand. Das Ladegerät mit digitaler Anzeige auch nur 2000mAh hineingeladen bekommen hat - obwohl der eStarter mit einem wimmernden Ton seinen Dienst eingestellt hat. Nach einer Woche auf und entladen der Batterie tat diese gestern abend mehrfach ihren Job und die Spannung sackte nur auf 12,2V während des Startens ein. Auch heute morgen, als ich zum Auto ging und kurz die People startete, hörte es sich ok an. An sich ja ein gutes Zeichen.

Im Batteriefach landet ein weiteres Kabel mit Schraublasche, welches ich nicht zuordnen kann - und auch nicht wahllos an einen Pol geschraubt habe. Nach den vielen Infos, die ich nun habe, könnte dies eine nachträglich verlegte Masseleitung sein.

Kann ich das mit dem Multimeter irgendwie verifizieren, ohne die People nackig zu machen (Zeitproblem wegen frühzeitiger Dunkelheit)?

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Beitrag von MeisterZIP »

Farbe des Kabels ?

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Beitrag von Tarantir »

Es ist ein schwarzes und sieht dünner aus, als die für plus und minus Pol. Da in dem Servicehandbuch auf dem Foto nur 2 Kabel sind, wird das eher nicht Original sein. Der Vorbesitzer hatte nach einem Diebstahlversuch eine Alarmanlage nachgerüstet. Da ist ein kleines Lämpchen auf dem Tachogehäuse - was ebenfalls in keinem Foto so aussieht.

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Beitrag von MeisterZIP »

Ja, dann ist es wohl nachgerüstet . Serie sind nur rot-plus- und grün-minus-

Oder er hat eine der Sicherungen kurz geschlossen , das gibt es auch ein schwarzes Kabel ( Kl.- 15 ) ...

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Beitrag von Tarantir »

Die beiden Sicherungen samt den dünnen Drähten sind da und sie sehen unverändert aus. Das zusätzliche vermutliche Massekabel kommt durch ein Loch vor der Batterie (in Fahrtrichtung betrachtet). Es ist nur halb so dick, wie die Polkabel. Naja, vielleicht hat sich der Wetterbericht geirrt und es regnet Samstag nicht, dann hab ich hoffentlich genug Ruhe und Muse, die Lenkerverkleidung abzubauen und mir die potentiellen Störstellen heraus zu suchen..

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Frank67
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Beitrag von Frank67 »

Wenn eine AA nachgerüstet wurde, würde ich mal schauen, wo die "Zentrale" verbaut wurde...
Nicht, dass das besagte Kabel das Kabel der AA ist, welches üblicherweise mit der Rahmenmasse verbunden wird. (das ist meist auch schwarz und hat eine Ringöse; müßte 1 oder 1,5mm² haben)
Gruß Frank

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jawa california
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Kickstarter abgebrochen

Beitrag von jawa california »

Mir ist der Schaden auch passiert. Es scheint sich um einen derben Konstruktionsfehler am People s 50 zu handeln. Ich beobachte daher schon seit einigen Monaten den Gebrauchtmarkt bezüglich der Variomatikdeckels, es sind nur die Originaldeckel verfügbar, ich habe bisher kein einziges Angebot für einen gebrauchten gesehen. Natürlich liegt die Vermutung nahe das deswegen keine gibt weil der Schaden häufig ist, daher sind ganze, gebrauchte Deckel wohl Mangelware. Außerdem habe ich etliche Anbieter von Komplettmotoren angeschrieben aber keiner war bereit den Deckel einzeln zu verkaufen. Ich habe soeben ein Threat eröffnet Hall of Fame der Durchkicker, da kannste dich eintragen. Wenn du schnell einen Deckel haben möchtest musst du wohl oder über auf den teuren Originaldeckel zurückgreifen und obwohl man sich nie sicher sein kann wann der Nächste bricht.

Grüsse der Durchkicker
Der Durchkicker kickt immer dicker _______________________________________

K-wang Y-ang M-otors C-hina O-bi

Tarantir
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Beitrag von Tarantir »

Das traurige ist, dass ich für soviel Geld leider keine Verarbeitung bekomme, die dann die restliche Lebenszeit des Rollers auch halten wird, sondern dasselbe nochmal. Ein Freund mit seinem alten Gilera Runner meinte, deren Deckel sind im Gegensatz zum People Deckel deutlich mehr versteift. Bzw, der von meiner People viel ihm als auffällig wenig versteift auf. Auch bei Ebay sah ich schon Konstruktionen von anderen Herstellern, wo eine Stützplatte von innen gegen geschraubt ist. Hat wer eine Idee, wie man das am People Deckel auch nachträglich versteifen kann? Laut meinem Vater sind damals die Simson Kickstarter nie gebrochen, sondern die Verzahnung der Welle rund geworden - vermutlich weil es lose war und erst nach dem Schaden jemand versucht hat, es fest zu schrauben. Wenn ich günstig an eine alte Simson komme, wird die langsamere People sowieso weichen müssen...

Leider soll es die ganzen nächsten Tage so weiter regnen, weshalb ich auch den Elektroteufel nicht suchen kann :-(
Aber mein Vertrauen in den eStarter ist nicht so groß, als dass ich dauerhaft mit kaputten Kicker fahren will.

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Frank67
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Beitrag von Frank67 »

Na bei der Simme konntest du aber auch zutreten, egal wie die KW stand... Da mußtest du den Kicker auch nicht erst "einrasten" lassen. Außerdem wird da die Kickerwelle von der "Schaltwelle" gestützt und der Mitnehmer war viel feiner verzahnt... Auch war der nutzbare Kickerweg viel länger... (fast 180° gegen knapp 90° beim Roller)

Bei den Rollern scheint es mir aber so, dass man die KW mit dem Kicker bis kurz vor den OT (Punkt des größten Widerstandes) drehen muß und dann den Kicker wegen der groben Verzahnung lieber neu ansetzen und "einrasten" lassen sollte, bevor man kräftiger -aber mit Gefühl- zutreten kann.

Mir scheint es, als wenn die Kunst beim Roller ankicken darin liegt, mit so wenig Kraft wie möglich den optimalen Schwung rauszuholen.
Gruß Frank

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Beitrag von mopedfreak »

Hallo Frank,

genau so ist es. Ich weiß nicht mehr genau, aber ich denke ich habe bei der Simme und ETZ den Kolben mit dem Kicker auch erst bis zum OT befördert, bevor ich dann "zugetreten" habe. Man darf auch nicht 2- und 4-Takter vergleichen, weil es beim 4-takter doch ein hauch schwieriger ist.
Aber wie Du schon schreibst: Mit gefühl suchen, anlauf nehmen und dann sachte zutreten, man muss nur den Motor durchdrehen, nicht mit dem Kicker beschleunigen
:D

Viele Grüße, Alex
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Frank67
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Beitrag von Frank67 »

Hi Alex,

Eigentlich meinte ich es so, dass man nicht einfach nur zutreten darf, sondern den Kicker nach dem "Einrasten" gefühlvoll (mit "sanfter Kraft)beschleunigen soll. (man braucht ja 'ne gewisse Drehzahl, damit der Motor im richtigen Zeitpunkt zündet; bei "Magnet-Zündung": damit die Zündladespule genug primäre Zündenergie liefert)

Die Kicker scheinen meist dann aus dem Seitendeckel zu brechen, wenn die Zähne der Mitnehmerhälften genau aufeinander zu stehen kommen, wenn man gerade wie ein Irrer zutritt... (das drückt die Mechanik dann nach draußen...)

Ja, bei der MZ war es m.W. sinnvoll, den Kolben vor OT zu drehen: Wenn man da nicht genug Schwung vor'm nächsten OT-Durchlauf hatte, gab es gelegentlich auch mal einen Rückschlag...
Gruß Frank

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Beitrag von Tarantir »

Also als ich eben 15min vorm dunkel werden nochmal mit dem multimeter an der People war, gelang es mir nicht mehr die Höchstspannung von mehr als 15V an den Batterieklemmen nachzustellen. Selbst unter Vollgas waren es nur noch die zu erwartenden 14,75V. Nur beim Gas wegnehmen (von der Vollgasposition) ging der Wert kurz auf 14,85V. Im Leerlauf mit aufgesetztem Hinterrad aber ohne Bremse habe ich ca. 13,6V gemessen. Jetzt bin ich am überlegen, ob ich überhaupt einen Defekt habe an Verkabelung oder Regler..

Eigentlich wollte ich heute mit dem Multimeter den Ladestrom mir genauer ansehen, ob überhaupt 0,5A ankommen. Oder ob es vielleicht nur 0,1A und deswegen die Batterie trotz 14km Streckenabschnitten nicht voll geladen wird. Hat nicht geklappt, weil ich zwar in meiner Ausbildung mit Elektriknebenteil ausgebildet wurde, aber mir das damals nicht wichtig war..

Kann mir wer mit kurzen Worten sagen, wie ich mit möglichst schnellen Handgriffen (möglichst ohne Verkleidung zu demontieren) feststelle, ob der Ladestrom im Soll ist?

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Beitrag von mopedfreak »

Hi,

- Minuspol von der Batterie abklenmen.
- Sicherstellen dass das Multimeter Ströme von mindestens 5A verkraften kann.
- Die Prüfkabel so an das MM anschließen, dass eine Stromstärkemessung möglich ist und MM auf "Stromstärke bei Gleichstrom" stellen.
- Ein Messkabel des MM an den Minuspol der Batterie, das andere Messkabel an den nun freien Stromanschluß klemmen (geht am besten mit Krokodilklemmen)
- Roller per Kickstarter starten (NICHT PER E-STARTER!!!), dann Lade, bzw. entladestrom ablesen.

Viele Grüße, Alex
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Beitrag von Tarantir »

Danke für die Anleitung. So hatte ich es schon probiert, aber es ging nicht mal die Zündung an. Vielleicht habe ich das Multimeter falsch bedient. Werde wohl mal die Anleitung herauskramen müssen.

Warum klappt das nur mittels Kickstarter? Oder raucht mir das Multimeter per eStarter ab? Mein Kickstarter ist mangels preiswertem Variomatikdeckel nicht betriebsfähig.

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Beitrag von Frank67 »

Der Anlasser zieht runde 100W, also fast 10A.

Alternative:
Du startest zuerst den Motor und klemmst dann Minus ab und führst dann die Messung durch. :wink:

Je nach Ladezustand der Batterie liegt auch der Ladestrom...

Am Besten ist, du ziehst zum Messen die Bremse, damit der Gleichrichter im Regler (ein Thyristor) belastet ist. (bei voller Batterie würde sonst der Thyristor nicht richtig leitend, was die Messung verfälschen würde)
Gruß Frank

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Beitrag von Tarantir »

So,

jetzt habe ich endlich Zeit und Muse gefunden, die Lenkerverkleidung auseinander zu bauen und den Regler zu suchen.
Leider habe ich dabei feststellen müssen, dass der People wohl einiges an Tuning und Neuverdrahtung angetan wurde. Ich habe ca. 3h gebraucht, um alles was nicht nach Serienausstattung aussieht, auszubauen. Ein Kippschalter und eine merkwürdige Stromdose fand ich ebenfalls im Handschuhfach. Danach startete sie plötzlich beim ersten Versuch mit eStarter. Leider konnte ich Mangels Typenschilder die 2 zusätzlichen "Blackboxen" nicht identifizieren. Es sah zumindest sehr wüst aus.

Das zeigt mir mal wieder, das ich in Zukunft auf mein Bauchgefühl hören sollte und nicht davon auszugehen ist, dass eine unspektakulär aussehende People S50 nicht von Tuningliebhabern gekauft wird...

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Beitrag von MeisterZIP »

Regler sitzt aber unter dem Frontdeckel und nicht am Lenker ...

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Beitrag von Frank67 »

Na unter der Lenkerverkleidung wird er sicher keinen Regler gefunden haben... Aber er schreibt ja, dass die Elektrik verwurschtelt wurde und dass er da wieder Ordnung reingebracht hat und somit der Anlasser wieder funktioniert.

@Tarantir:
Entweder du beschreibst mal die "Blackboxes" oder du machst mal Fotos davon. Vielleicht können wir dir so helfen, die Bauteile zu identifizieren.
Gruß Frank

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Beitrag von MeisterZIP »

Genau , Fotos sind immer hilfreich ...

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Beitrag von Tarantir »

Also das eine ist ein rechteckiges, flaches und schwarzes aus dem 7 schwarze und ein rote Adern abgehen. 2 davon sind für den Kippschalter und 1 für Masseanschluß mit Ringöse.Für ein simplen Umschalter scheint es mir zuviele Adern zu haben. Es ist ein Relief oben drauf, wo 3 Pfeile im Kreis zeigen und innen steht "set".

Das zweite ist Zigarrettenschachtel groß. Hat eine Antenne, oder Temperaturfühler und viele bunte Adern. In einer roten Ader ist eine Flachsicherung zwischen gesetzt. 2 grüne Adern sind oben auf dem Gehäuse unverbunden mit Klebestreifen verklebt. Ich kann nicht mehr genau sagen, wie die angeschlossen war. Einzigster Aufdruck "0398372". Werde es mal aufschrauben und rein kucken..

Wo kann ich den die 3 Bilder, die ich habe hochladen (je 2,3MB)?

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Beitrag von Frank67 »

Hm, das erste hört sich fast nach einem Nachgerüsteten DZB an...
in der einen Schalterstellung läuft er dann offen über 55 km/h, in der anderen "gedrosselt" bei -je nach CDI- ca. 45 oder 25 km/h

Das Zweite könnte eine AA sein. Hier sind die gängisten Kabelfarben am AA-Modul: 1x rot, 1x schwarz, 2x gelb, grau, pink, 1x orange oder braun, 1x blau; 1 Antenne "freihängend" und sehr dünnes Kabel; 1 Kabel für die Sirene; ggf noch 2 Kabel für "Lautsprecher" ("sprechende AA") oder einen Taster.
bei einigen AA laufen die 8 "Grundkabel" in einen 9-poligen Kompaktstecker hinein.
Gruß Frank

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Beitrag von Tarantir »

Da wirst du wohl Recht mit haben. In diesem Forum las ich mal einen Beitrag, dass ein DZB bei der People S50 nicht funktioniert. Eine Alarmanlage samt 2 Tröten und Lämpchen auf dem Tachogehäuse hatte der Vorbesitzer vermutlich nach einem erfolglosen Diebstahlversuch eingebaut (Lenkradschloß hat nun Spiel, Schlüsselloch ist ausgenudelt und die zum Fahrer zeigende Kunstoffverkleidung stark beschädigt). Da auf den beiden Boxen nichts ver-googel-bares steht, war es nur eine Vermutung, was da gemacht wurde. Du bestätigst aber direkt meine Vermutung.

Fakt ist, das nach dem Einbau der frisch geladenen Batterie nichts ging und nach dem Ausbau aller nicht serienmäßigen Teile der Motor sofort ansprang. Deswegen bleibt der Plunder draußen.

Ich hoffe immernoch, dass der Tuningwille des Vorbesitzers nicht den Motor vorzeitig altern lassen hat (12400KM stehen erst auf dem Zähler).

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Beitrag von Frank67 »

Naja, manchmal kann man wirklich 'n Fön bekommen, wenn man sieht, wie einige die Elektrik durcheinander bringen... Ohne Sinn und Verstand!

Ich weiß ja nun nicht, was der Vorbesitzer alles verbaut hat und ob er vielleicht auch "nur einen ganz kleinen Fehler" gemacht hat, der bekanntlich schon sehr große Auswirkungen haben kann...

---

Vielleicht kannst du ja doch noch einmal die beiden Module fotografieren, damit man wenigstens halbwegs sicher gehen könnte, was es denn ist oder sein könnte... - Möglicherweise erkennt jemand die Module auf den Fotos und kann dann sagen: "Bingo, das ist definitiv XYZ"
Gruß Frank

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Tarantir
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Beitrag von Tarantir »

Alle ausgebauten Teile:

http://im.bilderkiste.org/9136683371063/DSC03817.JPG

Foto vor der Aufräumaktion:

http://im.bilderkiste.org/6136683401427/DSC03814.JPG

Die Alarmanlage hat bei mir nicht funktioniert. Da mir auch beim Kauf nichts davon gesagt wurde, ging ich davon aus, dass das angebaute Lämpchen stillgelegt ist und nur noch drin ist, damit kein Loch zurück bleibt.

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MeisterZIP
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Beitrag von MeisterZIP »

Holy shit ! :shock: Das hat aber einer verkabelt !!! Also : Gehört alles nicht zur Serienausstattung , kann also raus ...

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Tarantir
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Beitrag von Tarantir »

Holy shit, das hab ich mir beim ersten reinkucken auch gedacht, und es schnell wieder zu gemacht.. Letzten Sonntag hatte ich dann genug Mut, um mich der Neuverdrahtung zu stellen. Leider sind 2 Kabel mit Quetschverbindern direkt 1cm hinter den Steckverbindern geschädigt worden. Da ich die Adern nicht aus dem Stecker gedrückt bekam, konnte ich nur eine neue Quetschverbindung machen (einige Drahtlitzen waren durch und ich wollte Widerstand veringern).
Heute oder morgen kommt der teure Variomatikdeckel ran und dann ist die People hoffentlich kein Pflegefall mehr..

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Frank67
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Beitrag von Frank67 »

Böses Foul! Wie kann man nur so grausig verkabeln...

Auf dem ersten Foto:

Diagonalen Trennstrich zw. den beiden Modulen denken... Rechte Seite ist AA-Krempel. Dazu gehört linke Seite noch der Kabelbaum mit dem 9-poligen Stecker.
(Betreffs der AA wurde etwas falsch verdrahtet. Sonst hätte der Bock anspringen müssen - auch wenn die AA deaktiviert oder die Sicherung der AA defekt ist. oder war der 9-polige Stecker abgezogen und es wurde die Brücke zwischen den beiden Kill-Kabelenden vergessen?))

links: Steckdose ist klar. Das darüber liegende Modul sieht für mich nach einem DZB-Modul aus, wobei ich es aber nicht 100% genau identifizieren kann. (Kabel möglicherweise: Pickup in, Pickup out, 2 Eingänge "Schalteranschlüsse", Plus, Minus. ggf noch ein "Kontrollleuchtenkabel" für "Schaltzustand"?)


Naja, wichtig ist doch, dass der Bock jetzt läuft und die beschädigten Kabel ordnungsgemäß geflickt sind.
Gruß Frank

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