Bremsbeläge VA, welcher Hersteller?

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Ajona
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Bremsbeläge VA, welcher Hersteller?

Beitrag von Ajona »

Hallo,
stelle am Ende jeder Saison fest, dass die Bremswirkung an der VA nachlässt. Also Bremsbeläge ausbauen und begutachten --> das Tragbild ist durchwachsen (siehe Bild). Nicht homogen, teils gut erkennbare Riefen. Nach dem Abziehen mit Schleifpapier sehen sie wieder gut aus und können eingebaut werden. Ich würde mal gerne Bremsbeläge von einem anderen Hersteller ausprobieren. Ach ja, es sind die ersten, werksseitigen Beläge drin.
Hat jemand Erfahrungen mit Bremsbelägen aus dem Zubehör, gibt es Empfehlungen oder Hersteller, von denen man lieber die Finger lässt?
Dank Euch im Voraus
Ajona
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meine Bremsbeläge nach einer Saison (ca. 4000Km)
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h_w_f
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Re: Bremsbeläge VA, welcher Hersteller?

Beitrag von h_w_f »

Hallo,
am Kymco hab ich noch keine Erfahrung mit Belägen.
Ansonsten hab ich über die Jahre immer originale genommen.
So wie deine Beläge aussehen, dürfte die Scheibe auch nicht ohne Riefen sein.
Wenn die Scheibe viele oder tiefe Riefen hat wechsel die mal lieber mit, dann halten auch die Beläge länger.

Bleibt Gesund

Harry
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seppi850
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Re: Bremsbeläge VA, welcher Hersteller?

Beitrag von seppi850 »

Hallo,

ein Kollege sagt die TRW-Lucas Bremsbeläge seien gut.
Selbst noch nie am Roller verbaut. Am Auto habe ich TRW- Lucas Beläge schon verbaut.
Da kann ich bestätigen das sie gut sind.

Gruß an alle

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Lempi007
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Re: Bremsbeläge VA, welcher Hersteller?

Beitrag von Lempi007 »

Wenn deine Bremsleistung nachlässt, hat das wohl nix mit dem Verschleiss deiner Beläge zu tun.

Ausnahme: Du hast sie bis auf`s Metall runter genudelt oder sie sind verglast oder verölt.
(von der Belagstärke sehen deine eigentlich noch ok aus)
Eine Hydraulische Bremse stell sich automatisch nach, vorausgesetzt du hast genug Bremsflüssigkeit drin.

Und da liegt wahrscheinlich eher der Fehler!!!
Wechsel mal die Bremsflüssigkeit und achte gut darauf, das keine Luft ins System kommt. :!:

Sintermetall-Beläge haben in der Regel einen etwas höheren Reibwert wie organische Beläge.
Daher haste damit eine bessere Bremswirkung.

Brembo oder TRW sind wohl die Platzhirsche........allerdings auch im Preis!!

Gruß Lempi
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jens1971
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Re: Bremsbeläge VA, welcher Hersteller?

Beitrag von jens1971 »

Hab mir jetzt für meine SYM Beläge von GALFER bestellt. Ist wohl eine spanische Firma, scheint jetzt kein Mist zu sein...hoff ich..
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melmag
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Re: Bremsbeläge VA, welcher Hersteller?

Beitrag von melmag »

Hab mir mal diese Klötzchen kommen lassen.
Bei der Quad Company in Bielefeld abgeholt. Die haben auch alles von Kymco. Insofern wärs ne tolle Sache, wenn die den grantigen Dragoner von Weib an der Theke auswechseln würden. Die Olle ist echt abschreckend. :mrgreen:
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Re: Bremsbeläge VA, welcher Hersteller?

Beitrag von AH »

Ich dachte Bielefeld gibt es nicht - duck und weg :)
Viele Grüße Axel

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Re: Bremsbeläge VA, welcher Hersteller?

Beitrag von MeisterZIP »

Ich verbaue seit Jahren nur noch Sinterbeläge von EBC einmal quer durch die Produktpalette . Mit denen hatte ich noch nie Probleme und das Nassbremsverhalten ist Spitze .

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bigbig
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Re: Bremsbeläge VA, welcher Hersteller?

Beitrag von bigbig »

Verschleißen die Bremsscheiben durch die Sinterbeläge nicht schneller? Ich hatte die von EBC mal bei meinem Honda SH 300 und war nicht so recht damit zufrieden. Ich fahre da jetzt welche von EBC, die Karbon enthalten. Die genaue Bezeichnung weiß ich nicht mehr.
Gruß Norbert


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Re: Bremsbeläge VA, welcher Hersteller?

Beitrag von MeisterZIP »

Was gut bremst , verschleißt auch schneller , das ist normal .

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melmag
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Re: Bremsbeläge VA, welcher Hersteller?

Beitrag von melmag »

Kann man bei der Belagmontage Kupferpaste verwenden?
Bei Louis steht, dass dieses bei ABS Systemen zu vermeiden sei und empfehlen ihr Antiquietschelixier, das bei den Verwendern allerdings keinen großen Anklang findet.
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Re: Bremsbeläge VA, welcher Hersteller?

Beitrag von MeisterZIP »

Trocken einbauen .

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Re: Bremsbeläge VA, welcher Hersteller?

Beitrag von mopedfreak »

Hi.

trocken einbauen? Igitt! Ich verwende seit 6 Jahren Kupferpaste an ABS-Motorrädern, ohne probleme.
Man kann auch zu Keramikpaste greifen.

Viele Grüße, Alex
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Re: Bremsbeläge VA, welcher Hersteller?

Beitrag von MeisterZIP »

Mich würde mal interessieren , was Keramik/Kupferpaste hinten auf den Belägen für eine Wirkung haben soll . Ich kann mir nur eine Änderung des Eigenschwingungsverhaltens vorstellen .
Ich habe aber schon quietschenden Belägen Paste verpasst , was nichts gebracht hat außer Schmiererei ...
By the way , Alex : Danke für deine Spende :-)

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Re: Bremsbeläge VA, welcher Hersteller?

Beitrag von mopedfreak »

Hi Meister,

bitte, gerne.
"Schmierpasten" veringern die Reibung zwischen Belagsträger und Sattel, welche manchmal zu virbrationen führt. Zudem setzt sich der Dreck auf der Paste fest und kann viel leichter entfernt werden.
Auf evtl. vorhandenen Haltestiften sollte Feststoffpaste obligatorisch sein.

Viele Grüße, Alex
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Re: Bremsbeläge VA, welcher Hersteller?

Beitrag von jens1971 »

Darf ich mal Fragen, mit was ihr die Kolben/Simmerringe pflegt?
Weiss jetzt nicht obs OK ist, mit ner Zahnbürste und Seifenlauge dran zu gehen, und den Ring anschließend mit Silikonspray zu benetzen?
Bremsenreiniger ist da ja eher nicht so gut für...
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Re: Bremsbeläge VA, welcher Hersteller?

Beitrag von MeisterZIP »

Nun, wenn man Paste HINTEN auf den Belag schmiert , kommt da nur was aus den Bremskolben oder an den Druckteil der Träger ( Schwimmrahmen ) , was alles fix ist . An beweglichen Teilen wie den Seiten der Beläge habe ich das noch nie gesehen.

Und dass Stifte geschmiert gehören , ist logisch , steht aber auf einem anderen Blatt .
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Re: Bremsbeläge VA, welcher Hersteller?

Beitrag von mopedfreak »

Hi,

Heißes Wasser mit Fit ist kein problem. Ruhig den Eimer so stellen, dass der ganze Sattel "im Eimer" ist. Ich Reinige immer mit Bremsenreiniger, das Zeug wirkt ja nicht ewig ein, sondern ist nur wenige Minuten Aktiv, dann trockent es weg.

Mit einer harten Zahnbürste kannst Du ruhig ran, da passiert nix, der Gummi ist elastisch genug.
Viel bringt das Pflegen der Dichtringe nicht, weil man schlecht rankommt. Alles was man auf den Kolben aufträgt, wird wieder abgestreift. Bevor ich die Kolben (gereinigt) zurück drücke, salbe ich dennoch diese dünn mit Silikonfett oder Bremszylinderpaste ein.
Für die Gummimanschetten der Gleitbolzen und die Gleitbolzen selber, bei Schwimmsattelbremsen, nehme ich Silikonpaste oder PTFE-Silikonpaste (Silikonfett).

Viele Grüße, Alex
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Re: Bremsbeläge VA, welcher Hersteller?

Beitrag von jens1971 »

Bremszylinderpaste...sowas hier?
https://www.louis.de/artikel/ate-bremsz ... g/10010083

Glaub ich sollte einen eigenen Thread dazu aufmachen.
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Re: Bremsbeläge VA, welcher Hersteller?

Beitrag von melmag »

Holla, da prallen wieder die Philosophien aufeinander.
Ich denke ich werde einen feinen Film auftragen gegen festbacken. Die Stifte auch mit Kupferpaste benetzen?
Keramikpaste hab ich auch am Lager.
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Re: Bremsbeläge VA, welcher Hersteller?

Beitrag von MeisterZIP »

Das Schmieren der Stifte mit Kupfer/Keramikpaste predige ich schon seit 20 Jahren ( gegen Festbacken ) .

Das Auftragen von Paste auf die HINTERSEITE der Beläge , da konnte mir bisher noch niemand einen Grund liefern .

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Re: Bremsbeläge VA, welcher Hersteller?

Beitrag von RollerTobi »

bei meinem Auto und selbst bei meinem Fahrrad hat die Schmiere hinten drauf gegen quietschen geholfen. Gute Beläge (wenigstens beim Auto) haben hinten ja diese anti quietsch Pads drauf. Das wird ggf. Mit etwas Ceramicschmiere wenigstens für eine Zeit simuliert. Schaden tust doch jedenfalls nicht 😀. Außer man schmiert soviel drauf das sich alles bis auf die Beläge verteilt oder man mit den Schmierefingern auch die andere Belagseite anfasst.
Lieben Gruß :D
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Re: Bremsbeläge VA, welcher Hersteller?

Beitrag von melmag »

MeisterZIP hat geschrieben:
24.03.2020, 13:21
Das Schmieren der Stifte mit Kupfer/Keramikpaste predige ich schon seit 20 Jahren ( gegen Festbacken ) .

Das Auftragen von Paste auf die HINTERSEITE der Beläge , da konnte mir bisher noch niemand einen Grund liefern .

MeisterZIP
Wenn ich ehrlich bin, haben meine Stopper noch nie gequietscht. Ich werds so machen wie der Meister empfiehlt, Paste an die Stifte, Bäckchen trocken.
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