Fahrbericht Grand Dink 125i

Alles über den 2012 neuen Grand Dink mit Einspritzung gibt es hier !
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gevatterobelix
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Fahrbericht Grand Dink 125i

Beitrag von gevatterobelix » 21.09.2012, 08:56

Als ich Mitte Mai meinen Yager GT 200i zur 25000 km-Inspektion gebracht habe und auch bei der Unfallreparatur meines Movie S 125i im August, erhielt ich von der Werkstatt, um mobil zu bleiben, einen Kymco Grand Dink 125i. Dieser ist meinem Erachten nach bezüglich Konzept, Größe und Formgebung eine Mischung aus altem Grand Dink und Yager GT.

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Der Motor ist der bewährte wassergekühlte 125er Viertaktzweiventiler aus Grand Dink und Yager GT 125, aber mit elektronisch gesteuerter Einspritzung und von den Papierwerten her unveränderter Leistung. Der Motor springt auf Knopfdruck sofort an und läuft rund und das im Leerlauf ausgesprochen ruhig. Er reagiert spontan auf Bewegungen am Gasgriff. Die Beschleunigung ist für einen 125er-Roller mit einem Gewicht über 150 kg bis 60 km/h vehement. Bis 80 km/h geht´s auch noch zügig voran, danach beschleunigt der Roller verhaltener. Das Drehzahlniveau liegt im Vergleich zu meinem 200er Yager GT, der ja tatsächlich 176 ccm hat, um reichlich 1000 U/min höher. Ab 7000 U/min klingt der Motor recht kernig. Die Endgeschwindigkeit des Rollers habe ich im Mai wegen des permanent stürmischen Regenwetters zunächst nicht testen können. Umso mehr aber die auf den Rädern aufgezogenen Reifen von Maxxis.

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Deren Dimensionen vorn 120/70-13, hinten 140/70-12 entsprechen denen der Yager GT. Auf den bekannt schlechten Dresdner Straßen mit wechselnden Fahrbahnbelägen habe ich bei Nässe keine negativen Feststellungen gegenüber den von mir sehr geschätzten Reifen von Heidenau treffen können. Die beiden Scheibenbremsen des Rollers sprechen fein an und lassen sich gut dosieren. Federung und Dämpfung sind komfortabel straff abgestimmt. Da der Roller einen längeren Radstand als der Yager GT hat, machte sich der starke Seitenwind auf der Landstraße nicht so stark bemerkbar. Thema Wind: Das Windschild des Grand Dink 125/300i ist für Menschen meiner Größe (1,78 m) optimal geformt. Im Gegensatz zu meinem Yager GT, hier habe ich bei meinem Nolan N 84 in Größe XXL wegen der über dem normalen Visier angeordneten Sonnenblende starke Turbulenzen mit entsprechender Geräuschkulisse, stimmen beim Grand Dink 125/300i die Strömungsverhältnisse. Auch ist hier die Sitzposition für den Fahrer stimmiger: Sitzmulde in der richtigen Höhe. Durch die Stufung zum Soziussitz ergibt sich für den Fahrer eine Rückenstütze, die hier für meine Größe optimal platziert ist. Auch die Füße von Fahrern mit längeren Beinen finden automatisch ihren Platz auf den schrägen Fußablagen. Da dies bei meinem Yager GT nicht so gegeben war, hatte ich damals meine Sitzbank umpolstern lassen müssen. Für den Sozius wurden vom Yager GT dessen ausklappbare Beifahrerfußrasten übernommen. Ebenso dessen Instrumententafel mit digitaler Geschwindigkeitsanzeige und analogem Drehzahlmesser.

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Die Bedienelemente und Rückspiegel unterscheiden sich nicht vom Yager GT, wobei an der rechten Lenkerarmatur ein Schalter für eine Warnblinkanlage hinzugekommen ist. Gegenüber Grand Dink und Yager GT hat sich beim Grand Dink 125/300i die Einbauposition des Wasserkühlers geändert: Dieser sitzt nun nicht mehr knapp unterhalb des Scheinwerfers, sondern im Bereich hinter dem Vorderrad, wo er offenbar schwerpunktgünstiger untergebracht ist. Durch den nach hinten und unten stark heruntergezogenen Vorderradkotflügel ist der Kühler trotz dieser Einbaulage auch gut gegen Steinschlag geschützt.

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Dort, wo bei Grand Dink und Yager GT im linken Beinschild der Tankstutzen befindlich ist, hat der Grand Dink 125/300i ein kleines Staufach. Der Tankstutzen ist nun mittig im Beinschild hinter eine Klappe untergebracht. Aufgefallen beim Öffnen der Sitzbank ist mir, dass ich meinen Integralhelm (Nolan N 84 in Größe XXL) im Helmfach drehen und wenden oder auf die Seite legen kann, wie ich will, die Sitzbank lässt sich mit Helm nicht schließen und im Helmfach abgelegte Sachen bleiben so vor Diebsgesindel völlig ungeschützt! Das Helmfach eines Rollers dieser Größe muss einen Integralhelm problemlos fassen können!! Das ist für mich ein totales KO-Kriterium!!!

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Den Kraftstoffverbrauch konnte ich wegen der geringen Fahrtstrecke (jeweils nur etwa 80 km Stadt- und Landstraßenfahrt) nicht ermitteln. Insgesamt ist der Kymco Grand Dink 125i ein gediegener Roller mit Verbesserungen gegenüber den Grand Dink und Yager GT. Als Nachfolger für meinen Yager GT 200i habe ich mir den Kauf eines Kymco Grand Dink 125/300i zunächst vorstellen können. Aber dazu hätte das Helmfach die zur Unterbringung eines Integralhelms erforderliche Form und Größe haben müssen. Das Thema ist aber zwischenzeitlich vom Tisch, da sich für mich der günstige Gebrauchtkauf eines Kymco Movie S 125i ergeben hat. http://www.zzip.de/forum/viewtopic.php?t=10662 Dieser Roller war wegen seines, gegenüber Yager GT 200i / Grand Dink 125i etwa 30 Kilogramm niedrigeren Gewichts, eine gute Alternative, weil er sich bei Schnee- und Eisglätte einfach leichter beherrschen lässt. Aus dem niedrigeren Gewicht des Movie S resultieren, bei etwa gleicher Motorleistungen beider Roller, auch bessere Beschleunigung und Höchstgeschwindigkeit des Movie S. Im August habe ich bei schönem Wetter mit dem Grand Dink 125i auf der mit neuem Fahrbahnbelag versehenen S 96 zwischen Dresden und Volkersdorf und in umgekehrter Richtung eine Höchstgeschwindigkeit von jeweils Tachoanzeige 98 km/h erreicht. Der Movie S schafft dort problemlos Tachoanzeige 105 km/h. Aber man soll nicht Äpfel mit Birnen vergleichen! Der Grand Dink 125i ist ein Tourenroller für Leute, denen 125 ccm reichen (oder nicht mehr Hubraum fahren dürfen) und auch gern eine längere Strecke zu zweit zurücklegen möchten. Der Movie S ist eher das Allwetterarbeitswegfahrzeug für überwiegenden Solobetrieb.

Gruß von Gevatter Obelix

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Beitrag von ingping » 22.09.2012, 08:16

Noch ein paar Kleinigkeiten zum Fahrbericht. Meine gd ist jetzt etwas über 500 km alt und ich habe sie mal auf ein kurzes Stück Autobahn bei etwas gegenwind auf 103 km/h gebracht. Das Handschuhfach vorn links lässt sich leider nicht abschließen und verfügt über ein 12 v steckdose. Das helmfachlicht wird über licht- und bewegungssensor angesteuert. Ein Integralhelm passt wirklich nicht hinein. Aber es gibt vorn bei aufgeklappter Sitzbank zwei Helmhaken, einer rechts, einer links, sodass man zwei helme außen einhängen kann. Zwar dem wetter ausgesetzt, aber diebstahlgeschützt.
Windabweiser/spoiler für die Beine wären mir ganz angenehm, gibt es aber nicht als Zubehör, genauswenig wie ein größeres Windschild (Front). Verbrauch liegt um die drei liter.

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Beitrag von gevatterobelix » 06.03.2014, 18:43

Hallo,

Hallo,

ich möchte meinen Fahrbericht aus aktuellem Anlass ergänzen: In Deutschland ist der GD 125/300i inzwischen durch die Aktion "20 Jahre Kymco in Deutschland" preislich gegenüber den motorisch stärkeren und mit ABS ausgestatteten Downtown 125/300i ABS attraktiver geworden: Einschließlich großer Tourenscheibe, Topcase mit Topcaseträger sind diese Roller um 300/400.-€ im Preis gesunken, wobei der Wert dieses zusätzlichen "Tourenpakets" 300.-€ beträgt. http://www.kymco.de/roller-motorroller- ... ktion.html Der Hauptkritikpunkt des zu kleinen/ungünstig geformten Staufaches unter der Sitzbank des GD wird damit kompensiert. Die bessere Sitzposition hat der GD gegenüber dem DT und dem K-XCT wegen der Möglichkeiten für den Fahrer, seine Beine unterschiedlich zu positionieren ohnehin. Der GD 125/300i ist damit eine preiswerte Möglichkeit zum Erwerb eines recht großen Tourenrollers.

Gruß von Gevatter Obelix

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Beitrag von 86teufel » 10.06.2014, 19:52

für 5 KW soviel drauf zahlen ( 300 ccm Kymco ) , Nee das muss ich nicht haben.

Dann lieber den Alten GD 125 ccmnur den Gibt es leider nicht mehr.

oder wer hat so eien im Keller liegen ?

mfg fritz
nicht schneller wie ich fliegen kann

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Beitrag von gevatterobelix » 11.06.2014, 08:31

Hallo Fritz,

worauf bezieht sich der von Dir genannte Leistungsunterschied von 5 kW? Der zwischen Grand Dink 50 2T ( P=2,4 kW) und Grand Dink 125i (P=8,7 kW) bzw. Grand Dink 300i (P=16,0 kW) kann es ja nicht sein.

Dem alten Grand Dink 125 scheinen viele Leute nachzutrauern. Aber der neue Grand Dink 125i hat diesem nicht nur den sparsameren, ansonsten fast bau- und leistungsgleichen Einspritzmotor, sondern auch die bessere Sitzposition voraus (ich hatte Gelegenheit, mehrfach beide Roller zu fahren). Und preislich gibt´s zwischen beiden kaum einen Unterschied (Grand Dink 125 3195.-€ / Grand Dink 125i mit dem aus großer Windschutzscheibe + Topcase bestehenden "Touring-Paket" wegen der gegenwärtig laufenden Verkaufsaktion 3199.-€).

Die Preisdifferenz zwischen 125er und 300er-Modellen innerhalb einer Baureihe (Grand Dink 125/300i 800.-€; K-XCT 125/300i 900.-€; Downtown 125/300i ABS 1100.-€) ist marktüblich und begründet sich auch darin, dass da nicht nur Hubraumvarianten von 125er-Motoren, sondern eigenständige Motorenbaureihen zum Einsatz kommen, die zudem bei weitem nicht die Fertigungsstückzahlen der 125er erreichen. Viele Rollerfreude nehmen diese innerhalb einer Modellreihe über 125 ccm hinausgehenden Angebote gern an. Leider gibt´s diese Auswahlmöglichkeit hier nur für Großroller.

Und es gibt sie immer noch, die Leute, die den Motorroller noch in seinem ursprünglichen Sinne ganz nüchtern als reines Fortbewegungsmittel betrachten und auch so nutzen. Und für diese ist dann unter Umständen (ganzjährige Nutzung bei jedem Wetter, häufige Benutzung in Großstädten/Ballungsräumen mit dichtem Verkehr) ein zwar prestigeträchtiger, aber großer/schwerer Reiseroller eher ungeeignet. Ich selbst würde lauthals quieken vor Wohlbehagen, gäbe es von meinem aktuell gefahrenen Movie S 125i (P=8,7 kW) eine von dessen Motor abgeleitete Hubraumvariante mit echten 180-200 ccm und einer Motorleistung von etwa 13-14 kW. Das es machbar ist, aus einem Grundmotor Hubraumvarianten von 125-200 ccm sowohl in luft-, als auch flüssigkeitsgekühlten Varianten günstig zu produzieren, zeigt beispielsweise die LEADER-Motorenbaureihe von Piaggio. Kymco bringt das auch (Yager GT 125/"200i", Downtown 125i/200i, People GT 125i/200i), wobei dann der Preisunterschied zwischen den Hubraumvarianten in Italien im ungünstigsten Fall 250.-€ nicht überschreitet. Nun sollte da seitens des deutschen Kymco-Importeur MSA der Kundenwunsch nach solchen Fahrzeugen nicht angezweifelt werden, nur weil bei den hier einige Zeit vertriebenen "200er" Hubraumvarianten von People/Like 125 die Verkaufszahlen nicht den Erwartungen entsprochen haben. Da beruhte der Misserfolg wohl auf den tatsächlich nur 163 ccm mit einer Mehrleistung von nur 1,5 kW gegenüber den 125ern. Diese "200er", eigentlich für das untere Preissegment des italienischen Marktes gedacht (solche Roller haben dort ihre Berechtigung, weil man da erst ab 150 ccm auf die Autobahn darf), hatte der deutsche Importeur wohl nur als "Versuchsballon" ins Programm aufgenommen. Bedauerlicherweise werden auf dem hiesigen Markt seit Produktionseinstellung des für seine raketenhafte Beschleunigung legendären Gilera Runner FXR (176 ccm, P=14 kW, M=120 kg, Vmax > 120 km/h) keine kleinen/leichten und trotzdem leistungsstärkeren Roller mehr angeboten.

So, nun bin ich vom Ausgangsthema "Fahrbericht Grand Dink 125i" doch etwas abgeglitten. Ich denke aber, dass der kleine Exkurs aufschlussreich gewesen ist.

Bezüglich des alten Dink 125 solltest Du, wenn auch nicht als Neufahrzeug, beispielsweise bei http://suchen.mobile.de/fahrzeuge/motorrad/ fündig werden.

Gruß von Gevatter Obelix

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Beitrag von dietzi » 05.09.2014, 19:32

Servus und Hallo,

da sich hier um den GD 125i nicht viel tut, hier mal ein kleiner zwischenbericht.
Seit dem 08.08.2014 ist ein basaltgrauer-metallic mein Eigentum.
Dieser löste einen 14 Jahre alten 125er Adley ab. Da kamm mir die 20 Jahre Aktion von Kymco genau richtig.
Habe mir also den GD 125i mit dem Touring Paket gekauft.

Hatte einen super Händler der mich Top beraten hat. Die VERKÄUFERIN :lol: war sehr gut informiert über die Fahrzeuge von Kymco.
Auch das mit dem Helmfach wurde von Kymco gelöst. Es gibt eine neue Sitzbank die anders geformt ist. Hier passt jetzt ein Integralhelm rein :D

Hab jetzt um die 250 Km runter aber mir fehlt ein bisschen der Anzug beim anfahren :(
Und auch die Beleuchtung vom Helmfach funktioniert nicht.
Weiß jemand ob die über einen Helligkeitssensor gesteuert wird?
Hab es auch schon im dunkeln Probiert aber die Led´s glimmen nur.

Aber so ist es er ein schöner, bequemer und günstiger Roller.

Gruß dietzi
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Beitrag von gevatterobelix » 06.09.2014, 09:45

Hallo dietzi:
ingping hat geschrieben: Das helmfachlicht wird über licht- und bewegungssensor angesteuert.
Schön, dass Kymco auf die Kritik des unpraktisch geformten Helmfachs reagiert hat. Ich wünsche Dir viel Spaß und stets unfall- und pannenfreie Fahrt mit Deinem neuen Roller.

Gruß von Gevatter Obelix

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Beitrag von dietzi » 06.09.2014, 14:16

Danke Gevatter Obelix,

aber mit der Helmfachbeleuchtung blicke ich nicht durch?
wie schon geschrieben, hab es bei Dunkelheit mit Fahrtlicht probiert aber es glimmt nur ganz leicht.

Gruß dietzi

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Beitrag von gevatterobelix » 06.09.2014, 15:36

Hallo dietzi,

wahrscheinlich wird bezüglich des Themas Helmfachbeleuchtung das Bedienerhandbuch unergiebig sein. Aber es ist ja bei Deinem Roller bald die 500 km-Inspektion fällig. Da kannst Du das Thema doch gezielt ansprechen.

Gruß von Gevatter Obelix

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Beitrag von dietzi » 26.09.2014, 13:34

Servus und Hallo,

so Rückmeldung Roller war heute bei der ersten Inspektion.
Bei der Helmfachbeleuchtung war die Lampe (LED) defekt.
Hat der Händler von einen GD 300i ausgebaut :)

Hab jetzt 600 Km runter und die Höchstgeschwindigkeit lässt zu wünschen übrig.
Laut Tacho 101 Km/h und mit GPS gemessen 90 Km/h.
Ist doch deutlich zu wenig oder :?:

Gruß dietzi

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Höchstgeschwindigkeit

Beitrag von OpaDidi » 26.10.2014, 08:31

Hi Dietzi
Was zeigt denn der Drehzahlmesser bei 101km/h (Tacho) an?
er ist mit 97 km/H angegeben,bei einer Tachoabweichung von
11 km/H sollte er schon 107-109 auf dem Tacho laufen.
Hast du evtl. ein großes Windschild drauf ?,das kostet in der Regel
einige km/H ,
Es grüßt dich
Opadidi (Dieter )
der jetzt nicht mehr Downtown 300i fährt,sondern einen Malaguti Madison 3 250 ie

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Beitrag von dietzi » 03.11.2014, 14:52

Hallo Opadidi,

bei 101 Km/h zeigt der Drehzahlmesser 9500 touren an.
Ein großes Windschild hab ich auch noch drauf und als Leichtgewicht wiege ich ca. 100 Kg :oops:
Vielleicht liegt es daran?

Gruß dietzi

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Beitrag von dietzi » 08.07.2015, 14:59

Servus und Hallo,

so der Grand Dink ist jetzt fast ein Jahr alt, hat 1300 Km runter und die Batterie war jetzt schon zweimal leer :evil:
Händler angerufen wegen Garantie.
Aussage vom Händler: Auf die Batterie gibt es nur 6 Monate Garantie :shock:

Ist das normal mit der Garantie :?:

Gruß dietzi

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Beitrag von gevatterobelix » 08.07.2015, 15:37

Hallo dietzi,

der deutsche Kymco-Imorteur MSA gibt keine Garantie, sondern unterliegt den allgemeinen gesetzlichen Bestimmungen der Gewährleistung.
http://www.channelpartner.de/a/der-unte ... ng,2593115

Im Bedienerhandbuch Deines Rollers befindet sich gleich vorn eine Gewährleistungsurkunde für diesen. Nachfolgend steht geschrieben, welche Sachen von der Gewährleistung ausgeschlossen sind, Weiter folgen Gewährleistungshinweise. Batterien sind dort zwar nicht explizit aufgeführt, ich glaube aber nicht, dass Du hier des Glückes zuteil wirst, durch die Gewährleistung eine neue Batterie zu erhalten (siehe Hinweise über unsachgemäße / vom Bedienerhandbuch abweichende Behandlung; Hinweise über Winterbetrieb / Einwinterung).

Nebenher, 1300 km in einem knappen Jahr ist eine Fahrleistung (hier gehe ich fast von überwiegendem Kurzstreckenbetrieb aus), bei der es normal ist, dass die Batterie leer ist, wenn man sie nicht ausreichend pflegt / nachlädt. Wie soll denn die Batterie nachgeladen werden, wenn der Motor und damit die Lichtmaschine nur wenig bewegt werden? Das ist bei den Fahrzeugen aller Hersteller so.

Eventuell fragst Du den Händler noch, wie er vor der Erstinbetriebnahme Deines Rollers die Batterie behandelt hat, auch damit es bei der eventuell erforderlichen neuen Batterie richtig gemacht wird (Batterie Kymco YTX9-BS 12V 8Ah kostet mit Pfand ca. 97.-€, da gibt´s die für Deinen Roller passende GTX9-BS für ca. 40.-€ deutlich günstiger von Speeds: http://www.speeds.eu/technik/batterien/ ... sfrei.html) . Hierzu Folgendes:
MeisterZIP hat geschrieben:... Von zentraler Bedeutung für die Langlebigkeit einer MF-Batterie ist die korrekte Behandlung bei der ersten Befüllung .
Es gilt : Batterie mit Säurepack auffüllen und mindestens 12 , eher 24 Stunden offen !!! stehen lassen . In dieser Zeit kann sich die Batterie selber laden , dabei gast sie noch etwas , man hört es blubbern .

Danach sollte die Batterie einmal mittels eines passenden Ladegeräts ( ausdrücklich geeignet für MF-Batterien !!! ) geladen werden . Jetzt abwarten , bis sie aufgehört h at zu blubbern , dann kann man sie versiegeln ( Deckel einschlagen ) und die Pole mit säurefreiem Fett bestreichen . Einbauen , grundsätzliche jetzt erstmal die Masse zwischen Batterieminuspol , Rahmenmetall und Motormetall und logischerweise grünem Minus-Anschlusskabel durchmessen, es sollten 0-0,5 Ohm sein ansonsten Zusatzkabel verlegen , um einen widerstandsfreien Stromkreis zu ermöglichen . Fahrzeug starten , es sollte bei mittleren Drehzahlen eine Spannung von 14-14,7V anliegen ,nicht mehr , sonst wird die Batterie ÜBERLADEN und kann geschädigt werden !

MF-Batterien haben die gleiche Lebensdauer wie normale Bleiakkus , teilweise sogar länger , weil sie ja keine Leistung durch fehlende Säure verlieren können .

Die meisten vorzeitig defekten Akkus gehen schlichtweg deswegen vorzeitg kaputt , weil sie
- beim Befüllen zu früh geschlossen worden sind
- nach dem Befüllen nicht einmal komplett geladen wurden ( und dann auch noch mit dem passenden gerät )
- mit dem falschen Ladegerät mit zu hoher Spannung geladen wurden und dann intern platzen ( Zellenschluss , Spannung sinkt rapide ab )
- die Masse im Fahrzeug unzureichend ist , daher die Batterie über längere Dauer unzureichend geladen wurde .

Weiterhin ist darauf zu achten , dass Batterien , egal ob MF oder normal , bei vielen Verbrauchern und wenig Ladung ( also viel Stadtverkehr mit niedrigen Drehzahlen ) langsam , aber stetig an Leistung verlieren . Hat man also solche Belastungszustände , sollte man die Battterie in regelmäßigen Abständen mit einem passenden Ladegerät aufladen , um ihr immer wieder eine Extraportion Saft zu spendieren .
Weiterhin ist es heute oft so , dass Fahzeuge weniger bewegt werden als früher ,also länger mal ungenutzt rumstehen . Verbraucher sind immer vorhanden , und wenn es nur kleine , in der kurzen Zeit zwischen heute und morgen , ungefährliche Kriechströme in den vielen Verbrauchern sind . Dies entleert Batterien ebenfalls über längere Dauer .

Es gilt also :
MF-Batterien sind praktisch und sinnvoll , wenn sie richtig behandelt werden . Bei falscher Behandlung ( besonders am Beginn ihres Einsatzes ) haben sie von Anfang an einen Knacks und werden immer Probleme bereiten .
Dies gilt übrigens nicht nur für Kymco , sondern für alle Marken . Je mehr Elektrik in die Fahrzeuge kommt , umso mehr Fehlerquellen gibt es , und je weniger die Fahrzeuge gefahren werden , umso mehr Probleme gibt es mit schwachen Batterien .

MeisterZIP

http://www.zzip.de/forum/viewtopic.php? ... t=batterie

Solltest Du Zweifel an der Aussage Deines Händlers haben, setzt Du Dich am besten mit dem Importeur direkt in Verbindung:
http://www.kymco.de/service-finanzierung/kontakt.html

Gruß von Gevatter Obelix

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Beitrag von dietzi » 08.07.2015, 17:08

Servus Gevatter Obelix,

vielen Dank für deine ausführliche Antwort.
Ja das mit den Kurzstrecken stimmt. Habe aber mal eine Tour von 60 Km gemacht und der Roller stand dann zwei Tage.
Am dritten Tag fuhr ich ihn aus der Garage zum Vorplatz ca. 10 Meter.
Zwei Stunden später war die Batterie total leer.

Naja jetzt hängt sie erstmal am Ctek Ladegerät.

Äh noch was anderes: Hat Kymco den Grand Dink aus dem Programm genommen?

Gruß dietzi
Zuletzt geändert von dietzi am 08.07.2015, 17:49, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von gevatterobelix » 08.07.2015, 17:31

Hallo dietzi,

ja, GD 125i/300i sind in Deutschland nicht mehr im Programm, nur den 50er gibt´s noch.

Da Dein Roller in der Nähe einer Netzsteckdose steht, empfehle ich Dir die Nachrüstung mit einer Ladebuchse (beispielsweise im Helmfach), um so ohne große Schrauberei die Batterie mittels eines geeigneten Ladegerätes zu pflegen. Hat sich bei mir auch in sehr strengen Wintern bewährt.

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Gruß von Gevatter Obelix

dietzi
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Beitrag von dietzi » 08.07.2015, 18:07

So einen Ladeadapter habe ich schon verbaut.
Jetzt habe ich aber trotzdem noch eine Frage: Der Grand Dink hat ja keinen Kickstarter.
Also wenn die Batterie leer ist, gibt es keine Möglichkeit den Roller zu starten außer zu überbrücken oder :?:

Gruß dietzi

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Beitrag von gevatterobelix » 09.07.2015, 06:11

Hallo dietzi,

genau so ist´s. Im Falle einer leeren Batterie braucht der Roller Fremdstarthilfe.

Gruß von Gevatter Obelix

dietzi
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Beitrag von dietzi » 14.07.2015, 14:05

Servus und Hallo,

ist die original Kymco Batterie eine Gel Batterie :?:
An was erkenne ich das :!:

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Beitrag von gevatterobelix » 14.07.2015, 15:53

Hallo dietzi,

Kymco verbaut generell wartungsfreie (Gel-/MF-) Batterien. Diese werden im Gegensatz zu normalen Säurebatterien, deren einzelne Zellen mittels Schraubverschlüssen geschlossen werden, nach dem Befüllen und Laden versiegelt und haben auch keinen den Entlüftungsschlauch. Bezüglich deren Eigenschaften und Hinweisen, wie man damit umgeht, habe ich weiter oben den Meister schon zitiert. Und wie auch schon geschrieben, die wartungsfreien Batterien von Speeds sind preiswerter, als die Originalen. Speeds ist eine Zubehörmarke des deutschen Kymco-Importeurs MSA.

Gruß von Gevatter Obelix
Zuletzt geändert von gevatterobelix am 14.07.2015, 16:05, insgesamt 2-mal geändert.

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Beitrag von dietzi » 14.07.2015, 16:00

Servus gevatterobelix,

ich weiß man darf die Batterie nicht öffnen.
Habe ich aber doch gemacht. Man sieht bei meiner keine Säure.
Wollte mal die Dichte messen. Hier einfache Säure nachfüllen geht woll nicht?

Gruß dietzi

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Beitrag von gevatterobelix » 14.07.2015, 16:07

Hallo dietzi,

nein, Säure kann man nicht nachfüllen:
https://de.wikipedia.org/wiki/VRLA-Akkumulator

Gruß von Gevatter Obelix

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Leerlaufdrehzahl nervt

Beitrag von dietzi » 09.02.2016, 16:46

Servus und Hallo,

seit November letztes Jahr habe ich Probleme mit dem Leerlauf.
Nach dem anlassen schwankt der Leerlauf bei 2000 bis 2500 Umdrehungen.
Aber nicht immer, egal ob kalt oder warm der Motor ist. Leistung ist voll da.
Roller dann kurz vor Weihnachten zum Händler ist ja noch Garantie drauf und im neuen Jahr wurde das Drosselklappenpoti ausgetauscht.
Roller letzte Woche abgeholt und der Fehler ist immer noch da. Der Händler hat mit Kymco Telefoniert und die meinten er solle mal die Kaltstartautomatik austauschen.
Ich habe angst das es ein elektronischer Fehler ist der vom Steuergerät kommt.
Die Garantie läuft noch bis August. Ist aber blöd wenn man mit 2000 Km schon solchen Ärger hat.

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Beitrag von dietzi » 01.06.2016, 14:55

Hallo zusammen,

habe immer noch das Problem mit dem schwankendem Leerlauf auf den ersten 500 Metern.
Roller war wieder beim Händler und nach Rücksprache mit dem Importeur, soll der Händler jetzt die Einspritzanlage ausbauen und zu denen zum überprüfen einsenden.
Das kann doch nicht sein. Seit November habe ich das Problem und keiner kennt sich aus.

Schwache Leistung von Kymco und Co :evil:

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MeisterZIP
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Beitrag von MeisterZIP » 01.06.2016, 15:18

Erstens : Der Roller hat kein Kaltstartventil .
Zweitens : Kymco respektive MSA haben nichts damit zu tun , dass der Händler ein Problem nicht in den Griff bekommt .
Drittens : 500m schwankende Drehzahlen ....danach gut .... wen schert's ?
Ich hätte damit kein Problem .

Und mir deswegen eine pm zu schreiben , halte ich für unangebracht ...
Was habe ich damit zu tun ?

Solange der Roller GW hat , muss er in die Wst . Danach gibt es ein Forum ...

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dietzi
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Re: Fahrbericht Grand Dink 125i

Beitrag von dietzi » 07.05.2017, 12:58

Servus und Hallo,

so der Roller war wieder letztes Jahr den ganzen September in der Werkstatt wegen dem Leerlauf.
Leider wurde keine Lösung gefunden. Die Garantie ist auch im letzten Jahr abgelaufen.
Habe mich damit jetzt abgefunden, nur blöd ist wenn du an der Ampel stehst und die Leute gucken dich an,
warum du ständig am Gas spielst :oops:

Hat jemand vielleicht noch einen Tipp :?:


Gruß dietzi

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Re: Fahrbericht Grand Dink 125i

Beitrag von dietzi » 07.11.2018, 19:42

Hallo zusammen,

war heute beim TÜV in einer freien Kfz Werkstatt.
Prüfer schaute sich die Reifen und Bremsen an dann das Licht und wollte eine Probefahrt machen.
Aber der Grand Dink klackte nur noch beim Anlassen :cry:
Prüfer meinte die Batterie wäre leer. Kann nicht sein dachte ich. Die Batterie ist ca. 3 Monate alt und der Roller sprang einwandfrei an.
Meine Vermutung war, da der Prüfer den Seitenständer kontrolliert hat, das der Schalter am Seitenständer was hat.
Auf alle Fälle geht der Roller nicht mehr an. Nur ein Relais klacken kommt. Der Mechaniker von der Werkstatt hat eine Prüflampe geholt und den Strom zum Anlasser konrtolliert. Seine Aussage ist, der Anlasser ist defekt.

So was blödes, die ganze Zeit geht er und heute beim TÜV Termin kackt der Anlasser von jetzt auf nachher ab :evil:

Gruß dietzi

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